DRK-Helfer neu eingekleidet: Graue Hosen, Jacken in Orange

Die Dienstkleidung war nach 15 Jahren nicht mehr zeitgemäß. Jetzt sind die Ehrenamtler besser zu erkennen. Damit ist zugleich eine Forderung der Berufsgenossenschaft umgesetzt.

Lengenfeld.

In ihren nächsten Einsatz starten die ehrenamtlichen Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) der Bereitschaften, der Wasserwacht und des Katastrophenschutzes der Kreisverbände Auerbach und Reichenbach mit neuer Dienstkleidung. Mit ihren leuchtend-orangefarbenen Jacken und Windjacken sowie den grauen Hosen sind die Helfer nun bestens zu erkennen. Die bisherige 15 Jahre alte Dienstkleidung können die Ehrenamtlichen nun endgültig ausrangieren.

Am Freitagabend trafen sich DRK-Mitarbeiter und Ehrenamtliche der beiden Kreisverbände am Depot in Lengenfeld am Waldkirchner Weg zur Ausgabe der neuen Dienstkleidung. Mit den Jacken und Hosen schlagen die DRK-Verantwortlichen zwei Fliegen mit einer Klappe. "In erster Linie ist das ein Dank an die 89 ehrenamtlichen Helfer, die in den Bereitschaften, der Wasserwacht oder dem Katastrophenschutz jedes Wochenende im Einsatz sind", erläuterte Bianca Zisowsky, Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Vogtland/Reichenbach. Manja Jopp, Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Auerbach, pflichtete ihr bei. Zum anderen hatte die Berufsgenossenschaft festgestellt, dass die alte rot-graue Dienstkleidung den Vorschriften nicht mehr entspricht.

Die Berufsgenossenschaft räumte den Hilfsorganisationen einen Zeitraum von vier Jahren zum Erneuern der Dienstkleidung ein. Diese Vierjahresfrist geht im Dezember 2018 zu Ende. Insgesamt 26.000 Euro mussten die beiden Kreisverbände aufbringen, um die Dienstkleidung zu finanzieren. "Vom Land Sachsen haben wir 14.000 Euro an Fördermitteln bekommen", erklärte Manja Jopp. Vor zwei Jahren habe das DRK einen Antrag auf Förderung gestellt. Dieses Jahr kam der positive Bescheid. Die Restsumme mussten die Kreisverbände aus Eigenmitteln aufbringen. Dass dies für einen Kreisverband ein Kraftakt ist, deutete Bianca Zisowsky an: "Wir haben dafür zwei Jahre gespart."

Für die Geschäftsführerin ist das Erscheinungsbild der freiwilligen Helfer wichtig. "Wenn man Menschen für das Ehrenamt mobilisieren will, müssen auch die äußeren Bedingungen stimmen", meint sie.

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 1 Bewertung
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...