Kretschmer: Friseure und Kosmetikstudios sollten im Februar wieder öffnen

Dabei könnte eine FFP2-Maskenpflicht Sinn machen, so Kretschmer. Eine generelle Pflicht sehen er und Gesundheitsministerin Köpping aktuell aber kritisch.

Dresden (dpa/sn) - Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich für den Fall von Corona-Lockerungen für eine Öffnung der Friseurläden und Kosmetiksalons ausgesprochen. Man überlege einen Stufenplan für Lockerungen, sagte er am Mittwoch dem Nachrichtensender «Welt»: «Aus meiner Sicht muss es mit den körpernahen Dienstleistungen, den Friseuren, den Kosmetikern, auch im Februar wieder weitergehen.» Dabei sei das Tragen einer FFP2-Maske - so wie in den sächsischen Pflegeheimen vorgeschrieben - vorstellbar. «Es ist klar, dass eine FFP2-Maske mehr Schutz bietet als der einfache Mund-Nasen-Schutz.»

Kretschmer zufolge geht es jetzt darum, die Nerven zu behalten und ruhig zu bleiben: «Ich höre jetzt schon wieder die Forderungen nach mehr Lockerungen. Das können wir derzeit nicht machen.» Man müsse erst wieder runter auf einen Inzidenzwert zwischen 50 und 100. Auch die Mutationen des Virus gelte es im Blick zu behalten: «Vorsicht an der Bahnsteigkante - auch wenn die Ungeduld wächst - ist das Wichtigste in dieser Pandemie.»

Das A und O sei derzeit Kontaktvermeidung und Abstand. «Das ist der Plan A. Alles andere ist Plan B», sagte Kretschmer mit Blick auf die in Bayern beschlossene Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske im Nahverkehr und im Einzelhandel. Wenn man genügend dieser Masken habe, die für jeden erschwinglich sind, könne man auch über so etwas sprechen: «Ich sehe das derzeit noch nicht.» Deshalb sei das noch kein Mittel, das man in ganz Deutschland an jeder Stelle so einsetzen kann.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping sieht derzeit keine Notwendigkeit für die Einführung einer FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen im Freistaat. «Viele Menschen greifen auch bereits jetzt von sich aus auf solche Masken zurück», sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch auf Anfrage. Sie verwies darauf, dass ältere Menschen bereits vom Bund entsprechende Masken bekommen hätten, zudem gebe es eine weitere Lieferung. «Natürlich empfehle ich gerade gefährdeten Gruppen, in Bus und Bahn und beim Einkaufen eine FFP2-Maske zu tragen. Aber zur generellen Verpflichtung machen werden wir es nicht», so Köpping.

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3333 Kommentare
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  • 4
    2
    Mausi42
    26.01.2021

    Also wenn mir einer sagt das er die Maske für 2,50€ gekauft hat und sagt das sei nicht teuer okay wenn man sich waschen könnte sicherlich nicht.aber da man ja jeden Tag eine neue braucht bzw.nach 2h die erste feucht ist,brauche ich 3 am Tag! für jemand der arbeiten geht einfach nicht finanzierbar,zumal in der Kurzarbeit jeder einiges an einbußen hat,bei mir sind es 300€!Frage mich bloß warum sich soviele im Gesundheitswesen anstecken trotz dieser ach so sicheren Maske ????.bevor man über die Masken diskutiert hätte,wäre es sinnvoller gewesen darüber zu reden die Geschäfte und Gastronomie wieder zu öffnen mit einschränkungen.die hatten alle ein sehr gutes Konzept, aber anscheinend für die Regierung nicht wichtig,Hauptsache vor der Kamera gut aussehen Dank Maskenbildner!die dürfen arbeiten aber Friseure seltsamerweise nicht,da durfte immer nur 2 Personen sein,wo also ist das problem.meine Haare nerven mich langsam

