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Es hat fast drei Wochen gedauert. Doch nun steht fest, wer den FC St. Pauli aus der Zweiten Liga zurück ins Fußball-Oberhaus führen soll.
Marcel Rapp wird neuer Trainer beim FC St. Pauli. Der 47-Jährige tritt beim Absteiger aus der Fußball-Bundesliga die Nachfolge von Alexander Blessin an. Von ihm hatten sich die Kiezkicker am Donnerstag rund drei Wochen nach dem verpassten Klassenerhalt getrennt.
Rapp war von 2021 bis Februar 2026 Trainer von Holstein Kiel. Er führte den Club aus Schleswig-Holstein 2024 in die Bundesliga und durfte auch nach dem direkten Wiederabstieg zunächst bleiben. Als der nächste Abstieg in Liga drei drohte, trennten sich die Kieler von Rapp.
"Beim FC St. Pauli wartet eine sehr spannende Aufgabe und ich habe große Lust, sofort in die Vorbereitung auf die neue Saison einzusteigen. Der Verein ist ambitioniert und hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt", sagte Rapp.
Keine Einigung mit Blessin
Mit Blessin hatten sich die Verantwortlichen in der Zeit nach dem Abstieg nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen können. "Alex‘ Qualitäten als Trainer sind unbestritten; wir sind nach unserer Analyse aber zu dem Schluss gekommen, dass eine Trennung und ein frischer Start mit voller Überzeugung in diesem Sommer der richtige Weg sind", sagte Sportchef Andreas Bornemann über Blessin, der am Millerntor noch einen Vertrag bis Sommer 2027 besaß.
In Rapp hoffen die Verantwortlichen, den richtigen Coach für die Mission Wiederaufstieg gefunden zu haben. "Wir freuen uns, dass wir in Marcel Rapp einen Trainer gewinnen, der Erfahrung im deutschen Profifußball mitbringt und bereits bewiesen hat, dass er sowohl Teams formen als auch Spieler weiterentwickeln kann", sagte Bornemann.
Kader bekommt neues Gesicht
Genau das wird auf Rapp bei den Kiezkickern nun zukommen. Denn das Gesicht der Mannschaft wird sich stark verändern. "Für die 2. Bundesliga werden wir unsere Ausrichtung erneut ein Stück weit anpassen müssen. Marcel hat uns in einem offenen Austausch mit seinen Ideen, Vorstellungen und viel Tatendrang absolut überzeugt", sagte Bornemann zum nun anstehenden Prozess des Neuaufbaus. (dpa)





