Sachse Stobi wird Mecklenburger

Der verunglückte Vogel aus Neukirchen wurde in Sachsen-Anhalt wieder aufgepäppelt. Nun geht für ihn die Reise in einen Zoo.

Werdau.

Weißstorch Stobi aus Neukirchen kann bald in ein neues Zuhause umziehen. Der Vogel, der sich an einer Oberleitung der Bahn an der Neukirchener Brückenstraße seinen Flügel verletzt hatte, und im Storchenhof Loburg in Sachsen-Anhalt wieder aufgepäppelt worden ist, wird bald ein Mecklenburger. "Der Zoo in Schwerin hat uns am Mittwoch bestätigt, dass Stobi in dieser Einrichtung herzlich willkommen ist", sagte Antje Neumann vom Storchenhof. Derzeit trauert im Schweriner Zoo ein anderer Weißstorch um seinen toten Partner. Dem soll Stobi, der wegen seiner Verletzung nicht mehr fliegen kann, Gesellschaft leisten.

Jens Hering, Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Zwickau, hatte Stobi nach seinem Unfall nach Sachsen-Anhalt gebracht. Bereits im vorigen Jahr war in Neukirchen ein Storch an die Oberleitung der Bahn gekommen und gestorben. Wie Jens Hering sagte, werde man sich mit dem Transportunternehmen verständigen, um über Maßnahmen für den Schutz der Vögel zu beraten.

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