  • 10
    4
    mops0106
    15.01.2021

    @Simple: Ich habe geschrieben, wie die Statistik hinsichtlich der mit Covid Verstorbenen aussieht. Das was Sie daraus "ableiten", was ich damit gemeint haben könnte, halte ich für eine Unterstellung. Seit Frühjahr vergangenen Jahres schreibe ich, dass die Menschen in den Heimen am meisten gefährdet sind. Von Senkung von irgendwelchen Kosten für Renten und Heimbetreuung habe ich in keinem meiner Beiträge geschrieben. Im Gegenteil: Der Staat muss über die von uns gezahlten Steuern die Situation der Heimbewohner dringend verbessern; nicht nur hinsichtlich Covid.
    @Fresto: Hinter jedem Verstorbenen/Kranken steht immer ein Einzelschicksal. Das gilt auch für meine Schwiemu, die sich aufgegeben hat, nachdem Sie von März bis Mai keinen Besuch erhalten durfte. Mein Mann hat sie auf der ITS noch einmal besuchen dürfen. Jeder Mittelständler/ AN, dessen Existenz vernichtet wird, jeder an anderen nicht behandelten Krankheiten Verstorbene, jeder, der Selbsttötung begeht, ist ein Einzelschicksal. ...

  • 4
    7
    kopfschuettler1
    15.01.2021

    @kartracer

    Das steht in keinem Märchenbuch. Diese kostenlosen Masken wurden ab 15. Dezember in jeder Apotheke ausgegeben. Ich spreche hier von FFP 2 Masken. Immer schön bei der Wahrheit bleiben!

  • 9
    9
    andreas59
    14.01.2021

    Wenm Hr. Spahn: 1.rechtzeitig genügend Impfstoffe eingekauft hätte (und nicht über die Marktmacht der EU labern würde) 2.man den Impfstoff bereits im Dezember per Notfallverordnung eingesetzt hätte ( so wie in anderen Ländern!), dann, 3.bräuchte man weniger Masken, es gäbe weniger Tote... , da aber, 4. all das versäumt wurde... baden wir es aus...

  • 9
    11
    cn3boj00
    14.01.2021

    Und nun fängt der Kretschmer schon wieder an, zu verkünden was als erstes gelockert werden soll. Dieser Mensch hat nicht, aber auch gar nichts gelernt aus dem Versagen letztes Jahr, als man sich in Lockerungsversprechen überboten hat und blind war als die Zahlen stiegen.
    4 Wochen richtig harter Lockdown, alles Zu, alle zu hause, strenge Polizeikontrollen, und wir hätten mehr gekonnt als dieses monatelange dahinsiechen.

  • 10
    10
    Fresto
    14.01.2021

    Mops, Sie sind ja ein richtiger Experte. Leider sagt der Median nichts über die vielen Einzelschicksale. Wenn ich Ihrer Argumentation folge, frage ich mich wieso man sich überhaupt noch um Ältere kümmert und diese medizinisch betreut. Das dahinter auch ein Geschäft steht streite ich nicht ab, aber diskutieren Sie das mit Betroffenen. Meine Mutter ist 88, geistig rege (sie versteht von den Nachrichten mehr als so mancher FB-Kommentator), und hat noch keine Lust zu sterben.
    Klapa, die Wissenschaft hat festgestellt, dass man sich überall anstecken kann, wo Viren über Aerosole verbreitet werden können. Was Sie verlangen kann Wissenschaft nicht wirklich leisten, höchstens Statistik, aber auch das nur begrenzt. Ich glaube, Hotspots entstehen wohl immer dort, wo genügend Unvernünftige zusammenkommen, oder die Schutzmaßnahmen unzureichend sind. Meist waren es doch sogenannte Superspreader, und deren Auftauchen können weder Hygienekonzepte beeinflussen noch Wissenschaftler vorhersagen.

  • 14
    7
    saxon1965
    14.01.2021

    @SimpleMan: Wo hat mops0106 etwas von Kosten geschrieben? Aber genau diese Ignoranz vor den tatsächlichen Fakten macht es der Politik so leicht. Niemand will Menschen sterben lassen. Diese falschen Maßnahmen mit dieser überzogenen Angsmacherei treibt dieses Land in seine größte Kriese nach dem zweiten WK.

  • 5
    5
    mops0106
    14.01.2021

    @klapa: Danke und natürlich ja ;-)

  • 9
    2
    Jeremias
    14.01.2021

    Saxon1965... eine sehr gute Studie über die Sterbezahlen aller an oder mit Corona Gestorbenen. Die durchschnitttliche Lebenserwartung bei Männern 79 und bei Frauen 83 Jahre. Stand 2019.

