Kein Personal: Pächter muss Berggasthaus zuschließen

Wenn Kellner und Köche fehlen, geht selbst in so einem Traditionslokal wie auf dem Bärenstein nichts mehr. 27 Jahre lang hat es die Familie Knappe bewirtschaftet. Nun ist damit Schluss. Doch was wird jetzt mit dem Anwesen?

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25Kommentare
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  • 15
    0
    Goschi
    18.11.2019

    Zum Thema Kellner und Köche fehlen:
    Gleich was die Ursachen sind, Hauptgrund ist, die Kellner und Köche fehlen deshalb, weil man vom Mindestlohn nicht wirklich leben kann und auch keine lebendsfähige Rente erhält, weil immer weniger im Schichtbetrieb arbeiten möchten, vor allem in diesem Schichtbetrieb mit oft zwei Schichten am Tag, weil Überstunden oft nicht beglichen werden. Weil die Nahverkehrsanbindungen kein Erreichen der Arbeitsstelle zulassen und weil man für eine Jahresfahrkarte im Busbetrieb für 10 km hin und zurück weit mehr wie einen Mindestlohn zahlt.
    Kurz gesagt: Wer kann es denen verdenken, wenn sie sich eine andere Arbeit suchen?
    Wer in der Familie welche aus diesen berufszweigen hat weiß wovon ich rede.

  • 9
    0
    Nixnuzz
    15.11.2019

    Im Moment geht gerade das fp-Radiergummi wieder um. Da fehlt noch ein Beitrag von mir. Ich befand es darin ermutigend, heilige Kühe ein wenig in ihrer Standsicherheit zu hinterfragen. Es wäre wohl auch ausserhalb des Erzgebirges ermutigend, wenn nicht nur nach Lithium oder Zinn sondern auch nach Valuta gegraben würde, wobei auch Fremdlinge ihren Obulus beisteuern könnten! Immer nur auf andere hohe Berge jenseits der naheliegenden zu schauen füllt hier keine leeren Taschen..

  • 3
    1
    Nixnuzz
    15.11.2019

    @Blackadder: Na bitte: Geht doch! Danke - 1grüner.

  • 4
    4
    gelöschter Nutzer
    15.11.2019

    @Nixnuzz: Ähm...Buttermilchgetzen? Marinierter Harich? Runde mit Leiöl? Das ist wohl alles eher arme Leute Essen, fällt mir aber zu typisch erzgebirgischem Essen ein. Ist zumindest das, was meine Omi immer gerne gekocht hat.

  • 4
    3
    Nixnuzz
    15.11.2019

    Himmel: Mir ist ein riesen Faux-pas passiert: "Traditionsgaststätte ohne arzgebirgische Küche" und dann mit:"Thüringer Klösse mit Rotkraut" Sorry - ausser Linsengericht fiel mir nix anderes ein. Erbitte Vergebung und um Ergänzung typischer sächsischer Erzgebirgsgerichte. Trotzdem die Frage: Könnten solche Gerichte nicht auch von Un-Einheimischen nach Rezept und Übung/ Anleitung mit Liebe gekocht werden? Geschnitzelte Wiener oder gemüllerte Forellen haben ja auch einen weltweiten Verbreitungsstand - oder..?? Ich bin so dreist: Glück auf! Freundschaft.....

  • 0
    11
    Nixnuzz
    15.11.2019

    @Distelblüte: Aber Distelblümchen! Im Mauer-Umschupsen seit Ihr Ossies doch bestens geübt?? Weltoffen - Problemlösend - Patriotisch - Heimatverbunden! 1 ganz dicker grüner mit Sternchen.

  • 7
    10
    Distelblüte
    15.11.2019

    @Nixnuzz: Um Himmels willen! Dafür ist doch das Weltkulturerbe nicht gedacht, dass nun jeder Ausländer hierher kommen soll. Da haben Sie was vollkommen falsch verstanden. Und eine Traditionsgaststätte ohne arzgebirgische Küche, dafür von einem Migranten geführt? Nee.
    Sie versuchen da grade ein paar heilige Kühe umzuschubsen. Das geht nicht gut aus.

