Radweg jetzt auch offiziell dicht

Seit Montag gilt die gerichtlich angeordnete Sperrung des Abschnittes Mühlhausen-Adorf. Am 30. März findet eine Podiumsdiskussion zum Thema in Jugelsburg statt.

8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    3
    Freigeist14
    20.03.2019

    In Zeiten , in denen man E-Bikes als Fitness-Gerät verkaufen kann glaubt man auch ,in FFH - Gebieten Radwege asphaltieren zu müssen . Aller Gesetze zum Trotz . Und obere Vogtländer möchten gar die Flinte auspacken .

  • 4
    2
    Tauchsieder
    20.03.2019

    Was sagte doch erst kürzlich Hr. Kretschmer im sächs. Landtag, Zitat ("FP" am 14.03.19) - An Gesetze müsse man sich halten, laut Kretschmer sind sie das in Paragrafen gegossen, was die Mehrheit in diesem Land für richtig und anständig hält. Regierungsziel sei die konsequente Rechtsdurchsetzung und Strafverfolgung ohne Rabatt - Zitat Ende.
    Dann Hr. Kretschmer, lassen sie bei ihrem nächsten Besuch im Vogtland den Worten Taten folgen.

  • 4
    4
    Südvorstadtadorfer
    19.03.2019

    Oh die Stimmung kippt.
    Naja, wir sehn uns ja am 30.3. vor Ort.
    Rückbau? Abwarten! Wieviele Rechtsverstöße wurden in den letzten Jahren in unserer Republik billigend in Kauf genommen? Ohne politisch zu werden. Findet erstmal eine Rückbaufirma, welche sich in dieses Gebiet zum Rückbau wagt. Gesteinigt werden diese vielleicht nicht, evl. aber sabotiert. Die Ausschreibung wird beobachtet.
    Wirkung zeigen die unbekannterweise aufgehängten Schilder jedenfalls schon täglich. Die einen fahren weiter auf dem Radweg, manche fahren tatsächlich naiverweise in der Wiese. Unglaublich. Na da habt ihr ja was gekonnt, liebe Naturschützer. Die armen Pflanzen und Tiere.
    Selber ein aktiv Natur schützender, müllauflesend seit Jahren in eurem FFH Gebiet ohne jedes Brimborium, vögelzählender glaubt, ihr habt echt einen an der Waffel.
    Wie gesagt: Demokratie ist des Volkes Wille und sein Recht.
    Und wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
    Volkes Wille zeigt die Petition.
    Schau nach CZ. Montag Schild hingestellt. Freitag Radweg fertig.
    Warum haben die Tschechen kein Wildsauproblem? Weil sie schießen dürfen!
    Wir sind überreguliert!
    Meinetwegen reißt den Radweg ab, in 10-12 Jahren. Dann dürfte der Rechtstreit auch durch sein. Erste Risse hat er ja schon nach 7 Jahren illegalen radelns. Ein neues Asphaltband kann er dann bestimmt vertragen. Legal oder illegal...

  • 6
    4
    1960175
    19.03.2019

    Alles gut und schön, was hier so diskutiert wird. Der Radweg ist ein Schwarzbau. Fakt.
    Blödsinn ist doch aber auch das, was jetzt laut Gericht geschehen soll. Der Radweg soll zurück gebaut werden.
    In die Natur wurde beim Bau massiv eingegriffen. Doch Pflanzen- und Tierwelt hat sich das Areal wieder erobert. Am Rande des Weges sind wieder Wiesen entstanden, Vögel nisten, Insekten suchen Nektar, der Fuchs fängt Mäuse usw.
    An der ehemaligen innerdeutschen Grenze hat man gesehen, wie schnell sich die Natur das zurück holt, was ihr genommen wurde.
    Nun soll durch einen Rückbau wieder massiv in die Natur eingegriffen werden. Es kommen Raupen, Bagger und Kipper und machen das wieder Gewachsene erneut kaputt. Also wieder ein Eingriff in die Natur. Will das die Grüne Liga? Will das der Richter? Ich verstehe das nicht und kann diese geforderten Schritte nicht nachvollziehen.
    Mit einem gesunden Menschenverstand hat das jedenfalls nichts zu tun.
    Die Verantwortlichen des Schwarzbaus müssen zur Verantwortung gezogen werden. Das wird aber bestimmt nicht geschehen. Schade.

