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Envia Tel zum Turbo-Internet im Erzgebirge: Das ist unser Diamant

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High-Speed-Internet per Glasfaser ist nicht nur bei Unternehmen, sondern auch bei Privatleuten begehrt. Der Kommunikationsdienstleister Envia Tel stockt deshalb seine Investitionen erheblich auf - und wird nun auch 29.000 Haushalte im Erzgebirge ans Netz anschließen.

Chemnitz/Markkleeberg.

Envia TeL treibt den Glasfaserausbau in der Region weiter voran. Im Vergleich zum Vorjahr wird der Telekommunikationsdienstleister seine Investitionen noch einmal mehr als verdoppeln. Ein Großteil der geplanten rund 150 Millionen Euro fließe wieder in den Glasfaserausbau für Privatkunden, sagte Geschäftsführer Haiko Rennert am Mittwoch. Davon profitierten Regionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Größtes Förderprojekt in der Firmengeschichte

Mit insgesamt 300 Millionen Euro bezuschussen zudem Bund und Land das Glasfasernetz im Erzgebirge. „Das ist in unserer Firmengeschichte das größte Förderprojekt, für das wir je den Zuschlag bekommen haben“, sagt Rennert. „Das ist unser Diamant in den nächsten Jahren.“ Zusätzlich zu den staatlichen Millionen wird Envia Tel selbst noch einmal 80 Millionen Euro in den Ausbau dort investieren. Dadurch sollen weiße Flecken auf der Landkarte des Erzgebirgskreises, in denen das Internet ruckelt, verschwinden.

Anschluss ans High-Speed-Internet mit bis zu 1000 Megabit pro Sekunde

Bis Ende 2026 will die Envia Tel dort nun in 21 Kommunen 2000 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und bis zu 17.000 Gebäude an das Turbointernet anschließen. 29.000 Haushalte und Gewerbetreibende sollen dann im Raum Aue-Schwarzenberg und in einem Gebiet, das unter anderem auch Auerbach, Gornsdorf, Hohndorf, Lugau, Niederdorf, Niederwürschnitz, Oelsnitz, Thalheim und Zwönitz umfasst, mit Übertragungsgeschwindigkeiten von maximal 1000 Megabit pro Sekunde rechnen dürfen - aktuell liegen oft weniger als 30 Megabit pro Sekunde an.

In sieben weiteren Kommunen im Landkreis Leipzig (Sachsen) und im Saalekreis (Sachsen-Anhalt) laufe derzeit der eigenwirtschaftliche Ausbau, so das Unternehmen. In Markranstädt, Neukieritzsch und Störmthal soll er dieses Jahr starten.

Datacenter wird ausgebaut

Envia Tel ist eine Tochter des ostdeutschen Energieunternehmens Envia M, hat mehr als 240 Beschäftigte und betreibt nach eigenen Angaben bisher ein Glasfasernetz von rund 7000 Kilometern Länge. Zudem betreibt es ein Datacenter in Leipzig, das ausgebaut werden soll. Wegen der großen Nachfrage würden der dritte und vierte Bauabschnitt nun um eineinhalb Jahre vorgezogen, so das Unternehmen. Der Start sei im Herbst geplant.

Den Umsatz hat Envia Tel im vergangenen Jahr von 68,1 Millionen auf 71,1 Millionen Euro erhöht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag den Angaben zufolge mit 0,6 Millionen Euro niedriger als im Vorjahr (0,9 Millionen). (juerg)

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