  • 12
    0
    Nixnuzz
    15.11.2019

    Das Erzgebirge ist jetzt Weltkultur-Erbe. Schön - und wer ausser den Einheimischen kennt das? Was an positiven Nachrichten - werbewirksamen - Nachrichten verteilte sich weltweit aus Sachsen? Wo sind die eigentlichen touristischen Kultstätten, die "Ausländer" anlocken würden? In welcher Konkurrenz steht das "hintere Erzgebirge" zu den interessanten Touristik-Leuchttürmen (Sachsens)? Bescheidene Frage: Wie sieht eigentlich das Gaststätten-/ Restaurant-Angebot oder Sterben über die letzten z.B. 10 Jahre hier aus? Vielleicht braucht es eine Grundsatz-Analyse von "kompetenten Beratern", um hier über Bärenstein hinaus ein Konzept zu überlegen. Fiese Frage: Gibt es unter den ungeliebten Flüchtlingen muslimische Wagnisträger, die mit ihrem Anhang und Kleinkredit solche "Läden" zurück ins Leben bringen würden? Oder müsste man die Chinesen mit ins Boot nehmen? Sonderangebot:" 8 sächsische Kostbarkeiten" für 15 €? Solange es bestimmten Kreisen mit ihrer "Tagespolitik" gelingt, Sachsen nur in den politischen Seiten der Medien zu halten und nicht unter "Kultur und Reisen" über Leipzig, Dresden und Königstein, vielleicht auch Fichtelberg hinauszukommen, dürfte die angesprochene Klientel sehr klein sein. Ok - ok: welcher Buchhalter und Rechtsanwalt würde bei der heutigen Gesetzes- , Datenschutz- und sonstiger Papierverwaltungslage da mitziehen - das könnten Thüringer Klösse mit Rotkraut oder so garantiert nicht einbringen. Na ja - war mal ne Idee....

  • 3
    1
    ralf66
    14.11.2019

    @GGR, Beispiel: Berchtesgaden/Königssee mega viel Touristen, dort war ich im Urlaub in fünf verschiedenen Gasthäusern nicht einmal bediente uns ein deutscher Kellner/in, die Gasthäuser sind immer gut besucht gewesen, was das Personal verdient weiß ich nicht, was ich natürlich nicht glaube, dass dieses ausländische Personal dort das verdient was eine deutschen Arbeitskraft verlangen würde. Was sagen Sie denn zu diesem Geschäftsmodell? Ich sage Ihnen, dort will der Gastwirt meiner Meinung nach den höchst möglichen Profit für sich heraushohlen, dort ist es meiner Ansicht nach möglich, wegen der guten Besucherzahlen mehr Personal zu besseren Arbeitszeiten und Löhnen zu beschäftigen und als Chef trotzdem gut zu verdienen, zu investieren und für die eigene Rente zu sorgen!

  • 12
    1
    JohannesMatthes
    14.11.2019

    Es ist traurig, wenn das Berghotel Bärenstein schließen muss.

    War mit meiner Ehefrau zu Pfingsten 2019 das letzte mal dort.
    Das Essen war immer einwandfrei.
    Der Aussichtspunkt vom Goldkämmerlein mit Blick zum Fichtelberg sowie zu der Cranzahler Staumauer war schon ein Erlebnis.
    Die Gaststätte war rammelvoll, wir konnten erst um 13.30 Uhr einen Tisch bekommen.

    Wenn man als Gastwirt und Pächter eines Berghotels hier 250.000.00 DM privat über ein eigenes Darlehen in eine Immobilie der Gemeinde Bärenstein investiert, dann lässt sich diese Schuldenlast nicht mit Mittagessen zu Preisen von 15 € sowie mit einem Glas Bier zu 3,50 € tilgen.

