Rückkehrer sehnen sich nach Heimat, Freunden und Familie

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Zwischen Weihnachten und Neujahr werben Firmen und Verbände um weggezogene Fachkräfte. Die "Freie Presse" erzählt die Geschichten von vier Rückkehrern.

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1717 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    gelöschter Nutzer
    12.01.2015

    Hallo fp2012,
    Fakten sind im Osten, kaum Löhne für Fachkräfte über 11,00 Euro. Strikte Diktatur in mittelständischen Unternehmen. Ich-Mentalität in mittelständischen Unternehmen weit verbreitet, erst ICH und meine Familie, dann eventuell die Arbeitskräfte. Nur das für die Arbeitskräfte meist nicht mehr genügend übrig bleibt. Des Weiteren Verdummung durch fehlende Weiterbildung, daurch wenig Entwicklungs,- und Karrierechancen. Mieten, Preise und daraus resultierend die Lebenshaltungskosten sind gleich anzusetzen. Es lebt sich nirgendwo billiger, dafür haben wir zu hohen Konkurrenzkampf deutschlandweit und zusätzlich das Netz.Fakt ist, die wenigen Inseln die im Osten existieren sind große Westfirmen, meist aus Bayern und Baden Württemberg, die Ihren Anstand und Ihre Verantwortung gegenüber Ihren Fachkräften nicht verloren haben und pflegen. Wir haben bis 2003 im Osten gelebt, die Unternehmenskultur hat uns nur noch angewiedert. Jetzt als Familie in BaWü sind wir einen enormen Schritt nach vorne gekommen, lohntechnisch, wohntechnisch und wesentlich mehr Lebensqualität. Was natürlich bleibt, ist die Heimat im Herzen. Aber auch nur da, weil ein gutes Leben in der alten Heimat ist gleich Fehlanzeige.

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    fp2012
    29.12.2014

    @Pixelghost:
    Es ist wie immer, kaum setzt man abstrakten Vorwürfen und Stimmungsmache mal konkrete Fakten entgegen, wird es ganz schnell dünne.
    Fehlt nur noch das Argument, dass man es eh nicht begreifen würde...

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    Pixelghost
    28.12.2014

    1. Ihre Entscheidung. 2. habe ich nie von Fahrkarten geschrieben. Biegen Sie sich nur alles so zurecht, damit die im Recht bleiben. Gute Nacht.

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    fp2012
    28.12.2014

    Nun, wir waren durchaus jedes zweite Wochenende hier im Lande zu "Besuch" und wollten im Westen nicht unter der Brücke schlafen :-)
    Aber der Kracher ist ja Ihre Aussage mit den 30% weniger, von dem man sich angeblich nicht mal mehr ein Fahrkarte kaufen kann :-)
    Habe meine Fahrkarten noch nie in % bezahlen müssen. Erklären Sie mir mal, wie Sie von 30% weniger von etwas, was Sie gar nicht wissen, keine Fahrkarten mehr bezahlen können.

  • 4
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    Pixelghost
    28.12.2014

    Dann kann ich mit einem Beispiel meines Sohnes dienen:

    Großes deutsches Telekommunikationsunternehmen, Chemnitz keine Arbeit!!!, obwohl Serviccenter vorhanden.
    Dafür aber in Recklinghausen und für ein ordentliches Anfangsgehalt.
    Und die Mieten sind wie in Chemnitz.
    Dafür darf man dann umziehen und hat 6 Monate Probe, wobei man nicht weiß, ob man durchkommt.

    Aber warum sollte jemand der in der Region Arbeit sucht zur IT ziehen, wenn die IT in Chemnitz vorhanden ist?
    So behält Sachsen seine jungen Leute auf keine Fall.

  • 5
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    Pixelghost
    28.12.2014

    Auf dem Fachkräfteportal werden circa 250 Arbeitsstellen angeboten. Für diese Stellen ist niemand im Erzgebirge gefunden worden. Dann frage ich mich was man dort verdient, dass dort kein Erzgebirger zugreift.

