Wahlprogramme im Vergleich: Das planen die Parteien bei Klima, Energie und Verkehr

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Der Termin zur Bundestagswahl rückt näher. Selten schien der Ausgang so offen wie dieses Mal. Wofür aber stehen die Parteien? Für eine neue Serie hat "Freie Presse" die Wahlprogramme analysiert. Teil 2 beleuchtet den Themenkomplex Klima, Energie und Verkehr.

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1414 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 32
    17
    Malleo
    21.09.2021

    Die Grünen halten ökologische Ethik und Energiepolitik für das Maß aller Dinge und meinen, die Welt wird folgen.
    Versorgungssicherheit? Wir haben ja schon Verträge für Atom- und Kohlestrom mit dem Ausland, Hauptsache bei uns ist der Himmel rein!
    Allein die fatale Reihenfolge zum Ausstieg aus Atom und dann Kohle, der von Merkel initiiert wurde und offenbar unumkehrbar bleibt, zeigt, dass man nicht bereit ist, auch höchst folgenreiche Fehler zu korrigieren.
    Insofern darf man alle Ansprüche jedweder Partei auf einen Führungsanspruch dieses Landes bei Innovation, Wissenschaft und Technologie als das bezeichnen was sie sind, realitätsfremde Phantasien.
    Wenn Ende 2021 in China der erste Thorium Reaktor den Probebetrieb aufnimmt, werden nicht nur die Triell-Teilnehmer feststellen, dass sie nicht können, sondern China.
    Wenn dann der Sturm der Entrüstung bläst, hilft das wenigstens der Windkraft, denn die schwächelte ob vieler Flauten im ersten Halbjahr 21 auch ganz gewaltig!

  • 35
    26
    HEIMAT2021
    21.09.2021

    Überall "Aussteigen" und das in kurzen Zeiträumen, dies bringt uns bestimmt weiter, selbst EU und Natoststaaten schütteln ueber uns den Kopf. Und dann noch Linke wählen mit Gratisansagen an Schulspeisung und jegliche Familienfoerderung, egal ob in Sozialsysteme eingezahlt oder nicht. Hoch lebe die zukünftige Inflation und Dummheit der deutschen "Elite"...

  • 29
    10
    Lexisdark
    21.09.2021

    Weil es so mancher Bürger immer noch denkt: Kernenergie ist NICHT billig! Man darf nicht vom Strompreis für die Endkunden ausgehen. Die AKW in Frankreich werden von EDF betrieben, der ist in Staatshand, da wird subventioniert, dass es nur so kracht. Eine Kilowattstunde in Deutschland wurde früher ebenfalls mit fast 2000 Euro Steuergelder indirekt subventioniert. Das ist das vierfache der erneuerbaren Energien.
    Aber das nur am Rande, der Staat versagt in vielerlei Hinsicht als Vorbild. Und in Chemnitz könnte man bei der FASA durchaus ein gutes regionales Beispiel finden, wie es gehen könnte.

  • 11
    7
    Malleo
    21.09.2021

    Kleiner Nachsatz.
    Bei einem Standgespräch mit den Grünen in Zwickau, fragte ich Herr Wetzel, ob man auch einmal den ökologischen Fußabtrug des Menschen an sich thematisiert, heißt Anzahl der Weltbevölkerung mit Hinweis auf folgende Begegnung:
    Niger, Vater von 11 Kindern, Frage an ihn nach der der ungewöhnlich hohen Kinderzahl und deren Ernährungssicherheit und Zukunft.
    Antwort: Jeden Mund, den der Herr öffnet, wird er auch etwas zu essen geben.
    (Oder die Welthungerhilfe- meine Ergänzung)
    Da hilft wohl NUR ganz viel Bildung, oder?
    Herr Wetzel: ja, so ist das

  • 30
    8
    reichel
    21.09.2021

    @klapa:
    Sie haben vollkommen recht. Wir sollten mehr diskutieren und argumentieren.
    Dazu gehört aber auch die Wahrheit, nicht das es zu Verwechslungen kommt.
    Kernenergie ist die KOSTENINTENSIVSTE Form der Stromerzeugung.

