Zwönitzer Handballer holen ersten Heimerfolg

Eine Woche nach dem ersten Auswärtserfolg ist den HSV-Herren in der Sachsenliga nun auch zuhause der Durchbruch geglückt. Gegen Döbeln gelang ein Start-Ziel-Sieg

Zwönitz.

Die Handballer des Zwönitzer HSV 1928 haben am Wochenende beim zweiten Anlauf auf eigenem Parkett die ersten beiden Punkte eingefahren. Was zum Auftakt der Sachsenliga-Saison gegen Zwenkau noch nicht klappte, gelang nun gegen die HSG Neudorf/Döbeln: ein insgesamt hochverdienter Start-Ziel-Sieg, der mit 32:26 (12:12) zudem recht deutlich ausfiel.

In der 55. Minute konnte die HSG ein letztes Mal den 26:25-Anschlusstreffer erzielen, ehe die Gastgeber in der finalen Phase den Deckel drauf machten. "Es war eine starke geschlossene Mannschaftsleistung. In der Schlussphase haben wir heute den Kopf oben behalten. Darauf lässt sich aufbauen", sagte Coach Frank Riedel nach dem Spiel.

Den Gästen aus Döbeln sollte es im Verlaufe der 60 Minuten nicht ein einziges Mal gelingen, in Führung zu gehen. Nach dem 2:0 in der vierten Minute nahm zwar auch die HSG das Torewerfen in Angriff, musste jedoch ständig einem - wenn auch nicht allzu hohen - Rückstand hinterherlaufen. Dass die Erzgebirger ihre 6:3-Führung nach zehn Spielminuten nicht ausbauten, lag an der nicht besonders guten Chancenverwertung. So pendelte der Vorsprung lediglich zwischen zwei und drei Toren. Kurz vor der Pause gelang es den Gästen dann sogar, den Spielstand auszugleichen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte agierten die Hausherren wieder konzentrierter. Auch von der harten Gangart der Gäste ließen sie sich nicht beeindrucken. Angekurbelt von Spielmacher Jiri Brecko und mit schönen Toren aus dem Rückraum durch Toni Schlömer setzten sich die Zwönitzer nun allmählich ab. Beim Treffer zum 22:17 nach 47 Minuten konnten die Fans bereits ein wenig durchatmen - allerdings sollte es in der Folge noch einmal spannend werden.

Denn mit Unkonzentriertheiten in der Offensive vertändelten die Zwönitzer mehrere Angriffe, was aufseiten der HSG insbesondere Erik Riedel nutzte, um seine Mannschaft wieder heranzuführen. HSV-Keeper Michal Kerner parierte jedoch in dieser Phase mehrfach glänzend, sodass die Gäste nicht weiter als bis zum Anschlusstreffer (25:26) kamen. In den letzten fünf Minuten strafften sich die Zwönitzer schlie´ßlich noch einmal, erhöhten durch Treffer von Jiri Brecko, Toni Schlömer und Clemens Fritsch auf 29:25. Damit war die Entscheidung endgültig gefallen. (bral)

Statistik Zwönitz: Kerner, Treuter; Brecko (12/4), Fritsch (1), Langer, Hartenstein (1), Becher (4), Kotesovec (5), Schlömer (9), Küntzel, Löbner; 2min: Zwönitz: 5, Döbeln: 6; 7m: Zwönitz: 5/4 Döbeln: 5/4

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