Simone Lasch steht vor der Brandruine ihres Hauses in Waschleithe.
Simone Lasch steht vor der Brandruine ihres Hauses in Waschleithe. Bild: Katja Lippmann-Wagner
Schwarzenberg
„Ich habe einfach funktioniert“: Erzgebirgerin berichtet über die Nacht, in der ihr Zuhause abbrannte

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Simone Lasch und ihre Mutter haben bei einem Großbrand in Waschleithe vor wenigen Tagen ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Nun berichtet die 58-Jährige von der dramatischen Nacht, ihrer mutigen Rettungstat – und einer Welle der Hilfsbereitschaft, die beide seither erreicht.

Es ist der 15. Februar, kurz vor Mitternacht: Simone Lasch kann nicht schlafen. Sie will das Fenster öffnen. Plötzlich bemerkt sie weißen Rauch im Treppenhaus des alten Fachwerkhauses in Waschleithe. Geistesgegenwärtig klettert sie über eine Tür, die in der ersten Etage ins Freie führt, nach außen. Sie nutzt einen Mauersims und balanciert...
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