  • 9
    4
    klapa
    14.01.2021

    Mops, ehe die Schlaumeier Sie in die Ecke stellen wollen. Sie meinten mit Sicherheit 'Median' und nicht 'Meridian'.

    Ich finde Ihre Beiträge sehr fundiert und informativ.

    Mein Letzter ist es mir wert.

  • 12
    19
    SimpleMan
    14.01.2021

    @mops0106 Da kommen wir also zur Frage, wieviel darf es kosten, kranke oder alte Menschen vor einer Infektion zu schützen. Ihrer Meinung nach nicht viel, da sie sowieso bald sterben.
    Sarkassmus ein
    "Das hat natürlich den Vorteil, dass die Lebenserwartung sinkt und somit die Rente nicht so lang gezahlt werden muss. Schränkt man dann die medizinische Versorgung für über 80-jährige noch weiter ein, könnte man noch mehr Kosten sparen. Von den Jüngeren werden auch nur die Schwachen wirklich krank. Eigentlich ist Corona ein Segen und lässt nur die Gesunden zurück." Sarkasmuss aus

  • 25
    10
    saxon1965
    14.01.2021

    @mops0106: Da sind sie auch so eine " einsame Ruferin im Wald".
    Diese Fakten scheinen viele Mitmenschen nicht hören zu wollen.
    Die, denen das Virus wirklich gefährlich wurde, starben und sterben trotz aller Maßnahmen. Jene, die das Land am Laufen halten müssten, sind in Kurzarbeit oder sehen gerade ihre selbständige Existenz den Bach runter gehen. Was für eine Idiotie! Anstatt sich von Anfang an auf die zirka 5 bis 10 Prozent der Gefährdete zu konzentrieren, wurden 90 Prozent mit Maßnahmen belegt, die letztlich der Ruin für 100 Prozent sein könnten. Wer das maßvoll nennt schaut viel zu kurz.
    Nicht wer sich ansteckt und einen normalen s. g. grippalen Infekt übersteht stellt ein "Problem" dar, sondern wer hospitiert werden muss und tragischer weise stirbt.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

  • 26
    9
    klapa
    14.01.2021

    Es wird endlich Zeit, dass man endlich nachweislich auch mit Hilfe der Wissenschaftler festgestellt und belegt hätte, dass die genannten Einrichtungen genau so wenig wie die vielen Einkausstätten der kleinen und mittleren Gewerbetreiben, auch Kneipen, Gasstätten und Restaurants, die ihre eigenen Hygienekonzepte entwickelten und denen das Wasser durch die konzept- und strategielose Politik in Bund und in den Ländern bis zum Halse steht, nicht zu den Zentren der Ansteckungsgefahr zu rechnen sind.

    Wie lange sollen die Bürger noch auf die entsprechenden Informationen dazu ncoh warten?

    Verfügt der Staat mittlerweile über Unterlagen oder Daten, die einen kausalen Zusammenhang zwischen den ergriffenen Maßnahmen und der Ansteckungsgefahr an bestimmte Örtlichkeiten belegen könnten?

    Oder wird immer noch im Nebel gestochert?

  • 27
    13
    mops0106
    14.01.2021

    @Bautzemann: Der größte Teil der Verstorbenen sind Menschen aus Pflegeheimen; zuzüglich Menschen, die zu Hause betreut wurden und multimorbide waren. Das war im Frühjahr schon so und leider hat sich nichts daran geändert. Zum Teil änderte sich nichts, weil noch immer nicht in allen Heimen ausreichende Schutzmaßnahmen ergriffen werden (können). Der zweite Grund: Der Meridian des Sterbealters an/ mit Covid lag im Frühjahr bei 82 Jahren und jetzt noch etwas höher. Jetzt schauen Sie sich bitte die durchschnittliche Lebenserwartung an und bedenken, dass die Menschen, die betreut werden müssen, meist auch mehrere schwere Krankheiten haben. Das Virus ist dann leider nur noch der Verstärker der Krankheiten, der bei ihnen zum Tod führt. Das die Ansteckungsgefahr groß ist, wenn viele dieser alten/ schwerkranken Menschen auf engem Raum wohnen, ist leider so. Das ist jedes Jahr aber auch bei den Influenza- und Noroviren so.

