Vier rechtsextremistische Vereinigungen hat das sächsische Innenministerium seit 1990 verboten.
Vier rechtsextremistische Vereinigungen hat das sächsische Innenministerium seit 1990 verboten. Bild: dpa/Archiv
Sachsen
Vereinsverbote wegen Rechtsextremismus: Diese Gruppen hatte Sachsens Innenministerium im Visier

Freie Presse auf Google News folgen

Bei neun Vereinigungen erwog das sächsische Innenministerium Verbote nach dem Vereinsgesetz, setzte aber keines davon um. Was bedeutet das für extremistische Strukturen?

Das sächsische Innenministerium hat bis Ende vergangenen Jahres bei neun rechtsextremen Vereinigungen ein mögliches Verbot nach dem Vereinsgesetz erwogen. Darunter sind unter anderem die „Freien Sachsen“ sowie die Terrorvereinigungen „Revolution Chemnitz“ und „Gruppe Freital“, deren Mitglieder vom Staatsschutzsenat des...
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
20:10 Uhr
4 min.
Was machen wir am Wochenende: Ausgehtipps für Westsachsen
Was machen wir am Wochenende: Ausgehtipps für Westsachsen - Am Freitagabend wird wieder magische Atmosphäre beim Romantischen Lichterfest am illuminierten Zwickauer Schwanenteich herrschen.
Feste, Konzerte und besondere Spektakel – der Veranstaltungskalender im Landkreis Zwickau bietet vielfältige Höhepunkte. „Freie Presse“ hat ein Dutzend Empfehlungen für Sie herausgepickt.
Thomas Croy
20:15 Uhr
2 min.
VfB Auerbach: Wer kommt, wer geht? – Zu- und Abgänge vor der Saison 2026/27 im Überblick
VfB Auerbach: Wer kommt, wer geht? – Zu- und Abgänge vor der Saison 2026/27 im Überblick - Im Stadion des VfB Auerbach werden in der neuen Oberliga-Saison etliche neue Gesichter auflaufen.
Wer verlässt den Verein in der Sommerpause? Wo wird der Fußball-Oberligist auf dem Transfermarkt aktiv? Die bisher 14 Namen in der Liste beweisen, dass beim VfB personell einiges in Bewegung ist.
Monty Gräßler
09.06.2026
2 min.
Neun Geschwister: 500. Baby des Jahres am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein geboren
Neun Geschwister: 500. Baby des Jahres am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein geboren - Raquel und Adrian (vorn rechts) freuen sich über die Geburt ihrer Tochter.
Die kleine Carmen kam am Samstag gesund zur Welt. Sie ist bereits das zehnte Kind ihrer Eltern Raquel und Adrian.
Erik Anke
27.04.2026
3 min.
Beamte und Angestellte: So sollen Sachsens Behörden mit AfD-Mitgliedern in ihren Reihen umgehen
Beamte und Angestellte: So sollen Sachsens Behörden mit AfD-Mitgliedern in ihren Reihen umgehen - Nachwuchspolizisten werden seit 2024 schon vor Beginn ihrer Ausbildung auf Verfassungstreue überprüft – bei Lebenszeitbeamten sind die Hürden bei extremistischen Dienstverstößen deutlich höher.
Wer in der als als rechtsextremistisch eingestuften Partei ist, dem könnten Folgen für den Job drohen. Nur für die Polizei gilt ein Erlass des Innenministeriums bisher nicht.
Tobias Wolf
07:53 Uhr
4 min.
OB-Wahl in Aue-Bad Schlema: Nach Marathon-Sitzung steht jetzt endgültiges Wahlergebnis fest
OB-Wahl in Aue-Bad Schlema: Nach Marathon-Sitzung steht jetzt endgültiges Wahlergebnis fest - Blick auf das Rathaus von Aue: Am Dienstagabend hat der Wahlausschuss das Wahlergebnis zur OB-Wahl offiziell festgestellt.
Der Wahlausschuss hat am Dienstag das Ergebnis der OB-Wahl in Aue-Bad Schlema geprüft. Ein Stimmzettel sorgte für eine kurze Diskussion, ein „Freie Sachsen“-Vertreter stellte viele Fragen zur Briefwahl. Und am Ende wartete eine Überraschung auf den Wahlsieger.
Jürgen Freitag
07.05.2026
4 min.
AfD-Mitglieder im Visier: Behörden prüfen Waffenscheininhaber auf Zuverlässigkeit
AfD-Mitglieder im Visier: Behörden prüfen Waffenscheininhaber auf Zuverlässigkeit - Mitglieder und Unterstützer der in Sachsen als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AfD gelten nach dem Waffengesetz nun immer erst einmal als „unzuverlässig“ – mit Folgen für den Waffenschein.
Weil die sächsische AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft ist, gelten auch Unterstützer nach dem Waffengesetz als „unzuverlässig“. Aber trifft das wirklich jeden, der zu Parteiveranstaltungen geht?
Tobias Wolf
Mehr Artikel