    Hier liegt vermutlich das ganze Problem wegen einer Zahlungsunfähigkeit zu der Notwendigkeit einer Schließung.

    Ein Stammgast aus Burgstädt.
    Vielen Dank

  • 15
    0
    Zeitungss
    14.11.2019

    @franzudo/@ralf66: Ein Unternehmer sollte wissen auf was er sich einlässt, so ist nun einmal die von uns gewollte Marktwirtschaft. Schnellschüsse gehen da schon einmal ins AUS, was eigentlich schon immer so war, was leider nicht immer berücksichtig wird. Ich kenne meine wirtschaftlichen Grenzen und kann sehr gut damit leben, auch wenn diese Einstellung heute als veraltet gilt kann ich täglich lachen.

  • 13
    0
    Zeitungss
    14.11.2019

    @Blackadder: Bei meiner Betrachtung ging es eigentlich um das Verhältnis zwischen Preis und Lohn, welcher gegenüber früherer Zeiten in Schieflage geraten ist. Deshalb auch mein Hinweis auf vergangene Zeiten, was recht eindeutig formuliert war.
    Arbeitszeiten, welche sich in Luft auflösen, bringt keiner der Kommentatoren in seinem Beitrag unter, weil es inzwischen als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Die Personalflucht hat einen Grund wie die Realität zeigt, zum Hungerlohn wird niemand mehr arbeiten, warum eigentlich auch? Wenn tschechisches Personal schon den Saal verlässt, kommen Fragezeichen auf. Über solche Arbeitsverhältnisse muss man eigentlich nicht nachdenken, wer es trotzdem möchte soll es tun und schweigen.

  • 14
    0
    GGR
    14.11.2019

    Gastro im Erzgebirge ist vor allem ohne Alleinstellungsmerkmal oder viel Laufkundschaft extrem schwierig. In bestimmten Lokalen gehen zu wenige Leute zu selten essen (keine Zeit, keine Lust, kein Geld, Essen schmeckt nicht, was auch immer). Die Besitzer/Pächter können deshalb nicht mit einem angemessenen Überschuss wirtschaften, der es ermöglicht, unbeschwert zu leben, für das Alter vorzusorgen und seine Angestellten angemessen zu bezahlen. Bei einem Überangebot an Lokalen und einer eher zaghafter Nachfrage der (allein demografisch gesehen) schrumpfenden Zahl potentieller Gäste bleiben viele auf der Strecke.

  • 11
    3
    Bergwanderer
    14.11.2019

    Es ist nicht immer nur eine Frage des Preises, andere Häuser leben auch gut mit mittleren Preisen von 14/15 Euro je Gericht. Schau ich mir die Bewertungen für dieses Haus bei TripAdvisor an, so würde ich sogar im ausgehungertem Zustand einen Bogen um dieses Lokal machen. Jede Gaststätte, jedes Haus aus dieser Branche steht und fällt mit der Qualität des Essens, des Service und diese hier scheint unterirdisch gewesen zu sein.

  • 18
    5
    franzudo2013
    14.11.2019

    Vielleicht liegt es auch am nimmersatten Staat und einer erdrückenden Last an Steuern und Sozialabgaben ?
    Dazu kommen Sonderabgaben GEMA, GEZ, BG, etc. etc. ....
    Zusätzlich CO2- Steuer, höchste Strompreise, Mindestlohn, neue Registrierkassen....
    Wer soll das noch leisten ?
    Warum soll jemand in der Gastronomie arbeiten gehen, wenn in diesem Land JEDER alimentiert wird und der Abstand zwischen Arbeit und keine Arbeit so klein ist ?
    Eine Gewissheit bleibt, von nichts kommt nichts. Ein leerstehendes Gasthaus auf dem Bärenstein ist ein sehr schlechtes Omen für den Tourismus im Erzgebirge. Da werden die Sozialisten bald nichts mehr zu verteilen haben. Ach ja, die drucken sich ihr Geld selber.

