Patzelt: Jetzt wird Reden nicht mehr helfen

Der Dresdner Politikwissenschafter über die Polarisierung in der Gesellschaft, Probleme der Parteien und sein eigenes Rollenverständnis

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27Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    4
    gelöschter Nutzer
    18.09.2018

    Ralf66 natürlich kann den sozialen Ausgleich nicht Deutschland allein voranbringen. USA hat vieles verbockt mit der Einmischung in Afghanistan, Irak und sonstwo und die Flüchtlingsbewegung haben wir am Backen. Und dann ziehen die USA die Hilfen über die UN-Hilfswerke
    zurück. Das stimmt mit der 60jährigen Hilfe
    für die Dritte Welt. Vieles versickert. Patzelt
    deutet das richtig an. Aber auch hier muss man sagen, dass wir systembedingt, wirtschaftlich dieses Afrika nicht fair behandeln. China setzt dort unten noch eins drauf. Und dann funktioniert die traditionelle bäuerliche Landwirtschaft nicht mehr. Die nördliche Lebensweise fördert dann Klimawandel mit Unwetter, Dürren, Missernten, so wie zur Zeit in Europa das ansatzweise zu spüren ist.
    Die Sieger in diesen Chaos müssen abgeben. Das ist sozialer Ausgleich. Und wir müssen deshalb auch unsere Lebensweise überdenken. Sonst enden wir total im Chaos.

  • 5
    3
    ralf66
    18.09.2018

    @Täglichleser, woran leiten Sie ab, dass für Mißwirtschaft, Bürgerkriege nicht angefacht von den Europäern oder Deutschen, ob im Nahen Osten, oder in Afrika, in Afganistan ausgerechnet wir Deutschen hauptsächlich weltweit, den Ausgleich, wie Sie schreiben bringen müssen, dass wir Flüchtlinge aufnehmen, bis die Balken krachen, Milliarden Steuergelder für das Wohl Fremder einsetzen, ob nun hier in Deutschland, oder wo anders auf der Welt? Wissen Sie, die Dritte Welt, der afrikanische Kontinent, wird schon ca. 60 Jahre mit Unmengen von Hilfsprojekten und Geldern versorgt, es reicht einfach nicht, es wird nichts besser, immer wieder soll Geld fließen! Jetzt macht man uns weiß, durch den Wohlstand Europas, wird Afrika immer ärmer, früher hatte man dafür nur die Kolonialmächte vor's Loch geschoben, heute sind alle Sraaten in Europa die Dummen und wenn sich dann Wissenschaftler zu Wort melden, die Fehlentwiklungen erkennen, wie Prof. Patzelt, oder auch Prof. Sinn und Prof. Raffelhüschen, die noch die ganze finanzielle-ökonomische Katastrophe aufzeigen und ansprechen, dann ist das alles nur Panikmache, Fremdenhass, die Leute werden in die rechte Ecke geschoben und fertig, damit habt Ihr umfassend alle Probleme gelöst!
    @Distelblüte, zur Zeit kostet uns die Rundumersorgung der Flüchtlinge in Deutschland, ca. geschätzte 45 Milliarden Euro im Jahr, der größte Teil dieser Flüchtlinge wird keine Arbeit finden, wegen ungenügender Ausbildung, dass ist Fakt, diese Leute müssen dauerhaft aus den sozialen Kassen finanziert werden, auch die Flüchtlige, erst in Deutschland auszubilden, funktioniert nicht, erstens, wird das umfasssend teurer wie der Nutzen ist, zweitens brechen bis zu 70% der Flüchtlinge die Ausbildung ab! Um in Deutschland ein besseres Leben mit Arbeit führen zu können, muss man erstmal eine Arbeit haben, da kann man im Land immer wieder vom Fachkräftemangel schwadronieren, die 2015 eingereisten Flüchtlinge waren und sind zum großen Teil keine Fachkräfte und können somit diese Wunde Fachkräftemangel gar nicht schließen!
    In Deutschland gibt es auch keinen Sozialneid, sondern eine sich immer mehr zeigende ungleiche Behandlung von Ausländern gegenüber Deutschen! Wenn Sie heute anprangern, dass sich die in der Ostzone lebenden Deutschen 1989, bei ihren deutschen Landsmännern und Frauen im Westen, 100 D-Mark Begrüßungsgeld abgeholt haben, so kann ich Sie beruhigen, mit der Währungsunion 1990 ist mein Bargeldvermögen zur Hälfte kleiner geworden, es winkte dann nicht der Wohlstand, sondern Arbeitslosigkeit und Entbehrung, nix mit Reisefreiheit, dazu war kein Geld da, bis man durch eigene Bemühung und Anstrengung wieder eine Arbeit gefunden hatte! Kurz noch zu Kultur, können Sie so viel Toleranz aufbringen und sich vorstellen, dass es Menschen in Deutschland gibt, die mit der orientalischen Kultur, der dort in diesem Gebiet praktizierten Religion, der Architektur und der Kleidung dieser Menschen nichts anfangen können, aber deswegen die Menschen aus diesen Ländern nicht hassen als Menschen, wie das dann immer sofort unterstellt wird, sondern, diese Begleiterscheinungen, also Kultur, Religion, Architektur und Kleidung hier in Deutschland nicht sehen wollen und das von diesen Menschen, eine gewisse Unterordnung, hier in Deutschland verlangt wird, wie die das auch in ihren Ländern von Ausländern, wie den Europäern verlangen und fordern?

