Stadt lehnt Runden Tisch zu Grube ab

Bürgerinitiative Gablenz scheitert mit Vorschlag

Crimmitschau.

Vorerst wird es nicht zur Bildung eines Runden Tisches kommen, an dem über Argumente gegen die geplante Schaffung einer Deponie für Bauschutt in der Kiesgrube in Gablenz diskutiert wird. Die Verantwortlichen der Bürgerinitiative hatten ein solches Gremium mit Vertretern aus dem Ortsteil und aus Behörden angeregt. Das lehnt Bau-Fachbereichsleiter Götz Müller von der Stadtverwaltung in Crimmitschau allerdings ab: "Die Stadtverwaltung sieht keine Notwendigkeit, einen Runden Tisch einzurichten. Die Fragen und Probleme, die Betroffene haben, sind sehr individuell und können daher nicht an einem Runden Tisch geklärt werden. Vielmehr ist es wichtig, mit Sachverstand und klarer Struktur zu agieren."

Vor rund einem Jahr stellten private Investoren ihre Pläne für die Nachnutzung der Kiesgrube erstmals in der Öffentlichkeit vor. Hier sollen unter anderem Betonreste, Gleisschotter und Mineralwollabfälle eingelagert werden. Dagegen wehrt sich eine Bürgerinitiative um Sprecherin Manja Clemen mit verschiedenen Protestaktionen und einer Online-Petition.

Die Stadtverwaltung in Crimmitschau hatte im September im Theater eine Informationsveranstaltung für Einwohner organisiert. Danach stand für Götz Müller fest: "Der Bürgerinitiative, welche von der Stadtverwaltung ausdrücklich begrüßt wird, kommt die wichtige Aufgabe des Bindegliedes zwischen den Betroffenen und der Stadtverwaltung zu." (hof)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...