  • 16
    0
    ralf66
    14.11.2019

    @Zeitungss, ganz richtig der Bericht ist einseitig, auf dem Bärensteiner Berg scheint aber noch mehr schief gelaufen zu sein, wenn ein Gaststättenpächter 250,000 DM in ein Objekt gesteckt hat was ihm persönlich nicht gehört, dann ist das schon fraglich, dass können auch nicht nur einfache Renovierungsarbeiten gewesen sein für die er als Pächter aufkommen müsste, dass müssen bauliche Veränderungen oder Umbauarbeiten gewesen sein, für die eigentlich der Eigentümer des Gebäudes finanziell Zuständig gewesen wäre. Jetzt hat die Gemeinde Bärenstein ein leeres Gebäude dastehen, was nichts bringt aber kostet. Wie heißt es sprichwörtlich: Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis.

  • 22
    2
    gelöschter Nutzer
    14.11.2019

    @MichaelSchneider, die Konsequenz dessen was Sie sagen ist, Dienstleistung geht nicht in Deutschland. Ich frage mich dann immer warum geht es den in anderen Ländern. Da fallen mir zwei Gründe ein, zum einen, die Arbeitgeber erwarten hierzulande sehr viel von Ihren Arbeitnehmern, warum soll der dann für den Mindestlohn arbeiten gehen? Zum Zweiten, die Regierungen anderer Länder haben begriffen das man um den Markt im Lande am laufen zu halten, den Bewohnern des Landes Geld lassen muss. Was geschieht hierzulande BER und andere Katastrophen wo die Politik Geld en masse "verbrennt", ein immer grösserer Politikzirkus und die das Verursachen erzählen dann den kleinen Leuten auch noch das ein vernünftiger Lohn nicht geht während die Diäten automatisch steigen.

  • 9
    1
    Nixnuzz
    14.11.2019

    Vielleicht zeigt diese Situation auch das Kundenverhalten mit Blick auf die Gesamtkostensituation auf? Wer fährt noch zum Essen raus - wohin? Was sind die technischen und "juristischen" Unterhaltskosten für dieses Gebäude? Mit welcher Atraktion könnte hier etwas verbessert werden?

  • 4
    17
    gelöschter Nutzer
    14.11.2019

    @Zeitungss: Vielleicht sind auch die Ansprüche der Menschen gestiegen und der Lohn, von dem man leben kann oder möchte ist deshalb höher als früher?

  • 16
    1
    ralf66
    14.11.2019

    @Blackadder, fragen sie auch danach was der Gastwirt verdienen will, irgend ein Weg oder Kompromiss muss es doch geben, dass es so nicht mehr geht Gastwirtschaften schließen müssen, dass sehen Sie doch.
    @Michael Schneider mal ganz ehrlich, der Preis 10,00 Euro für einen Gericht wie Rouladen im Gasthaus ist viel zu wenig, es nützt doch nichts wenn die Preise zwar niedrig sind aber trotzdem zu wenig Gäste kommen, die Arbeitszeiten bescheiden sind und die Löhne auch, der Laden schließen muss. Wenn ich essen gehe setze ich voraus, dass es schmeckt und das ist das wichtigste auf was hier noch gar nicht eingegangen wurde und dafür bin ich auch bereit für ein Essen wie z.B. Rouladen in der Gaststätte bis zu 25 Euro zu bezahlen. Die Erhöhung der Essenspreise in Gaststätten muss der Kunde tolerieren, denn er muss immer daran denken dass dort Menschen arbeiten die auch ordentlich Geld verdienen müssen um ordentlich Leben zu können, natürlich müssen höhere Essenspreise sich auch beim Lohn und mehr Personal bemerkbar machen und nicht beim Gastwirt hängen bleiben!
    Derzeit wechselt das deutsche Personal in Gaststätten zu anderen Berufen hin und wird durch ausländisches meist tschechisches Personal ersetzt, für die der Lohn zu ihren heimischen Ausgaben noch, ich sage noch attraktiv ist, die Löhne in Tschechien steigen und in anderen Branchen hier bleiben mittlerweile auch die tschechischen Arbeiter weg, weil sie in den neu entstandenen Gewerbegebieten in Tschechien auch gut verdienen und sich den weiten Anfahrtsweg sparen.

