Der Handel stirbt leise. Denn viele Geschäftsschließungen tauchen in gar keiner Insolvenzstatistik auf, weil die Inhaber irgendwann einfach für immer zuschließen, wenn der Druck zu groß wird.
Der Handel stirbt leise. Denn viele Geschäftsschließungen tauchen in gar keiner Insolvenzstatistik auf, weil die Inhaber irgendwann einfach für immer zuschließen, wenn der Druck zu groß wird. Bild: Bernd Weißbrod/dpa
Sachsen
Insolvenzwelle rollt durch Sachsen: "Ampel-Koalition muss auf den Boden der Realität zurückgeholt werden"

Das Statistische Landesamt meldet für das erste Halbjahr einen dramatischen Anstieg der Firmenpleiten in Sachsen. Vor allem der Bau und der Handel sind in der Krise.

Sachsens Unternehmen ächzen unter Rahmenbedingungen, die lange nicht so schlecht waren wie derzeit: Hohe Energiekosten, Inflation, Lieferprobleme, Personalmangel, Bürokratie, Kaufzurückhaltung, zuletzt sogar Rezession. Die Krise trifft vor allem Sachsens Bauwirtschaft und den Handel mit voller Wucht.
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