Arbeitskollegen laufen in der Freizeit für den guten Zweck

Mitarbeiter von Mogatec werden am Mittwoch beim Firmenlauf in Aue antreten. Dafür machen sie sich im Unternehmen fit.

Drebach.

Sie sind Geschäftsführer, Marketingexperten, Spezialisten fürs Personalmanagement und für die Haustechnik zuständig. Am kommenden Mittwoch aber sind die Mitarbeiter der Firma Mogatec in Drebach vor allem eins: Sportler. Dann starten sie beim 14. Firmenlauf Erzgebirge in Aue.

"Seit drei Jahren beteiligen wir uns an den Firmenläufen in Aue und in Chemnitz, außerdem gehen wir auch beim Benefizlauf in Oberwiesenthal und beim Gassenlauf in Großrückerswalde an den Start", erzählt Lisa Marie Weber. Die Marketingspezialistin wird auch selbst mitlaufen und gehört damit zu den etwa 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Firmenfarben weiß, grau und schwarz vertreten werden.


"Die Läufe machen Spaß und tragen zur Teambildung bei", erzählt Laura Polster, die gerade mit Hanteln hantiert. Das macht sie nicht an ihrem Arbeitsplatz. Die Mitarbeiterin im Personalmanagement ist wie viele ihrer Kollegen im firmeneigenen Sportraum aktiv. "Wenn ich es schaffe, mache ich das zwei- bis dreimal pro Woche. Dazu gehören Situps, Übungen mit den Hanteln sowie Dehn- und Ganzkörperübungen. Ich kann dabei abschalten und frische Energie tanken", sagt die Chemnitzerin, die regelmäßig ihre Runden um den Schlossteich dreht.

Pavel Kubička ist Projektleiter und verbringt seine Arbeitszeit im Sitzen. "Bei den Firmenläufen in Aue und Chemnitz war ich im vergangenen Jahr dabei, das war richtig gut", erzählt der Bärensteiner, der im Sommer die An- und Abfahrt nach Venusberg auch mit dem Fahrrad absolviert. "Ich betreibe aber auch Downhill am Keilberg. Die Firmenläufe sind gute Gelegenheiten, etwas Gesundes mit den Kollegen zu erleben", erklärt er.

Für die Firmenläufe müssen die Mogatec-Angestellten Freizeit investieren. Sie tragen zwar Firmennamen und Firmenfarben auf den Shirts. Die Teilnahme gehöre aber nicht zur Arbeitszeit, sagt Lisa Marie Weber. Als "Schönwetterradfahrer" bezeichnet sich Robin Gehlen, der in der Freizeit Fußball beim FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach spielt. "Ich gehe auch nicht in den Fitnessraum, denn Bewegung habe ich zu Hause bei zwei kleinen Kindern und einem Labrador als Familienhund genügend", sagt der 33-Jährige, der in der Firma für die Haustechnik zuständig ist.

Er und seine Kollegen werden allerdings mit besonderem Ehrgeiz beim Benefizlauf in Oberwiesenthal an den Start gehen. "Wir werden dabei von unserer Firma gesponsert. Jede gelaufene Runde zählt, am Schluss machen unsere Chefs aber die Summe rund", sagt Marketingexpertin Lisa Marie Weber. Im vergangenen Jahr sei eine ansehnliche vierstellige Summe für den Elternverein krebskranker Kinder zusammengekommen.

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