    Dass die Endverbraucher in den von Ihnen genannten Ländern weniger für die kWh zahlen, hat doch einen ganz anderen Grund!
    Die Steuern, Subventionen, Abgaben sind in diesen Ländern einfach anders geregelt, damit zahlt der Endverbraucher eben weniger. Mit den Kosten für die Erzeugung hat das nichts zutun.

    Zu den Atomideen von Bill Gates:
    https://www.manager-magazin.de/digitales/it/a-685409.html
    Ein Artikel von 2010, wo Bill Gates auch schon bauen wollte. Seine Ambitionen in allen Ehren, aber da ist mehr Schein als Sein.

    Gerade bei Kernenergie ist die Zahl der Falschinformationen enorm hoch. es kann nur die Bitte ausgesprochen werden, dass sich jeder für sich NEUTRAL informiert.

  • 28
    19
    ralf66
    21.09.2021

    Unsere derzeitige deutsche Politik kennt nur noch Corona, Klimawandel, Migration und wie man denen die nichts arbeiten in dieser Gesellschaft das Leben so angenehm wie möglich machen kann, dabei wird leider nicht mehr unterschieden wer nicht kann oder wer nicht will, dass sind so die Hauptthemen auf die sich mit aller Kraft konzentriert wird, fleißig neue Gesetze und Verordnungen werden dazu erlassen ob logisch, wirtschaftlich und wissenschaftlich zweifelsfrei richtig ist nicht immer klar erkennbar, mir kommt es so vor, egal ob es richtig oder falsch ist, was zu den Themen angeordnet wird, wird alles mit Gewalt durchgezogen ohne das man sich auf Kompromisse einlässt gar versucht auch andere Stimmen dazu zu hören. Ganz genau das ist Lobbyismus und hat wenig mit einer soliden alle Themen gleich behandelnden Politik zu tun. Diese Politik wird in der Zukunft sehr viel Geld kosten und große Teile der Wirtschaft existenziell gefährden.

  • 39
    15
    Deluxe
    21.09.2021

    @Lexisdark:
    Solange für das neue Elektroauto ein funktionsfähiges Altfahrzeug entsorgt oder nach Afrika verscherbelt wird, hat das nichts mit Klima- oder Umweltschutz zu tun. Es ist schlicht und ergreifend Unsinn.

    @Hinterfragt:
    Auf den Punkt getroffen. Was wir uns hier in den nächsten Jahrzehnten abkrampfen und teuer bezahlen werden, spuckt im Zweifel ein Vulkan in wenigen Stunden zusätzlich aus. Insofern frage ich mich, ob dieser ganze Klimahype nicht vielleicht doch einfach nur ein riesengroßes Geschäft ist. Immerhin stößt das Kapital mittlerweile kräftig mit in dieses Klimahorn. Da sollte es mich doch wundern, wenn das kein Konjunktur- und damit Umverteilungsprogramm (von unten nach oben, versteht sich) durch die Klima-Hintertür ist.

    Es geht um Konsum! Um's Verkaufen immer neuer Güter! Nicht um Nachhaltigkeit. Nicht ums Klima.
    Nachhaltig wäre, politisch dafür zu sorgen, daß Konsumgüter ewig halten müssen und reparierbar sind. Aber das passiert nicht.

  • 37
    23
    KTreppil
    21.09.2021

    Der letzte Satz dieses Artikels ist der Wichtigste. Sollte jeder aufmerksam lesen, bevor er sein Kreuz setzt. Die Parteien versuchen auch hier recht billig den mehr oder weniger umweltbewussten Wähler einzufangen, in dem Thema sogar ganz anschaulich per Jahreszahl. Aber was die ehrgeizigen deutschen und europäischen Klimaziele in der gesamten Welt wert sind, wenn nur Europa mit guten Beispiel voran geht, darauf gibt es keine Antworten. Oder setzt man eine Käseglocke über D bzw. die EU? Ob die Kosten, die dem Bürger entstehen, noch irgendwie mit sozialer Gerechtigkeit vereinbar sind, der Frage weicht man ebenso aus. Auch für viele der klimaengagierten Jugendlichen wird es später ein Umdenken geben. Dann, wenn zwar weniger CO2 ausgestoßen wird, sie aber längst nicht mehr von den Eltern alimemtiert werden und selbst ihr Leben finanzieren müssen. Hätten die Urmenschen auf ihr lebenswichtigen Feuer verzichtet, wenn sie damals schon vom schädlichen CO2 gewusst hätten? Wo wären wir da jetzt?

