Kultur
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Das Theater widmet sich unter der Regie von Nina Mattenklotz Sophokles' antiker Tragödie mit einer neuen Lesart - als epische Familiengeschichte, in der nicht die titelgebende Antigone, sondern ihr männlicher Widerpart Kreon im Fokus steht. Der wiederum wird von einer Frau gespielt.
Wenn Susanne Stein Rollen übernimmt, steht meistens Großes an. Sie, die Grande Dame des Chemnitzer Schauspielhauses, verkörpert dem Publikum ambivalente Rollen der Theatergeschichte: Shakespeares Richard den Dritten, Mathilde von Zahnd in Dürrenmatts "Die Physiker". Was sie auf die Bühne bringt, hallt nach. So auch in Nina Mattenklotz'...
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