  • 5
    8
    gelöschter Nutzer
    18.09.2018

    Jeder ernsthafter Gesellschaftswissenschaftler nimmt die
    Tatsache zur Kenntnis, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Und ziehen ihre Schlussfolgerungen. Und betrachten diese
    Situation nicht nur national, sondern weltweit. Deshalb Krieg und Flüchtlingsbewegung. Und das hat sogar Merkel begriffen, dass es weltweit einen
    sozialen Ausgleich geben muss. Diese Gedanken sehe ich bei Patzelt kaum.

  • 4
    11
    gelöschter Nutzer
    18.09.2018

    @hinterfragt: Ein Wissenschaftler sollte neutral für und wider abwägen. Patzet tut das schon lange nicht mehr, er vermengt gerade in diesem Interview wenige Fakten mit ganz viel Meinung. Er generiert sich doch selbst als Politiker und NICHT als Wissenschaftler.

  • 9
    2
    Hinterfragt
    18.09.2018

    @Blackadder; welchen Teil von Politikwissenschafter verstehen Sie nicht ?

  • 3
    11
    gelöschter Nutzer
    18.09.2018

    Schön, dass Herr Patzelt hier bei vielen so gut ankommt. Was das für mich beweist: er ist schon lange kein Wissenschaftler mehr, sondern wirkt hier als Politiker. Das sollte auch die Freie Presse so deutlich machen.

  • 11
    2
    ralf66
    17.09.2018

    In Prof. Patzelt seinen klaren Ausführungen, kann man sich wirklich zum großen Teil wiederfinden einfach Spitze!

  • 20
    6
    Unheilig
    16.09.2018

    Wieder klare Worte auf aktuelle Fragen unserer Zeit von Prof. Patzelt, in denen ich mich wiederfinden kann. Leider wird sich seine CDU-Familie wieder nur verdutzt ansehen, mit den Augen rollen (der schon wieder) und nicht verstehen, dass sie es in der Hand haben, zu handeln.
    Schade, aber wer nicht hören will, muss eben fühlen.

    P.S. Lieber Prof. Patzelt, Sie sind uns dort wo Sie jetzt sind am nützlichsten, zumal Sie dort Ihre Stärken haben. Wir brauchen Ihre Weitsicht. Lassen Sie sich nicht in die Politik schieben, da Sie hier nichts bewegen können, da Sie nicht die Mehrheiten finden werden die Sie brauchen. Die Mehrheiten sind ausserhalb Ihrer Familie und die haben verstanden was zu tun ist.

