Und plötzlich ist der DDR-Rufname weg - Was Betroffene tun können

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Ein Behördengang reicht aus, um ungewollt einen neuen Vornamen verpasst zu bekommen. Es gibt aber eine Lösung.

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1313 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 10
    2
    980448
    11.09.2021

    Diese unmögliche Regelung kann nur verstehen, wer selbst davon betroffen ist - und ich glaub, es es gibt bestimmt auch noch Bürger, die das noch gar nicht wissen. Ich selbst hab durch den Wegfall des alleinigen (unterstrichenen) Rufnamen auf einmal einen offiziellen doppelten Rufnamen bekommen. Diesen Doppel-Vornamen hat aber zum Glück noch nie in in meinem Leben jemand so zu mir gesagt hat, obwohl diese Unmöglichkeit nun im Ausweis steht. Selbst beim Impfzertifikat hat man mir aber diesen amtlichen Doppelnamen empfohlen, weil es z.B. auf Flughäfen etc. beim Abgleich in der Kontrolle sonst zu Problemen kommen könnte. Zusammenfassung: Es geht hierbei nicht nur um den Amtsschimmel, sondern um persönliche Empfindungen - was ich zwar nun endlich ändern kann, aber unberechtigerweise und ärgerlicherweise bezahlen muß.

  • 8
    20
    Pixelghost
    11.09.2021

    @Zeitungs, es gibt keine HWM mehr.

    Und wer die genaue Prüfung der Geschwindigkeitsüberschreitung bei Gericht braucht, hat offensichtlich etwas während der Fahrt nicht so genau genommen.

  • 16
    18
    Zeitungss
    11.09.2021

    Chaos Behördenstaat Deutschland. Es ist zu befürchten, dass die "Vollstrecker" der Bürokratie selbst nicht mehr wissen wann sie über ihr "Vorschriftenwerk" stolpern. Eigene Initiativen gibt es nicht mehr, es hängt der Posten und die Bezahlung dran. Wer mit Behörden zu tun hat, weiß was gemeint ist, Bedienstete naturgemäß ausgeschlossen und man ergänzt sich gegenseitig. In den Medien wird dieser Zustand entsprechend klein gehalten und kommt nur in den sehr wenigen kritischen Sendungen vor, welche in der Regel einen satirischen Hintergrund haben.
    BEISPIEL: Zeugen (Hwm XY) bei Geschwindigkeitsüberschreitungen werden aufgeführt, die sitzen im vorgewärmten Behördenstuhl und werden von Richtern bei Bedarf nicht einmal befragt, was sie bezeugen sollen, sie können es ja auch nicht wirklich.
    Hebt es den Bürger noch an ??? NEIN, besser kann es nicht funktionieren. Wenn also im Vorschriftenwerk keine Kennzeichnung des Rufname vorgesehen ist, ist es so, Eigeninitiative fällt 100%ig aus.

  • 33
    5
    kdchirst
    11.09.2021

    Noch zwei Nachträge:
    1. Das betrifft nicht nur DDR- Rufnamen.
    Mein Vater hat 1933 auch zwei Vornamen erhalten, von denen der zweite als Rufname unterstrichen ist.
    2. sunhiller: Bei der Ausstellung des Personaldokuments würde mir auf Nachfrage mitgeteilt, dass es keine Möglichkeit gibt, dass mein Rufname erhalten bleibt. Was nutzt es also, das Kleingedruckte zu lesen? Muss ich alles, worauf ich hingewiesen werde, kritiklos hinnehmen?

