"Verfassungsrechtlich gibt es keine gute oder schlechte Kunst"

Der Berliner Rechtsexperte Uwe Scheffler kritisiert Ermittlung gegen die Künstlergruppe "Zentrum für politische Schönheit" als kriminelle Vereinigung.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium

Unsere Empfehlung

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 19,49 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Standard


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Sie sind bereits registriert? 

12Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    7
    gelöschter Nutzer
    05.04.2019

    Na sieh einer an, der ermittelnde Staatsanwalt hat an die AfD gespendet, der ist bestimmt total neutral. Auch sonst ein sehr erhellender Artikel.

    https://www.zeit.de/amp/politik/2019-04/zentrum-fuer-politische-schoenheit-kuenstlerkollektiv-bjoern-hoecke-afd?__twitter_impression=true

  • 1
    2
    Hinterfragt
    05.04.2019

    Auch eine Plastik aus dem Mittelalter ist doch Kunst.
    Daher verstehe ich dann das hier nicht, was soll der ganze Aufwand?
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/wittenberg-judensau-relief-gericht-soll-entscheidung-faellen-a-1261268.html

  • 8
    3
    Hinterfragt
    05.04.2019

    OK, wenn ich das recht verstehe, ist es wenn man es als als Kunst bezeichnet also egal?

    Würde ja bedeuten:
    Gemäß § 90 StGB wird die Verunglimpfung des Bundespräsidenten mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

    Wenn man dies aber in Gedichtform oder als Gemälde tut, ist das Kunst und nicht strafbar?

  • 7
    3
    saxon1965
    05.04.2019

    @Blackadder: Nein, natürlich entscheide nicht ich das. Es ist nur meine Meinung. Da habe ich mich falsch ausgedrückt.
    Kunst kann man sicher sehr weit fassen. Ich meine aber, dass der Grund, die Motivation, die hinter einem Kunstobjekt steht ausschlaggebend ist.
    Das wollte ich auch mit meiner provokanten Frage zur Merkel-Büste ausdrücken.

  • 1
    4
    gelöschter Nutzer
    05.04.2019

    @saxon: Das können Sie machen. Und statt politischer Verfolgung werden Sie eine Menge Beifallklatscher erleben.

  • 3
    5
    saxon1965
    05.04.2019

    @Distelblüte: "... ist politisch motiviert und sollte nicht unterstützt werden."
    Sehen sie und genau das meine ich auch, mit "sich hinter Kunst verstecken".
    Fast alles ist politisch motiviert, selbst Organe spenden.
    Und davon abgesehen, den Höcke finde ich untragbar!

  • 3
    9
    gelöschter Nutzer
    05.04.2019

    @saxon1965: "Politische Satire und Provokationen sind keine Kunst!"

    Das entscheiden Sie? Oder vielmehr ein Gericht?

    Bislang ist das ZPS noch aus jedem gegen sie angestrengten Prozess als Sieger hervorgegangen. Ob jedoch ein Staatsanwalt, der für seine offene pro-AfD Haltung bekannt ist, ein neutrales Verhalten zu erwarten ist, wage ich zu bezweifeln.

  • 7
    4
    saxon1965
    05.04.2019

    Hallo Rote Daumen...
    Wenn ich eine "Merkel"-Büste mit faulen Eiern bewerfe, ist das dann auch Kunst?

  • 3
    9
    gelöschter Nutzer
    05.04.2019

    Herr Höcke nannte 2017 das ZPS eine terroristische Vereinigung, nachdem diese als Reaktion auf Höckes sprachliche Entgleisung mit dem "Mahnmal der Schande" gegenüber seinem Wohnhaus ein kleines Holocaust-Mahnmal aufbaute und behauptete, ihn zu überwachen. Vier Tage später begann der Thüringer Staatsanwalt Zschächner mit den Ermittlungen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
    Man muss die Aktionen des ZPS nicht gutheißen. Aber daraus eine Terroristische Vereinigung zu machen ist politisch motiviert und sollte nicht unterstützt werden.

  • 9
    4
    saxon1965
    05.04.2019

    Politische Satire und Provokationen sind keine Kunst!
    Soll nicht heißen, dass beides abzulehnen ist. Aber sich hinter Kunst "zu verstecken" finde ich an den Haaren herbeigezogen.
    In wie weit die Truppe strafrechtlich oder gar als kriminelle Vereinigung zu verfolgen ist, wird ja nun geprüft.

  • 3
    9
    gelöschter Nutzer
    05.04.2019

    Lesenswertes Interview

  • 3
    7
    franzudo2013
    04.04.2019

    Im Chemnitzer Stadion ging es auch um Kunst, Satire und Ironie.
    Das ist von der Meinungsfreiheit gedeckt, genau wie bei der Künstlergruppe aus Berlin.