  • 14
    7
    gelöschter Nutzer
    16.09.2018

    Es lohnt sich, das Interview mit Herrn Patzelt mehrmals zu lesen. Ich teile nicht alle seiner Haltungen, vor allem seine Einschätzung der Einwanderung trägt ein wenig Polemik in sich. Aber den Absatz danach würde ich vorbehaltlos unterschreiben: dass Deutschland ein gescheites Einwanderungsgesetz bekommt, dass die Zugehörigkeit zu Deutschland nicht nicht rassistisch, sondern kulturalistisch sein muss, und dass ein gesunder, aufgeklärter Patriotismus vermittelt werden muss, bei dem die Herkunft wenig, gemeinsames Bemühen um ein gutes Zusammenleben viel zählt.
    In vielen Kommentaren vermisse ich in diesen Punkten die nötige Gelassenheit und lese stattdessen immer wieder empörte Aussagen bis hin zur Hysterie.
    Ich bin gerne Deutsche. Punkt. Unsere Kultur ist reich an Vielfalt und Traditionen, verschiedenen Mundarten, Musik, Literatur und Kunst.
    Nichts von dem wird geschmälert oder wird verschwinden, wenn Menschen anderer Herkunft hier leben, weil sie vor Krieg, Verfolgung, Terror fliehen, oder auch nur, weil sie sich ein besseres Leben erarbeiten wollen. An dieser Stelle möchte ich diejenigen erinnern, die sich damals als erste ihr Westgeld abgeholt haben: Sie wollten auch ein besseres Leben mit mehr Möglichkeiten führen, weshalb das nicht auch anderen zugestehen? Sozialneid steht keinem gut zu Gesicht.
    Ich habe keine Angst vor der Zukunft. Ich muss sie nicht schwarzmalen. Und ich werde den Angstmachern in keinem Fall nachlaufen.

  • 13
    9
    Hinterfragt
    16.09.2018

    Mal sehen, wie lange es dauert, dass die Politik seine Studenten so weit hat, dass diese seine Vorlesungen boykottieren und seine Entlassung fordern. Leipzig lässt grüßen ...

  • 9
    12
    Interessierte
    16.09.2018

    Je mehr diese sogenannten vom Volk ernannten ´Politiker` über den Rechtsruck reden , desto schlimmer wird das , oder wollen die das ???

  • 18
    5
    cuzco6170
    16.09.2018

    Mutiger als, leider, der Großteil der CDU.
    Nach meiner Meinung hat er im vielem Recht und er spricht aus was viele denken.
    Gutes Interview!

  • 11
    1
    ChWtr
    16.09.2018

    Interessantes Interview.
    Aber welche Aussagekraft hat es?
    Besser in Stimmungen, in Strömungen (rein)hören?

    Man hat viel zu lange den Stimmungen, den Strömungen nichts entgegen zu setzen gehabt resp. "das Ganze" laufen gelassen und wundert sich nun bzw. "erhebt" seine Stimme jetzt auch mal vorsichtig öffentlich aus einer vermeintlichen Deckung des Nichtpolitikbetriebs.

    Sehr spät! Zu spät?

    Migration ist das Eine.
    Der Knackpunkt wird sein, die Gesellschaft nicht weiter aufzuspalten und es vor allem nicht zu zulassen, unterschiedliche "Gruppierungen" untereinander auszuspielen.

    Es gibt nicht einfach nur das Flüchtlingsthema, was viel zu kurz gedacht und damit nur oberflächlich angegangen wird und wurde.

    Nein, wenn man nicht versteht, die gesellschaftlichen Verwerfungen zu kanalisieren und andere Denkmuster zu respektieren, wird der gesellschaftliche Zusammenhalt weiter brökeln.

    Dann gibt es halt wirklich nur noch eins:
    Rechts vs. Links

    Und das wäre jedoch fatal (...)

  • 23
    4
    franzudo2013
    15.09.2018

    Mit Sicherheit gibt es Ursachen fuer den 'Druck auf dem Kessel', welche mit Migration nichts zu tun haben. Das Problem dabei ist, dass zum Beispiel die Verlierer der Agenda 2010 einfach abgehängt wurden und keine Stimme und Interessenvertreter haben.
    Selbst der normale Buerger hat keine Interessenvertreter mehr. Es gibt nur Begründungen, warum etwas nicht geht. Kein einziges Problem wird gelöst.
    Die Parteienkartelle kümmern sich nur noch um sich. Die Demokratie haeuft Schulden zu Lasten der nächsten Generationen an. Ist das tatsächlich die beste aller Welten?