  • 16
    6
    XRayNights
    14.01.2021

    @1329245:
    FFP2 Masken aus Sachsen gibt es z.B aus Mildenau/Erzgebirge von Norafin (https://mein-vlies.de/Masken/Schutzmasken/ ) oder aus Schöneck im Vogtland von Technisat ( https://www.technisat.com/de_DE/TECHNIMASK-FFP2/352-23209-23083/ )

    Ich hoffe die Berufsgenossenschaft sorgt dann auch für die Gesundheit der Friseure und sorgt dafür das die Tragezeiten beachtet werden müssen. 2 Stunden und dann 30 Min Pause - die Pausen bin ich dann auch gern bereit als Kunde mit zu bezahlen.

  • 22
    5
    Jeremias
    14.01.2021

    @865533... 2,50 Euro für eine ffp2 Maske ist nicht viel? Nun frag mal die etwas Älteren mit einer Mindestrente oder Alleinerziehende. Lt. BG sollte sie in etwa nach 8 Stunden oder bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Lt. RKI sollte eine
    Ffp2 Maske als Einwegmaske verwendet werden.

  • 11
    5
    pschrobback
    14.01.2021

    @1329245: Norafin in Mildenau stellt FFP2 Masken her. Kann man über deren online-Shop bestellen.

  • 32
    3
    Bautzemann
    14.01.2021

    Diese Maskendiskussion geht an allen Schwerpunkten und Themen zu Corona völlig vorbei. FFP2 ist kein Allheilmittel. Viel wichtiger für den Bürger wäre zu erfahren wo sich die Ansteckungszentren befinden. Was die Behörden zur Absicherung und Eindämmung der Ansteckungszentren unternehmen würde der Bürger gerne wissen. Wie will ich etwas in den Griff bekommen, wenn ich nicht weiß, woher es kommt? Da helfen weder Masken noch Pillen und Tropfen, wenn die Zentren nicht genannt, isoliert und besonders betreut werden. Da helfen auch nicht die privaten Apothekerteststellen in Ellefeld und Falkenstein vom Bürger privat zu zahlen. Wo testet der Staat in ausreichender Form und Zahl? Letztlich und endlich wer schützt den Bürger vor der Unfähigkeit einiger Bürokraten?

  • 25
    10
    kartracer
    14.01.2021

    @cn3boj00, "Ab 60 bekommt man solche Masken kostenlos.", in welchem Märchenbuch haben Sie Das denn gelesen???
    Ich bin mehr als zehn Jahre älter und habe gestern für 2 FFP-2 Masken in einer Apotheke 8 Euro bezahlt.
    Im übrigen schneidert sich offensichtlich jede Apotheke ihren Preis selbst zurecht, auch das dank einiger unfähigen Politiker.
    So langsam bekommt man echt das Grausen, vor immer häufigeren Planlosigkeiten!
    Verordnungen machen nur dann Sinn, wenn die Einhaltung durch Kontrollen, auch gewährleistet werden kann. Der deutlichste Irrsinn, ist derzeit die Vergaberegelung der Impftermine!

  • 28
    7
    jhfp18
    14.01.2021

    Ich wünsche jeder Friseurin und Friseur eine schnelle Öffnung der Geschäfte, schon aus wirtschaftlichen Gründen und Handwerker hätten sich einen anderen Job gesucht, wenn sie im Home Office abeiten wöllten. Der Berufszweig sollte aber bei allen Entscheidungen zu den Öffnungen mit einbezogen werden, nicht die Leute aus der Handwerkskammer die im Büro sitzen, sondern die wirklich an der Front stehen und das Chaos nach dem ersten Lockdown live erlebt haben. Das Personal hat ohne viel Klagen alle Maßnahmen in den letzten Monaten vorbildlich umgesetzt. Ein Problem wird aber die Kundschaft, wo nach Öffnung jeder zuerst dran kommen will, weil man ja schon ach so lange Kunde ist. Die Gesundheit vor allem der Friseurinen und Friseure ist vielen Leuten dabei völlig egal, Haupsache der Haaransatz stimmt und die Frisur sitzt. Ich brauche keine Kantinen und Schulen schließen, wenn sich dann alles wieder beim Friseur trifft. Ich wünsche keinen Friseur 6-8 Stunden Arbeitstag mit FFP2 Maske.

