Claudia Scholz (l) und Bianca Karthe vom Kinderpalliativzentrum Sachsen im Familieneinsatz.
Claudia Scholz (l) und Bianca Karthe vom Kinderpalliativzentrum Sachsen im Familieneinsatz. Bild: Uniklinik Dresden
Gesundheit
Darf man lachen, wenn es um den Tod geht?

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Der Gesundheits-Newsletter der „Freien Presse“ liefert jede Woche einen Überblick über die wichtigsten Gesundheitsthemen in Sachsen. Diesmal geht es um ein Thema, das oft noch tabuisiert wird.

Chemnitz.

Darf man lachen, wenn es um den Tod geht? Viele Menschen würden spontan vermutlich sagen: Nein, das gehört sich nicht! Der Tod ist endgültig, hat etwas Unwiederbringliches. Und er schreibt Geschichten, die so unfassbar traurig sind, dass es einen zu Tränen rührt. So wie die Geschichte der Tippmanns aus dem Erzgebirge, die wir Ihnen in unserem neuen Gesundheits-Newsletter vorstellen. Es geht um eine Familie, die sich auf ihr Kind freut, das aber schwerstbehindert geboren wird. Die Eltern wissen, dass ihr Kind sterben wird. Sie kämpfen um ihren kleinen Sohn, jahrelang, und müssen dabei mit ansehen, wie er leidet und versucht, dem Leben bei aller Bürde noch ein wenig Zeit abzuringen. Und dann kommen zwei Frauen wie Claudia Scholz und Bianca Karthe in die Familie und trauen sich, zu lächeln. Ein Lachen, das irritiert. Denn es ist die wohl schmerzhafteste Erfahrung für Eltern, ein Kind zu verlieren.

Die beiden Frauen gehören zum Kinderpalliativzentrum Sachsen – ein Hilfsangebot, das leider nur wenige kennen. Sie stehen Eltern in ihrer schwierigsten Zeit bei, manchmal über Jahre. Und dabei kann Humor befreiend wirken, wie Sterbebegleiter übereinstimmend berichten. Er kann eine kleine Erholungspause sein von all dem Schmerz. Ein Lachen kann die Lähmung aufbrechen und zumindest für einen kurzen Augenblick Leichtigkeit schenken - und damit wieder neue Kraft für das Unfassbare.

Der Tod ist nicht fair. Er nimmt Leben oft zu früh. Wir können ihn nicht austricksen, manchmal aber hinauszögern - durch eine gesunde Lebensweise. Was das genau heißt, dazu gibt es immer wieder neue Erkenntnisse. In „quicklebendig“, unserem wöchentlich erscheinenden Gesundheits-Newsletter für Sachsen, stellen wir sie Ihnen vor. Diesmal liegen nicht nur Trauer und Humor eng beieinander. Wir erklären Ihnen im aktuellen Newsletter unter anderem, ob es wirklich immer 10.000 Schritte am Tag sein müssen, was Sie gerade in der Urlaubszeit über Hepatitis A und B wissen sollten und ob Hormon-Selbsttests dabei helfen können, den eigenen Körper zu verstehen.

„Quicklebendig“ erscheint jeden Dienstag, 17 Uhr, kostenfrei per E-Mail - vorausgesetzt, Sie gehören zu den inzwischen über 5.500 Sachsen, die sich angemeldet haben. Für eine Anmeldung einfach diesen Link klicken.

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