  • 44
    23
    klapa
    21.09.2021

    Kernenergie ist preiswert. Wo der Kernenergieanteil am Elektrizitätsmix hoch ist – etwa in Frankreich, Schweden, der Schweiz und oder der kanadischen Provinz Ontario – sind die Emissionen pro Energieeinheit viel niedriger als in Deutschland und die Kosten für Elektrizität gering. - https://www.tagesspiegel.de/wissen/pro-und-contra-der-atomenergie-brauchen-wir-kernkraft-gegen-die-klimakrise/25389314.html

    Die Atomfirma von Bill Gates plant ein AKW in Wyoming.
    - https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/usa-atomfirma-von-bill-gates-plant-reaktor-in-wyoming-a-d4b053a7-b3cb-44cf-ade6-3e1de8fb73e9

    Ist der Rest der Welt außerhalb Deutschlands dumm?

    Es ist für mich in höchstem Maße unseriös, unsachgemäß und deplaziert, die Frage – Kernkraft ja oder nein, ausschließlich mit ideologischen Scheuklappen wie in Deutschland zu diskutieren.

    Was Not tut, ist eine ergebnisoffene, sachliche und ideologiefreie Auseinandersetzung zu diesem Thema.

  • 35
    16
    reichel
    21.09.2021

    @Hinterfragt: wie wäre es, wenn Sie Ihrem Namen mal Tribut zollen? ;)

  • 48
    3
    Lexisdark
    21.09.2021

    Wahlprogramme sind ja immer ganz nett, was davon bleibt ist die Frage. Man könnte längst weiter sein ohne die Bevölkerung zu zwingen und neue Verbote und Vorschriften zu machen. Mit gutem Beispiel voran gehen, statt riesiger Limousine auch Elektroauto, öffentliche Gebäude mit Solaranlagen bestücken usw. Bekommt man in der "modernsten" Schule von Chemnitz nicht hin, andere Gebäude zum Beispiel der neue Eins-Firmensitz hat da auch nichts vorzuweisen. Wer genehmigt so etwas heute noch? Und jeder private Hausbesitzer darf zusehen, wie er alle Regeln umsetzt.

  • 34
    52
    Hinterfragt
    21.09.2021

    Hat mal jemand die Erde selber gefragt?
    Wie viele Tonnen CO² und andere schädliche Gase werden wohl seit Sonntag auf La Palma, zusätzlich zu anderen aktiven Vulkanen, in die Umwelt geschleudert?
    Da kann der Mensch weltweit "Klimaneutral" werden (was aber schon mal nicht geht, denn er müsste aufhören zu atmen *CO² beim Ausatmen*) ...

  • 40
    26
    Tobiass
    21.09.2021

    Deutschland kann das 1,5 Grad Ziel nicht erreichen! Zumindest nicht allein. Das Klima macht nicht an der Grenze halt. Da müsste viel mehr in der Außenpolitik geschehen, wenn man das wirklich will. Nur Zeichen zu setzen reicht da nicht.

  • 25
    33
    reichel
    21.09.2021

    Sehr schöner Beitrag- auf den Punkt.

    Aktuell machen unsere Politiker noch eines: Bremsen!

    Einen Einbruch auszuüben, ist für (zum Glück) die meisten Menschen ein NoGo. Ist ja ne Straftat!
    Wieso verstehen manche nicht, dass es genauso Gesetzeswidrig ist, sich gegen bestehendes EU- Recht zu stellen?!