Corona-Regeln in Sachsen: Was jetzt beim Einkaufen und in der Bahn gilt

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Seit Sonntag sind die meisten Beschränkungen im Freistaat ausgelaufen. Maskenpflicht gibt es nur noch im Nahverkehr und in Gesundheitseinrichtungen.

Dresden.

Seit Sonntag sind die meisten Corona-Beschränkungen in Sachsen Geschichte. Die schwarz-grün-rote Landesregierung hat Regeln für vier Wochen, bis zum 30. April, beschlossen, die sich weitgehend auf Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen beschränken. Damit entfällt beispielsweise die Maskenpflicht beim Einkaufen.

Auf den Versuch, über die Feststellung der "konkreten Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage" durch den Landtag sogenannte Hotspot-Regeln anzuwenden und damit die Maskenpflicht in Innenräumen grundsätzlich beizubehalten, verzichtet der Freistaat. Mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg - die zur Begründung verschärfter Maßnahmen eine höhere Krankenhausbelastung anführen - beschränken sich auch alle anderen Bundesländer auf den Basisschutz.

Corona-Regeln entsprechen dem Basisschutz

Die nun geltenden Corona-Maßnahmen entsprechen dem sogenannten Basisschutz in der vom Bundestag beschlossenen Novelle des Infektionsschutzgesetzes. Das Tragen von FFP2-Masken ist seit Sonntag nur noch für den öffentlichen Personenverkehr - also Busse und Bahnen - sowie für Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens vorgeschrieben.

Dazu gehören Arztpraxen, Krankenhäuser, Tageskliniken, Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte. Einer Testpflicht unterliegen dann nur noch Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher von Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen. Dazu gehören unter anderem auch Werkstätten für behinderte Menschen, Justizvollzugsanstalten und die Abschiebehaft.

An den Schulen bleibt es nach Angaben des Kultusministeriums zunächst bei zwei Tests pro Woche - aber nur noch bis zu den am 15. April beginnenden Osterferien. Die Maskenpflicht im Schulgebäude entfällt ab dem heutigen Montag. Im Unterricht war sie bereits abgeschafft worden.

"Dringliche Empfehlung" zum Tragen einer FFP2-Maske

Somit entfallen auch die Zugangsbeschränkungen etwa für körpernahe Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen (jeweils 3G) oder Diskotheken und Clubs (2Gplus). Diese dürften genauso wie die Maskenpflicht in Innenräumen nur in Hotspot-Regionen ausgerufen werden - nach einem Beschluss des Landtags.

Sozialministerin Petra Köpping sprach eine "dringliche Empfehlung" zum Tragen einer FFP2-Maske in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie zum Abstandhalten, zum Beschränken der Kontakte auf das erforderliche Maß, zum Einhalten der Hygieneregeln und zur Nutzung der Corona-Warn-App aus. (mit tka)

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