Julia Neigel begeistert Publikum im Naturtheater Schwarzenberg

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Trotz Regens und Gewitters wollten knapp 100 Fans das Konzert von Julia Neigel nicht verpassen. Dafür nahmen sie teils weite Anfahrten in Kauf.

Das Beste zum Schluss. Julia Neigel wollte ihre Anhänger, die trotz Regens und Gewitters am Sonntag mehr als zwei Stunden im Rockelmannpark in Schwarzenberg ausharrten, nicht enttäuschen und sang ihren Hit "Schatten an der Wand" als erste Zugabe. Von der ersten Zeile an war der Besucherchor text- und melodiesicher. Dieser Titel war zweifelsohne die Krönung des Abends. Doch alle anderen Songs, die Julia Neigel während ihrer Akustikperformance auf die kleine Naturbühne brachte, verdienten nicht minder jeden Beifall.

Von der ersten Minute an sprang der Funke aufs Publikum über. "Nach 17 Monaten geben wir endlich wieder Konzerte" - mit diesen Worten begrüßte Julia Neigel knapp 100 Gäste, die sich von der glänzend aufgelegten Sängerin begeistern ließen. Mit dem Song "Froh, dass es Dich gibt" startete sie musikalisch in den Abend und hatte sofort das Publikum auf ihrer Seite. Die Fans hatten zum Teil mehrere Hundert Kilometer zurückgelegt, um sie live zu erleben. Margret Harms aus Kassel begleitete ihren Sohn Dirk, der ein riesiger Fan der Powerfrau ist. "Es war einfach richtig toll", fand Margret Harms und zeigte sich von der Naturbühne begeistert: "So ein wunderschöner Platz." Nicht einmal das Wetter, das nach 40 Minuten aufgrund von Blitz und Donner eine Zwangspause forderte, konnte Dirk Harms schrecken. "Ich liebe ihre Musik - die Klassiker, aber auch die neuen Titel", erklärte er.

Dabei ist es längst nicht nur die Musik, die die Gäste erfreute. Die Geschichten, die Neigel zu ihren Liedern erzählte, faszinieren. So erfuhren die Besucher, dass sie auch für Peter Maffay textet, Zucchero verehrt und mit Gitarrenlegende Paco de Lucía im Studio in Mailand stand. Es gehört zur Stärke von Neigel, ihren Fans auf Augenhöhe zu begegnen, und so kündigte sie beim ersten Regenschauer an: "Ich solidarisiere mich mit euch und komm‘ zu euch runter." Es dauerte nicht lang und sie rannte live singend durch die Reihen. Mit unglaublicher Energie, markanter Stimme und viel guter Laune rockte Neigel den Abend.

Madeline Roselt aus Dresden hat Julia Neigel erst durch Silly für sich entdeckt, denn die 55-Jährige hat Anna Loos als Frontfrau abgelöst. "Es war Wahnsinn", urteilte Roselt. "Die Naturbühne und dieses Akustikset passten perfekt zueinander."

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