    Bei vielleicht 30 % weniger Lohn mehr Lebensqualität? Da kann man sich ja nicht mal eine Fahrt nach Chemnitz, Dresden oder leipzig leisten. Und wenn schon, dann verlangt man vom Verkäufer Rabattpreise.

  • 1
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    Pixelghost
    28.12.2014

    @ fp2012, Zitat1: "Ich habe lange genug im Westen gelebt in einer vergleichbaren Stadt in einer Wohnung mit vergleichbarer Größe."

    Zitat2: "Jetzt bin ich hier bei meinen Freunden und Verwandten und habe mit der zusätzlich gewonnen Freizeit (fehlende Pendelei)..."

    Ja was denn nun? Dort gewohnt oder gependelt. Also für mich ist das ein großer Unterschied.

    Wer im Westen wohnt und dann immer mal zurück in das Erzgebirge fährt ist für mich kein Pendler. Der Pendler fährt jede Woche hin und her, so wie man es an den Sonntagen auf der A9 Richtung München erleben kann.

    Wer im Westen eine Wohnung hat und trotzdem laufend pendelt ist selbst an den Kosten schuld.

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    gelöschter Nutzer
    28.12.2014

    @torschro: Das macht mich neugierig! In welcher Stadt zahlt man genausoviel Miete wie im Osten und in welchem Unternehmen dieser Stadt verdient man das Doppelte wie im Osten?

    Her mit den Fakten! Sonst sind Spekulationen Tür und Tor geöffnet!

  • 2
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    fp2012
    28.12.2014

    Ich höre deswegen nicht damit auf, weil es einfach mal stimmt. Ich habe lange genug im Westen gelebt in einer vergleichbaren Stadt in einer Wohnung mit vergleichbarer Größe. Und da war in der Kaltmiete einfach mal Faktor 2 drin. Das ist einfach mal Fakt, auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen. Punkt. Das Gas und Strom im Westen billiger sind, ist absoluter Unsinn. Man muss halt mal die Tarife vergleichen und den günstigsten aussuchen.
    Einkaufen usw. ist vergleichbar, korrekt. Der Verdienst war im Westen ca. 30% höher, davon musste wie gesagt die höhere Miete und die Pendelei bezahlt werden. Kurzum, ein Nullsummenspiel im Vergleich zu heute.
    Jetzt bin ich hier bei meinen Freunden und Verwandten und habe mit der zusätzlich gewonnen Freizeit (fehlende Pendelei) somit aus meiner Sicht eine deutlich höhere Lebensqualität.
    Insofern war für mich die Rückkehr in die Heimat ein absoluter Gewinn.
    Wir Ossis sollten einfach mal aufhören zu jammern und klagen, wie schlecht es uns geht und wie schlecht uns alle behandeln. Vor zwanzig Jahren mag das gestimmt haben. Aber die Welt hat sich durchaus weitergedreht. Und zum schlecht behandelt werden gehören immer noch zwei.

  • 7
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    gelöschter Nutzer
    28.12.2014

    @fp hören Sie doch bitte damit auf, die Lebenshaltungskosten im Westen höher anzusetzen als im Osten...ich habe im Westen noch nie mehr Miete gezahlt als im Osten, die Nebenkosten wie Strom und Gas sind noch billiger, ich kann hier zu den gleichen Preisen im Aldi einkaufen gehen und verdiene über das Doppelte als damals im Osten. so nun dürfen Sie weiter schwallen!

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    gelöschter Nutzer
    27.12.2014

    Ich kann es einfach nicht mehr lesen.Wenn das Wort Fachkräfte-Bedarf fällt denken immer nur irgendwelche Akademiker die früher den falschen Abschluss gewählt haben sie wären gemeint. Hallo? Ein Werkzeugmechaniker ein Verfahrensmechaniker ein Schichtleiter sogar ein Maschinenbediener ist eine Fachkraft. Und die haben mittlerweile im Osten auch gute Chancen.
    Wo ein Dr. bezahlt werden will müssen hundert(e) andere" Auch Fachkräfte" erstmal arbeiten - dementsprechend anders sind die Bedarfe.
    Das hat man an den Hochschulen wohl nicht gelehrt.
    Schade für Euch.
    Es gibt schon Firmen die im Osten etwas bezahlen.