  • 15
    5
    Zeitungss
    14.11.2019

    @MS: Man kann sich wohl nicht mehr vorstellen, dass es Zeiten gab in den die Leistung bezahlbar war und die Erbringer auch davon leben konnten. Heute ist das, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr möglich und darauf geht hier niemand so recht ein. Die Preise in den Gaststätten sollten vernünftige Löhne hergeben oder geht es erst ab 120 Euro pro Portion ? Einst hat es die Masse gebracht Millionär zu werden, heute hat man andere Maßstäbe und dabei sind ordentliche Löhne störend und verschwundene Überstunden ein Segen.

  • 19
    8
    MichaelSchneider
    14.11.2019

    Manches ist einfach nicht möglich. Wer erwartet, dass in der Gastronomie oder auch in anderen Dienstleistungsbereichen guter Lohn bezahlt wird, muss bereit sein, für diese Dienstleistung sehr gut zu bezahlen. Essen gehen wollen für 10 oder 15 € geht nur, wenn keine fairen Löhne bezahlt werden. Und werden gute Löhne bezahlt, kann sich Essen gehen nur leisten, wer selbst nicht nur ein gutes, sondern eben schon ein sehr gutes Einkommen hat.
    Sich "die Dienste anderer zu leisten" konnte und kann immer nur ein kleiner Teil der Gesellschaft. (Ich gehöre zum anderen und größeren Teil).
    Und all das, was sich der Großteil unserer Gesellschaft leisten kann, geht meist auch nur auf Kosten wiederum anderer, die irgendwo in dieser Welt es zu noch geringeren Löhnen für uns tun oder herstellen.
    "Dienstleistungsgesellschaft" (also "andere für sich arbeiten lassen") und alle werden reich dabei, geht halt nicht. Irgendwer zieht immer den Kürzeren.

  • 25
    4
    Zeitungss
    14.11.2019

    @ralf66: Genau das steht aus gutem Grund nicht dort, es ist zur Normalität geworden und man sollte darüber nicht sprechen. Die Erfassung der Arbeitszeit ist in der Privatwirtschaft nun einmal das größte Problem, der Grund dürfte klar sein.
    Es will sich nicht jeder AN zu den Leuten gesellen, welche ihren unbezahlten Überstunden hinterherrennen. Sieht man heute die Preise in der Gastronomie, sollte die ordentliche Bezahlung des Personals keine Hürde sein. Von der Gastronomie erwarte ich jetzt keine Zustimmung.

  • 16
    22
    gelöschter Nutzer
    14.11.2019

    @ralf66: Wollen denn die Gäste auch Preise bezahlen, die eine solche Personaldecke, wie Sie sie vorschlagen, abdeckt?

  • 37
    3
    ralf66
    14.11.2019

    Warum steht hier im Artikel nicht wie die Arbeitsbedingungen/Arbeitszeiten der Beschäftigten auf dem Berg waren und was Sie verdienten. Vielleicht lässt sich daraus auch ein bisschen ableiten, warum das Personal gegangen ist???
    Früher war das Personal mehr und arbeitete im Schichtbetrieb zu normalen Arbeitszeiten, an Feiertagen konnte sich abgewechselt werden, mal die Weihnachten die anderen wieder Ostern und umgekehrt. Wie sieht es den heute aus für das Personal in der Gastronomie, weniger Personal dadurch geteilte Tagesdienste, so dass man die Strecke zur und von der Arbeit viermal fahren muss, bei längeren Anfahrtswegen macht sich das im Geldbeutel bemerkbar und geht natürlich vom Lohn ab bei dem man weiß, dass der in der Gastronomie nicht der Beste ist.



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