  • 24
    5
    Hankman
    15.09.2018

    Sehr interessantes Interview, viele bemerkenswerte Thesen. Es zeigt mir aber einmal mehr, dass Patzelt, wenn er spricht, weniger als Wissenschaftler spricht, sondern schon mehr als konservativer Politiker. Ich bin in vielem nicht seiner Meinung. Ich sehe zum Beispiel nicht das "gemeinsame Muster" in den politischen Systemen in Europa - da erkenne selbst ich als Nicht-Politologe eine Vielzahl von teils gegenläufigen Trends. Aber ich finde es gut, sich auch mit Ansichten auseinanderzusetzen, die den eigenen widersprechen.

    Als nächstes möchte ich dann bitte ein Interview mit einem Politologen lesen, der sich von einer anderen Seite den Problemen nähert. Und, ja, da gebe ich einigen Kommentatoren hier unbedingt Recht: dann bitte auch mit einer Analyse, in der internationale Politik, Kriege, Fluchtbewegungen und vor allem sozialökonomische Fragen vorkommen. Patzelt begeht hier meiner Ansicht nach den bei Konservativen beliebten Fehler, alle Probleme letztlich auf die kritikwürdige Migrationspolitik zurückzuführen. Das ist mir viel zu flach. Deutschland hatte auch so schon länger große Probleme, es hat gegärt, das Klima war bereits rauer geworden - aus meiner Sicht hat das viel mit der neoliberalen Politik der 2000er-Jahre und Schröders "Agenda 2010" zu tun, die die vorhandenen Gegensätze in der Gesellschaft weiter zu gespitzt hat. Patzelt und andere tun so, als müsse man nur die Migrationspolitik in den Griff bekommen, dann werde schon alles gut. Nichts wird gut. Das Thema ist nur ein willkommenes Ventil, über das sich sozialökonomische Konflikte entladen. Auch an die muss man ran.

  • 16
    0
    Nixnuzz
    15.09.2018

    Hervorragende Analyse und zumindest ein paar Lösungsvorschläge bei diesen verfahrenen Situationen. Da er aber selber mitdenkendes CDU-Parteimitglied ist, denke ich, das er auch die nahezue Unmöglichkeit zur Lösung des Gesamtpaketes sieht. Zuviele "Persönlichkeiten" mit eigenem Machtinstinkt und Interessenschwerpunkten stehen dem entgegen. Welcher "Volksparteien-Vorstand" wäre so lernfähig, sich Zielvorgaben von obigen Fachprofessor geben zu lassen? Und wie steht der derzeitige eingefahrene Volksparteien-Altersquerschnitt etwaigen Änderungen positiv gegenüber? Bis ein "Wagenknecht" derartige Bündnis-Veränderungen losbricht, dürfte sie längst im Rentenalter sein. Ob die Anzahl der derzeitig "Jungen Wilden" in den Volksparteien so flexibel über den Partei-Tellerrand schauen können, das sich im Land Zukunftsperspektiven bilden, wage ich zu bezweifeln. Die wenigen sind schon so gefestigt in der Parteigrundlinie, das jegliche Diskussion respektlos zur Machtdemonstration umfunktioniert wird. Wer ohne Schuldzuweisung nach mind. 10 Minuten Diskussion noch selbstkritisch argumentieren kann, dürfte für eine weitere Partei-Karriere ausgeschlossen sein.. Also: weiter wie bisher..aber jetzt mit besserer Situationsanalytik! Hauptsache: win-win in jedem demokratischen Streit auf dem kleinsten Nenner...oder lassen wir es gleich liegen?...

  • 31
    7
    franzudo2013
    15.09.2018

    Der Mann ist großartig. Er beherrscht eine klare und analytisch bildhafte Sprache. Er ist hochserioes und bekannt. Auf seine integrativen Fähigkeiten werden wir alle noch bitter angewiesen sein, wie einige wenige Kommentare hier wieder zeigen.

  • 35
    5
    CPärchen
    15.09.2018

    Wow... von dem Mann kann man sich echt verstanden fühlen. Danke FP für das gut geführte Interview!

  • 34
    7
    Steuerzahler
    15.09.2018

    In dieser Diskussion wird der Stellenwert der Meinungsvielfalt mehr als deutlich. Die Eine bezeichnet ihn als unseriös, der Andere wünscht ihn nach Passau. Wir sind wieder an dem Punkt, wo Demokratie nur funktionieren soll, wenn sie die Meinung der Herrschenden wiedergibt oder deren Sympathisanten.