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    uwe1963
    27.12.2014

    Liebe Wirtschaftsförderung Erzgebirge, über wen reden wir hier, über die Leute die in den Westen übergesiedelt sind oder über Pendler? Letztgenannter Gruppe gehöre ich an und ich halte das ständige Herumgereite, dass die Lebenshaltungskosten in München oder Stuttgart höher sind wie im Erzgebirge oft für weit hergeholt. Vergleicht doch mal ähnliche Gegenden mit dem Erzgebirge. Die Gegend in die ich pendle, hat z.B. ungefähr die gleichen Lebenshaltungskosten wie im Erzgebirge, bzw. viele Dinge kosten sogar weniger. Als Pendler ist mir das relativ egal, weil ich als "Nichtpendler" die selben Lebenshaltungskosten hätte. Was mir nicht egal ist, mein Stundenlohn ist über doppelt so hoch, wie der, den man mir in meiner Branche in der Heimat bezahlen würde.

  • 2
    3
    fp2012
    27.12.2014

    Hmmm, naja, ich glaube halt auch nicht, dass es im Sachsenland soviele offene Stellen für promovierte Chemiker gibt.
    Augen auf bei der Berufswahl sage ich da nur.

  • 7
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    Pixelghost
    27.12.2014

    In meinem Bekanntenkreis gibt es einen Doktor der Chemie, der bereis in Sachsen wohnt und gern hier arbeiten würde. Warum frage ich Sie, findet der keine Arbeit?
    Ich kann es Ihnen sagen: Weil keiner bereit ist, dessen Qualifikation zu bezahlen. So einfach ist das.

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    gelöschter Nutzer
    27.12.2014

    Die hohe Qualifikation und Leistungsbereitschaft der AN begrüßen die AG sicher auch hier sehr. Dann werden sie etwas auf der Tränendrüse herumdrücken, das der Mindestlohn sie fast schon ruiniert, das es für Überstunden keinen Lohn gibt, aber man schon bereit sein muss, immer mal ne Stunde ranzuhängen, oder zwei oder nen Sonnabend. Dazu weniger Urlaub oder das zurücknehmen von genehmigten Urlaub, obwohl das nicht erlaubt ist. Die Unterstützung dazu scheinen sie ja von Herrn Tillich zu haben, der sich ja auch ständig beklagt, das man hier für seine gute Arbeit auch noch soviel Geld haben will, das man davon leben kann. Wenn es nur bei den Diäten auch mal so eine Zurückhaltung und Selbstbeschränkung gäbe... Ich versuche es jedenfalls zu vermeiden, bei einem hiesigen Unternehmen wieder unter Vertrag zu stehen und mir das nochmal anzutun.

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    fp2012
    27.12.2014

    @Pixelghost:
    Mittlerweile ist auch bei den Unternehmern hier angekommen, dass man gute Fachkräfte nicht für nen Apfel und ein Ei bekommt.

    Die vielverbreitete Meinung, dass bei uns nur Hungerlöhne gezahlt werden, stimmt einfach nicht mehr.
    Selbst manche Handwerker können sich mittlerweile das Gehalt aussuchen.

    Ausserdem sind bei uns die Kaltmieten, die einen nicht zu verachtenden Anteil an den Lebenshaltungskosten ausmachen, teilweise immer noch deutlich unter denen in Westdeutschland, auch wenn es niemand hören will.

  • 13
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    Pixelghost
    27.12.2014

    Und wie gestalten sich die Löhne und Gehälter derer die zurück kommen wollen? Was sind die Arbeitgeber bereit zu zahlen, für die hohe Qualifikation und Leistungsbereitschaft?

    Oder müssen die Rückkehrwilligen Abstriche hinnehmen weil sie erpressbar geworden sind nach dem Motto: Sie wollen zurück, dann...

    Wer schlau ist, was erreichen will und auch im Alter gut leben möchte, sollte abhauen und nie wieder her kommen.

    Im Westen bekommt sogar ein Azubi mehr gezahlt als in Sachsen.