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"Deutsches Requiem" erklingt in St. Annen

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Annaberg-Buchholz.

Am 13. November, dem Volkstrauertag, erklingt um 17 Uhr in der St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz "Ein Deutsches Requiem" von Johannes Brahms. Die verstärkte Kantorei St. Annen, Ulrike Staude (Sopran), Sebastian Richter (Bariton) und die Erzgebirgische Philharmonie sind die Ausführenden. Die Leitung hat Matthias Süß. Ein Requiem ist die Feier der Totenmesse oder eine kirchenmusikalische Komposition zum Totengedenken. "Der im evangelisch-lutherischen Hamburg aufgewachsene Brahms orientierte sich bei der Auswahl seiner Texte nicht am traditionellen Kanon des Requiems als Totenmesse, sondern wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes in der Fassung der Lutherbibel vor allem solche aus, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht", erläutert Süß. Brahms gestaltete sein "Deutsches Requiem" nicht als Trauermusik, sondern zum Trost derer, "die da Leid tragen", also als eine von Ernst, Würde und Zuversicht getragene Musik für die Lebenden. Von der Anlage her könne man das Werk eher als Oratorium bezeichnen. (urm)

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