  • 5
    9
    Tauchsieder
    19.03.2019

    Ergänzend noch zu meinem vorangestellte Kommentar.
    Die Bürger im Oberland sollen sich doch entscheiden, ob sie in einer Bananenrepublik oder in einer Demokratie leben wollen. Das was dort geschehen ist haben ihre gewählten Volksvertreter verursacht und nicht ein Naturschutzverein.
    Was Hr. Käppel betrifft, einem Mitglied der FDP also einer Partei die sich für die Einhaltung von Recht und Gesetz vehement einsetzt, da fällt einem nur die Klappe herunter. Es gab keine komplizierte Situation, die Gesetzeslage ist eindeutig und kann nicht nach Bedarf und Ermessen ausgelegt werden. Kompliziert wurde es erst, als der Landrat und seine Behörden diesen Schwarzbau umsetzten. Deshalb ist dies auch nicht verzeihbar und zu heilen gibt es auch nichts. So viel Rechtsverständnis sollte man von einem ehemaligen Bürgermeister und einem Betreiber einer Volksbelustigung in einem FFH-Gebiet an der Göltzsch verlangen müssen. Hier kommt eher der Verdacht auf, dass die Erweiterung seiner Anlage in diesem Schutzgebiet gerade durch diese Gesetzgebung gescheitert ist. Bekanntlich bellen getroffene Hunde.
    - Warum hatten das Bauamt, oder die Untere Naturschutzbehörde, den damaligen Landrat nicht vor diesem "Blödsinn" gewarnt ?
    - Wer hat damals letztendlich das Startsignal der bauausführenden Firma UTR gegeben ?
    Diese Fragen sollte sich Hr. Käppel von den Verantwortlichen beantworten lassen !

  • 4
    11
    Freigeist14
    19.03.2019

    Nix Volkstheater . Sondern konsequente Einhaltung bestehender Gesetze . Denn die Asphaltierung ist ein schwerer Eingriff ins Schutzgebiet . Eine Versiegelung für Fahrräder ist nicht notwendig .

  • 5
    7
    Tauchsieder
    19.03.2019

    Der Adressat dieser Petition ist falsch, richtig wäre das OVG Bautzen!
    Der Landkreis hat nur den Gerichtsbeschluss umzusetzen und würde sich bei Missachtung dieses Beschluss selbst gerichtlich angreifbar machen.
    Und was hier "159...." von sich gibt, dass dies Volkstheater ist, sollte er doch erst denken und dann schreiben. Hier nochmal für Sehende und auch für Blinde, es wurde hier gegen viele Vorschriften/Gesetze verstoßen. Das OVG hat lediglich wieder Rechtssicherheit hergestellt und diese Baumaßnahme zudem gemacht was sie ist, ILLEGAL!
    Jeder der hier dies so dramatisch sieht sollte sich doch selbst mal die Frage gefallen lassen, was wäre wenn er dies auf seinem eigenen Grundstück vollzogen hätte, eine illegale Baumaßnahme.
    Und was die Gespräche zwischen Grüner Liga und dem LRA betrifft nur so viel, die wurden im Vorfeld dieses Radwegbaus in zwei Zusammenkünften im Jahr 2012/2013 im LRA an der Neundorfer Str. mit allen vogtl. Naturschutzverbänden geführt. Hier wurde der damalige Vize - Landrat Keil darauf aufmerksam gemacht, dass der Radweg zwischen Pirk und Weischlitz, da wollte man auch durch das FFH-Gebiet, aber auch der Radweg bei Adorf und Rebersreuth nicht machbar sind.
    Schlussfolgerung????

  • 20
    6
    1590547
    19.03.2019

    Das ist Volkstheater der schlimmsten Sorte. Da wird ein Weg für Radfahrer errichtet, die Asphaltierung vielleicht ökologisch fragwürdig. Nun gut... jetzt aber liegt das graue Band im Wald und auf der Wiese. Radfahrer, Wanderer und Skater nutzen ihn... wo bitte ist der Schaden für die Natur, der einen Rückbau rechtfertigen würde? Sehe ich nicht.
    Also stelle ich mir die Frage: stört mich ein Weg, der illegal errichtet wurde, aber Radfahrer, Fußgänger von der Straße holt? Nein. Einzig die stören sich dran, die mit ihrem grünen Gewissen sich auf die Jesus-Latschen getreten fühlen. Ein kleiner Verein auf Suche nach Anerkennung. Ob es die auf diesem Weg gibt, wage ich anzuzweifeln. Ganz ehrlich: es ist eine Schande.



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