Die Kapelle Heinersgrün im ehemaligen vogtländischen Grenzgebiet. Dort und in Orten wie Burgstein, Posseck, Wiedersberg oder Krebes wurden 1961 mit der "Aktion frische Luft" rund 170 Menschen umgesiedelt.
Die Kapelle Heinersgrün im ehemaligen vogtländischen Grenzgebiet. Dort und in Orten wie Burgstein, Posseck, Wiedersberg oder Krebes wurden 1961 mit der "Aktion frische Luft" rund 170 Menschen umgesiedelt. Bild: Tino Beyer
Deutschland
"Ideologische Konsolidierung" durch Zwangsumsiedlung

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Vor 60 Jahren startete in der DDR ihre zweite große Zwangsumsiedlungskampagne an der innerdeutschen Grenze: Mit der "Aktion Festigung" wurden ideologisch unliebsame Personen ins Landesinnere gebracht - dabei enteignete das Regime deren Grundstücke.

Aktion Kornblume", "Aktion Neues Leben" und "Aktion Blümchen" - fast jeder Grenzbezirk hatte seine eigene, verharmlosende Bezeichnung für die groß angelegten Umsiedlungen Anfang Oktober 1961. "Aktion frische Luft" nannte man es im Bezirk Karl-Marx-Stadt. Dort und in den Bezirken Erfurt, Magdeburg, Suhl, Gera, Rostock und Schwerin mussten rund...
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Die Zwangsumsiedlungen in den früheren DDR-Kreisen Oelsnitz und Plauen-Land im Jahr 1952 sollen erstmals systematisch untersucht werden. Dafür werden Zeitzeugen gesucht.
Nancy Dietrich
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