  • 6
    27
    gelöschter Nutzer
    15.09.2018

    Patzelt schafft Verwirrung. Manche Antwort ist unverständlich. Er setzt auf AfD
    ohne Nazis rechts neben CDU und FDP.
    Jedenfalls gegen Links, Grüne und SPD.
    Bringt noch mal Marx ins Spiel. Ist spassig.
    Mit dessen Analyse des Kapitalismus, die
    vom Prinzip auch heute seine Gültigkeit haben, ist Patzelt meilenweit entfernt.
    Verfehlte Flüchtlingspolitik ist sein Schwerpunkt. Seine Alternativen sind
    schwammig. Hätte nur gefehlt der Spruch:
    Merkel hat die ganzen Flüchtlinge hereingelassen. Das war die Idee, das so zu sagen, um Stimmung zu machen und Wähler zu gewinnen von den Jungen Alternativem Sachsen der AfD.

  • 33
    8
    gelöschter Nutzer
    15.09.2018

    Wer ein seriöser Wissenschaftler ist, bestimmen also Sie Blackadder?

  • 26
    3
    Steuerzahler
    15.09.2018

    Mein erster Kommentar ist leider verschwunden, warum auch immer. Für mich ist die Aussage von Prof. Patzelt eine der realistischsten der letzten Jahre und widerspiegelt in hohem Maße die gesellschaftliche Realität. Dass sie nicht bei jedem Leser, erst recht nicht bei denen, die die gesellschaftliche Realität nicht ohne ihre ideologisch verordneten Scheuklappen betrachten können, auf Gegenliebe stößt, ist ja mehr als verständlich. Die Maske fällt dann, wenn man versucht, ihn als unseriösen Wissenschaftler zu bezeichnen. Für einen Wissenschaftler in seiner Position ist das beleidigend, so lange seine Thesen und Argumente nicht durch wissenschaftliche(!) Argumentation widerlegt sind und nur auf ideologischer Beklemmung beruhen. Wenn man dann noch beklagt, dass die FP das Interview veröffentlicht und so ihren Beitrag zu Meinungsvielfalt leistet, ist die ideologische Doktrin nicht mehr zu verleugnen. Vielfalt fördern und Einfalt fordern -das geht halt nicht!

  • 38
    9
    pweigand
    15.09.2018

    Der Mann hat 100% recht. Leider verhallt seine Stimme ungehört. Die Herrschenden da oben sind weiter damit beschäftigt, die Keule des Rechtsradikalismus gegen jeden zu schwingen, der sich mal mit Zweifeln am Mainstream-Journalismus aus der Ecke traut. Beweis ist der Zirkus, der um Herrn Maaßen veranstaltet wird.
    Hier arbeitet die SPD weiter gerade an ihrer Marginalisierung. Ich würde mich freuen, wenn die "Wir haben verstanden"-Beteuerungen in ein echtes Verstehen münden würden. Der Beitrag von Prof. Patzelt sollte in Berlin zur Pflichtlektüre werden.

  • 8
    35
    Freigeist14
    15.09.2018

    Den Mann würde ich nicht wählen - ein CSU-Mann durch und durch.Gibt es denn in Passau keinen Bedarf an Politwissenschaftlern ?

  • 15
    45
    gelöschter Nutzer
    15.09.2018

    Es ist mir komplett unverständlich, wie ein seriöses Blatt, wie die Freie Presse einem derart unseriösen Wissenschaftler eine solche große Bühne bieten kann. Zu dem Goebbels Zitat wollte man ihn wohl nicht befragen?

  • 11
    36
    gelöschter Nutzer
    15.09.2018

    Ein Merkelfreund ist er nicht. Persönlich bin ich mehr für Leute, die nicht nur an der Oberfläche analysieren. Die nach gesellschaftlichen
    Ursachen von Not und Elend auf der Welt fragen. Bekämpfung der Ursachen der Flüchtlingsbewegung kommt
    im Interview nicht vor. Dieser Patzelt hilft uns nicht weiter. Sehr populistisch und
    selbstverliebt dieser Mensch.

  • 32
    12
    Pelz
    15.09.2018

    Den Mann würde ich wählen, wenn er ein Politiker wäre.