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Siege im Sog des Gedenkens

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Ringen für den Frieden - so lautete der Titel eines Ringerturniers in Israel. Zwei Erzgebirger krönten die Reise mit Siegen.

Gelenau/Lugau.

Anton Vieweg aus Lugau und Erik Löser aus Gelenau haben in Israel das Ringerturnier "Wrestle for Peace" gewonnen. Die beiden Erzgebirger waren auf Einladung des israelischen Verbandes mit nach Beer Sheva gereist, wo der Wettbewerb im Gedenken an das Attentat auf die israelische Olympiamannschaft 1972 in München ausgetragen wurde. Der traurige Anlass jährt sich zum 50. Mal.

Anton Vieweg und Erik Löser, die am Bundesstützpunkt Leipzig trainieren, kämpften jeweils im griechisch-römischen Stil und wurden souverän Turniersieger. "Wir hatten jeweils zwei Kämpfe, die wir alle vorzeitig gewonnen haben", so Löser. Er hatte im Limit bis 82 Kilogramm zwei Israelis als Gegner, Vieweg in der Klasse bis 97 Kilogramm einen Israeli und einen Marokkaner. "Das Turnier war mit Vertretern aus sechs Nationen nicht zu groß und wegen der anstehenden WM nicht allzu stark besetzt", erklärte der Gelenauer, der wie Vieweg nur am Donnerstag auf die Matte musste. "Ansonsten war es in Israel sehr interessant. Wir durften an einem Tag ans Rote Meer und an einem anderen nach Tel Aviv", beschreibt der Polizeimeisteranwärter das Rahmenprogramm.

"Wir wurden aufs Herzlichste empfangen und betreut", betonte zudem Antonio Silvestri, der sich als Chef der Kampfrichter im Weltverband die Reise nicht nehmen ließ. Ohnehin sei die Präsenz der Deutschen bei diesem Turnier das Entscheidende gewesen. (mit mas)

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