  • 28
    11
    Dickkopf100
    11.09.2021

    Habe auch zwei Vornamen, zum Glück ist mein Rufname an erster Stelle. Dadurch ändert fast nichts. Fast, denn seit einiger Zeit bekomme ich Behördenpost immer mit beiden Vornamen zugestellt. Naja, mich stört das nicht. Nur frage ich mich, was soll dies wieder mal? Manchmal kann man nur den Kopf schütteln. Vermeidbare Kleinigkeiten, die manchen Leuten teuer zu stehen kommen können. Aber was soll's? Mich regt das nicht auf. Liegt wohl auch daran, dass mich mittlerweile nichts mehr wundert. Jedenfalls nichts, was mit behördlichen Bestimmungen zu tun hat. Bisher hat mich dieser Quatsch nicht mehr gekostet als ein müdes Lächeln. Aber man weiß ja nie....

  • 25
    35
    sunhiller
    11.09.2021

    An alle meine Vorkommentierer:
    Bei jeder behördlichen Antragstellung (egal ob Perso, Pass oder Führerschein, etc) wird man im Kleingedruckten auf dieses Problem hingewiesen !!!

    Also erstmal lesen und auch verstehen, bevor hier wieder Terz gegen alles gemacht wird !!!

    schönes WE

  • 26
    19
    Pixelghost
    11.09.2021

    In meinen Ausweisen - beide 2020 erneuert! - stehen meine beiden Vornamen. Mein Rufname, der früher unterstrichen war, steht an 2. Stelle. So war das auch schon in den früheren Dokumenten.
    Banken und Institutionen schreiben beide Vornamen in ihren Anschreiben.

    Bei meiner Frau dto.

    ES GAB NOCH NIE EIN PROBLEM! Auch in den, was die Einreise-Daten betrifft, so zerrigen USA nicht.

  • 53
    11
    kdchirst
    11.09.2021

    Es ist schon eine verkehrte Welt. Mit dem Stift oder mit der Schreibmaschine war die Unterstreichung des Rufnamens noch ganz einfach. Aber bei den neuen Personaldokumenten, mit viel "Digital" geht das nicht mehr.
    Da bekomme ich eben einen anderen Namen.
    Wenn ich den alten Zustand wiederherstellen will, muss ich bezahlen und mit vielen Komplikationen rechnen.

  • 39
    9
    nordlicht
    11.09.2021

    Jetzt weiss ich warum auf den Bankauszügen der Rufname an 2. Stelle steht.
    Unmöglich und dann wenn man es ändern lassen möchte, wird man wieder zur Kasse gebeten.
    Gerade habe ich meinen neuen PA erhalten, ich werde es nicht ändern und hoffe, dass wichtige Post weiterhin mich erreicht, auch wenn mein Rufname nicht an 1. Stelle steht.

  • 25
    9
    Maunzili
    11.09.2021

    Ich kann mich diesem Artikel nur anschließen. Ich selbst habe 3 Vornamen. Diese stehen auch alle 3 in meinem Pass. Es ist teilweise ein richtiges Chaos. Ganz besonders bei Banken oder bei Verifizierungen . Bei Grenzüberschreitungen gibt es jedoch, jedenfalls bis jetzt, keine Probleme. Na kann ja noch kommen. ????????????

  • 62
    19
    brandus
    11.09.2021

    ... weil es die Fluggesellschaften wollten. Finde den Fehler. Grüße aus dem Kapitalismus!

  • 73
    15
    nnamhelyor
    11.09.2021

    Da werden Verwaltungsvorschriften geändert, ohne Information oder Kommunikation darüber wild die Vor- und Rufnamen durcheinandergebracht, abgespeichert und "in Stein gemeißelt". Erst dann bekommt der Bürger es mit. Um dieses willkürliche Durcheinander wieder gerade zu biegen muss er mit einer Menge Arbeit, Zeit und mindestens 100€ rechnen?!

    Da sagt man doch Danke zur bürgerfreundlichen Behörde.

  • 81
    22
    Steuerzahler
    11.09.2021

    Ein eindeutiger Beweis dafür, wie die Politik und Verwaltung an den Interessen der Bevölkerung, hier insbesondere der Ostdeutschen, vorbei handelt. Auf dem verursachten finanziellen Schaden bleibt der gemeine Bürger natürlich sitzen.