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Das zweite Spiel in den Stanley-Cup-Finals sieht zwei Drittel lang aus wie eine Vorentscheidung zugunsten der Vegas Golden Knights. Dann fallen vier Tore im letzten Abschnitt.
Die Carolina Hurricanes haben in den Stanley-Cup-Finals das zweite Duell mit den Vegas Golden Knights gewonnen und in der Serie ausgeglichen. Nach Verlängerung holten die Gastgeber ein 4:3 und machten dabei einen 0:2-Rückstand wett. Den Auftakt in der Final-Serie um die wichtigste Trophäe im nordamerikanischen Eishockey hatten die Hurricanes 4:5 verloren. Zum Titelgewinn in der Best-of-Seven-Serie braucht ein Team vier Siege. Weiter geht es mit dem dritten Spiel in der deutschen Nacht zu Sonntag in Las Vegas.
Das entscheidende Tor erzielte Seth Jarvis mit einem Schlagschuss in der vierten Minute der Verlängerung. "Das ist das beste Gefühl der Welt", sagte Jarvis. Den Treffer erzielten die Hurricanes in Überzahl wegen einer Zeitstrafe für die Gäste.
Vier Tore im wilden Schlussdrittel
Für die Golden Knights sah es lange gut aus, nach zwei Dritteln führte das Team 2:0 und hatte die Partie im Griff. Ein Abwehrfehler ermöglichte Logan Stankoven dann aber den Anschlusstreffer, 2:26 Minuten danach erzielte Mark Jankowski den Ausgleich und sorgte für eine Jubel-Explosion in der bis dahin relativ stillen Eishockey-Arena in Raleigh. Als Jordan Staal das 3:2 für die Hurricanes erzielte war das Spiel binnen weniger Minuten komplett gekippt - doch die Golden Knights kamen nochmal zurück und erzwangen dank Mark Stone die Verlängerung.
"Das war eine Menge. Wir haben es gut geschafft, unsere Emotionen im Griff zu behalten", sagte Jarvis. "Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt geht es nach Vegas." (dpa)





