Nach Ermittlungen gegen Bürgermeister: Schwere Vorwürfe wegen Dienstpflichtverletzungen

Schönheide.

Das Landratsamt des Erzgebirgskreises hat das Disziplinarverfahren gegen den Bürgermeister der Gemeinde Schönheide, Kai Wilhelm, an die Landesdirektion Chemnitz übergeben. Diese treffe die abschließende Entscheidung über die Erhebung einer Disziplinarklage gegen Wilhelm, der weitere Maßnahmen bis hin zur Entfernung aus dem Dienst folgen können.

"Weitere schwerwiegende Vorwürfe von Dienstpflichtverletzungen" seien laut Landratsamt nach umfangreichen behördlichen Ermittlungen durch die Kommunalaufsicht bekannt geworden. In der Mitteilung ist die Rede von Vertrauensverlust seintens des Dienstherren und von der Schwere des Dienstvergehens. Strafrechtlich relevante Sachverhalte bearbeitet die Staatsanwaltschaft Chemnitz. Laut Sprecherin Ingrid Burghard liegen gegen Wilhelm Anzeigen wegen Urkundenfälschung und Untreue vor.

Die Landesdirektion entscheidet ebenso über eine vorläufige Dienstenthebung Wilhelms sowie die Einbehaltung von Dienstbezügen. Detaillierte Auskünfte zum Verfahren erteilt das Landratsamt mit Verweis auf den Persönlichkeitsschutz Wilhelms nicht. (ike)

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