Waldarbeiter Marius Miu (vorn, hinten Martin Ehnert) setzt im Thesenwald zwischen Sorgau, Grundau und Ansprung an eine vom Borkenkäfer befallene, 130 Jahre alte Fichte einen mechanischen Fällkeil an.
Waldarbeiter Marius Miu (vorn, hinten Martin Ehnert) setzt im Thesenwald zwischen Sorgau, Grundau und Ansprung an eine vom Borkenkäfer befallene, 130 Jahre alte Fichte einen mechanischen Fällkeil an. Bild: KRISTIAN HAHN
Zschopau
Böse Überraschung: Borkenkäfer meldet sich unerwartet zurück

Eigentlich sollte ein regenreiches Jahr die Entwicklung des Holzschädlings bremsen. Doch seit wenigen Wochen steht fest, dass diese Rechnung in einigen Forstrevieren nicht aufgeht.

Nach drei Dürrejahren in Folge und Borkenkäferinvasionen bekommt der Erzgebirgswald zumindest in höheren Lagen eine Verschnaufpause. "Die Vitalität und Widerstandskraft der Bäume haben sich verbessert", sagt Thomas Irmscher von der Marienberger Forstbezirksverwaltung.
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