Anschuldigungen gegen Chemnitzer Turntrainerin: DTB muss Frehse Einsicht gewähren

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Der Antrag eines Rechtsanwalts auf Freigabe des Untersuchungsberichts zum "Problemfall Chemnitz" wurde positiv beschieden.

Chemnitz.

Gabriele Frehse muss nun doch Einsicht in den Untersuchungsbericht des Deutschen Turner-Bunds (DTB) zum "Problemfall Chemnitz" gewährt werden. Der hessische Beauftragte für Datenschutz hat Informationen des Portals "Gymmedia" zufolge am Mittwoch den entsprechenden Antrag des Rechtsanwaltes der beschuldigten Chemnitzer Trainerin vom 15. Februar positiv beschieden. Ehemalige Schützlinge der Trainerin hatten schwere Vorwürfe gegen die Trainerin erhoben, unter anderem wegen psychischer Erniedrigungen und Medikamentenmissbrauchs.

Unter Einhaltung schutzwürdiger Belange der befragten Turnerinnen durch entsprechende Anonymisierung bestehe ein Anspruch Frehses auf Kenntnisnahme des Gutachtens. Der DTB, der seit Mitte Februar aus "datenrechtlichen Gründen" die Einsicht in die über 800 Seiten verweigert hatte, wird nun dazu angehalten, unverzüglich tätig zu werden und den Bericht freizugeben. (ts/samü)

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.