Spaß und Fairplay stehen im Fokus

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Ex-Profi René Tretschok hat mit seiner Fußballschule in Stollberg Station gemacht. 25 Kinder erlebten zwei abwechslungsreiche Tage.

Stollberg.

Für 25 Nachwuchskicker des FC Stollberg ging es an den letzten Ferientagen noch einmal rund. Sie durften am Fairplay Fußballcamp von René Tretschok teilnehmen, das am vergangenen Donnerstag und Freitag auf dem Gelände des Erzgebirgsligisten über die Bühne ging. Zwei Tage im Zeichen des Balls, jeweils von 10 Uhr bis 14.30 Uhr. Da ging es auf einem aufblasbaren Funino-Feld mit mehreren Toren und ohne Torhüter um die Entwicklung von Spielintelligenz, Antizipation und Kreativität. Auf dem Programm standen zudem ein Fairplay-Workshop und ein kleiner Leistungstest zu den Themen Sprint und Torschuss. Zum Abschluss gab es noch ein Turnier.

"Alle hatten großen Spaß. Und auch das Wetter hat trotz Gewitterstimmung gehalten", freute sich Stefan Herold. Der 36-Jährige ist F-Jugend-Trainer beim FCS, an Kinder dieser Altersklasse sowie an die etwas älteren E-Junioren richtete sich das Camp. Allerdings ergatterten nur 25 einen Platz, darunter vier Mädchen. Dabei trainieren in diesen beiden Altersklassen zusammen insgesamt rund 80 Kinder regelmäßig im Sportpark. "Die Anmeldungen gingen nach der Devise: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst", sagt Herold, der die Gründe für den Zulauf zu seinem Verein kennt. "Erstens fehlt es vielen umliegenden Vereinen an Nachwuchstrainern. Und zweitens grenzen gleich zwei Grundschulen direkt an unser Vereinsgelände", sagt er.

Für die Kinder war die Teilnahme auch die Gelegenheit, sich von einem Champions League-Sieger und zweimaligem Deutschen Meister den einen oder anderen Trick abzuschauen oder sich ein Autogramm abzuholen - der mittlerweile 53-Jährige stand selbst mit auf dem Feld und leitete die Kinder an.

Die Initiative, das Camp nach Stollberg zu holen, ging vom FCS selbst aus. Der Verein wendete sich dabei an die Sparkasse, die dieses Event gemeinsam mit dem "Fußballzentrum Tretschok" organisiert und die Kosten übernahm. Auch künftig sollen beim FCS Veranstaltungen ähnlicher Art in den Sommerferien stattfinden. "Wir sind da schon in Kontakten", so Herold. Große Vereine wie Eintracht Frankfurt, RB Leipzig oder gar Real Madrid würden ebenfalls derartige Fußballschulen anbieten. (jüw)

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