Radweg: Büro erstellt Konzept für Tourismus

Planer bündeln Ideen für Schilder und Rastplätze im Chemnitztal

Lunzenau/Wechselburg.

Radwandern von Chemnitz nach Wechselburg auf dem ehemaligen Gleisbett der Chemnitztalbahn - dieses Vorhaben kann schon größtenteils umgesetzt werden. Tausende Radfahrer haben bisher den voriges Jahr fertiggestellten Abschnitt des Chemnitztalradweges zwischen Wittgensdorf und Markersdorf genutzt, sagt Günter Hermsdorf, Verbandschef des Chemnitztalradweges. Jetzt komme es darauf an, die Region auch touristisch besser zu vermarkten.

Deshalb haben die Mitglieder des Zweckverbandes, dem die Städte Burgstädt und Lunzenau sowie die Gemeinden Claußnitz, Königshain-Wiederau, Lichtenau und Taura angehören, ein Planungsbüro aus Chemnitz beauftragt, für rund 17.000 Euro Vorschläge zu entwickeln. Dabei geht es laut Hermsdorf nicht nur um die Beschilderung des Radweges und das Anlegen von Rastplätzen, sondern auch darum, wie rechts und links der Route Industriedenkmäler, Kultureinrichtungen und Sehenswürdigkeiten mit einbezogen werden könnten. Bei einigen Workshops hätten Vereine, Anwohner und Radfahrer dazu Ideen unterbreitet. Schon jetzt hätten sich beispielsweise Einkehrmöglichkeiten, wie der Auerswalder Mühlenkeller, neu entwickelt. Auch Heimatfreunde und der Museumsverein des Bahnhofes Markersdorf/Taura hätten einige Vorschläge, so Hermsdorf.

Einen Zeitplan für die Umsetzung weiterer Ideen kann er aber noch nicht nennen, so der Verbandschef. Aber abhängig von Fördergeld würden die Projekte realisiert. Für die Planung und den Bau des Radweges steuern die Mitgliedskommunen jährlich je 10.000 Euro bei. Jedes Jahr sei eine Verwaltungsumlage fällig. Dieses Jahr betrage sie rund 27.000 Euro. Mit dem Geld werde das Tourismuskonzept umgesetzt, so Hermsdorf.

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