  • 20
    3
    241814
    14.01.2021

    Ich würde allen empfehlen, sowohl Ministerpräsidenten, Ministerinnen, Lesern etc., vor jeder Diskussion um den Sinn oder Unsinn von FFP2-Masken, sich auf der RKI-Seite über diese Masken zu informieren, bevor man hier mehr oder weniger sinnvolle Entscheidungen oder Statements abgibt.

  • 12
    3
    1329245
    14.01.2021

    Wo gibt es eigentlich FFP2 Masken aus sächsischer Produktion? Vielleicht auch direkt vom Hersteller?

  • 48
    37
    cn3boj00
    13.01.2021

    Ab 60 bekommt man solche Masken kostenlos. Ansonsten sind sie verfügbar und bezahlbar, maxel. Wenn man damit alle 3 Tage 30 Minuten einkaufen geht oder einmal im Monat zum Friseur kommt man mit 3 Masken schon ein ganzes Weilchen hin. UweG. Viele Arbeitgeber stellen sie auch bereit.
    Unsinn hingegen sind die Plexiglasscheiben ohne Maske - die Aerosole breiten sich trotzdem im Raum aus! Das sollte verboten werden.
    Neulich im Supermarkt an der Kasse: Ein Mann, 30-40, trägt eine professionell genähte Maske aus Netzgewebe! Lauthals verkündet er lächelnd den Menschen in der Schlange: Alles gut, er erfülle die gesetzlichen Vorgaben, Mund und Nase zu bedecken. Wie das sei ja nicht vorgeschrieben.
    Schon wegen solcher Idioten würde ich FFP2 vorschreiben.

  • 36
    8
    Georg1
    13.01.2021

    2,50 € pro Maske?
    Ich bin Ü 70 und habe am 29.10.2020 eine Packung mit 2 Stück der FFP2 Masken in einer Apotheke in einer sächsischen Kleinstadt gekauft, dafür musste ich 9,95 € bezahlen.
    Das war kurz vor der Bekanntgabe der jetzigen Handhabung mit kostenloser Bereitstellung für Rentner bzw. geringfügiger Bezahlung.

  • 14
    37
    20Online20
    13.01.2021

    @Ktreppil
    Das ist richtig, aber hier ging es um sichs nicht leisten koennen. Das ist der feine Unterschied..

  • 56
    21
    KTreppil
    13.01.2021

    2.50 täglich für Alkohol oder Zigaretten muss ich nicht staatlich verordnet ausgeben, nur aus freien Stücken. Da liegt der feine Unterschied.

  • 29
    70
    20Online20
    13.01.2021

    @UweG

    2,50€fuer Zigaretten oder Alkohol pro Tag oder Masken? Was dient der Gesundheit mehr? Gehen Sie mal in Gedanken durch die Straßen vor Corona, was haben Sie da gesehen?!

  • 72
    24
    UweG
    13.01.2021

    2,50 € pro Maske hört sich gut an. Ist es aber nicht, denn viele können sich nicht 2,50 € pro Tag leisten. Viel länger sollte man (lt. BG) eine solche Maske nicht tragen.
    Übrigens erlaubt die BG nur 3x 120 min mit jeweils 30 min Pause am Tag und das maximal 5 Tage die Woche!

  • 100
    19
    Erstaunt
    13.01.2021

    Das sind faire und abgewägte Äußerungen seitens unseres MP und seiner Ministerin. Damit kann ich klar kommen. Was Herr Söder macht, geht mal gar nicht.

    Glück Auf.

  • 53
    102
    365533
    13.01.2021

    Die Masken sind kaufbar und erschwinglich. Heute in der örtlichen Apotheke gewesen, dachte, die kosten ein Vermögen. Als der Apotheker sagte, 2,50€ pro Maske, dache ich, ich hätte verhört. 2.50€ sind nicht viel, sollte jedem seine Gesundheit wert sein und man wird nicht arm.

  • 70
    30
    KTreppil
    13.01.2021

    Guter Ansatz, vorher bzw. zuerst aber bitte die Schulen und Kitas öffnen.

  • 103
    32
    Klanö
    13.01.2021

    Beim Friseur und Kosmetikstudio treffen immer nur 2 Menschen aufeinander. Wo ist das Problem ?

  • 85
    19
    maxel
    13.01.2021

    Die Masken müssen für jederman kaufbar und auch bezahlbar sein!!!Vorschriften ohne jegliche Umsetzung sind schon wieder vergeudete Wörter .