Bahnstreik: Südwestsachsen wohl erneut nur wenig betroffen

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Für den neuerlichen Lokführer-Ausstand am Montag und Dienstag hat die Deutsche Bahn einen Ersatzfahrplan erstellt. Im Großraum Chemnitz fallen voraussichtlich kaum Züge aus, weil die meisten Strecken von anderen Betreibern bedient werden. Welche Verbindungen betroffen sind.

Chemnitz.

Die für Montag und Dienstag angekündigten Streiks im Personenverkehr der Deutschen Bahn (DB) werden wieder für zahlreiche Zugausfälle sorgen. In Sachsen sind im Regionalverkehr vor allem der S-Bahn-Betrieb im Raum Leipzig und im Raum Dresden betroffen.

Laut Ersatzfahrplan der DB wird in Südwestsachsen die S 5/S 5X zwischen Zwickau und Leipzig seltener fahren, teilweise wird Busnotverkehr eingerichtet.

Ausfallen wird der Regionalexpress RE 1 ab Glauchau nach Göttingen. Die Züge verkehren lediglich zwischen Gera und Erfurt. Auch auf der S-Bahn-Linie 6 Leipzig-Geithain werden zwischen Böhlen und Geithain Ersatzbusse fahren. Gleiches gilt für die Regionalbahn (RB 113) von Leipzig nach Geithain und die S 3 zwischen Dresden und Freiberg.

In den südlichen Regionen zwischen Mittelsachsen und Vogtland soll der Regionalverkehr indes wieder weitgehend normal laufen. Die Strecken hier werden nicht von der DB, sondern von anderen Betreibern wie der Mitteldeutschen Regiobahn, der Vogtlandbahn (Länderbahn) sowie der Freiberger Eisenbahn bedient. Bei diesen Gesellschaften wird nicht gestreikt.

Im Erzgebirge indes ist einmal mehr die DB-Tochter Erzgebirgsbahn von den Streiks betroffen. Die Auswirkungen halten sich aber in Grenzen, wie Sprecher Lutz Mehlhorn am Sonntag der "Freien Presse" sagte. Nach seinen Angaben fährt am Montag und Dienstag zwischen Zwickau und Schwarzenberg nur jeder zweite Zug, auf der Verbindung Chemnitz-Annaberg-Buchholz-Cranzahl fallen vereinzelte Züge aus. Die Flöhatalbahn zwischen Chemnitz und Olbernhau werde ohne Einschränkungen fahren, hieß es.

Ersatzfahrplan

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    5
    Zeitungss
    22.08.2021

    Vom Streik Betroffene zeigen naturgemäß nicht gerade Freudentränen, es muss schmerzhaft sein, sonst ist die Aktion wirkungslos. Freischaffende (nicht organisierte) AN und Leute deren Einkommen über Jahre incl. Steigerung festgeschrieben ist (zB. Abgeordnete), hält sich das Verständnis ebenfalls in Grenzen. Die Hausgewerkschaft EVG begnügt sich mit einer Nullrunde, dafür hält man für den Vorsitzenden sicher einen Posten im DB-Vorstand frei, was wir von seinem Vorgänger (Hansen) aus der Vergangenheit kennen, der war über Nacht plötzlich Personalvorstand bei der DB. Ein Schelm, der ........ .
    Die Ursachen für die finanzielle Lage der DB wurde in den Medien ausreichend dargelegt, Corona ist nicht die Ursache, sondern wirkt lediglich verstärkend. Der AN soll es ausbaden, für die Verursacher gibt es reichlich Boni, so die gewünschte Gleichung.
    Wem das System gefällt oder gar davon profitiert, darf seinen Frust über diesen Streik hier ausleben.