Franzmühle an Weißer Elster: Müller in sechster Generation

Die Weiße Elster ist die Flusslandschaft des Jahres 2020/2021. Betriebe wie die Franzmühle in Elsterberg sind von dem Wasser abhängig. Dabei sollte der Flusspegel weder zu hoch noch zu niedrig sein. Beides kann Probleme bereiten.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    1
    roofmaker
    29.08.2020

    Herr Tauchsieder....Hier geht es alleine um das Müllerhandwerk, seine Probleme und wie es Herr Gläser trotzdem schafft auf dem Markt zu bestehen. Hut ab vor solchen Selbstständigen, die trotz der Probleme die sie durch die Gesetze bekommen, trotzdem am Markt bleiben und der Großindustrie Paroli bieten. Du scheinst in keinster Weise zu wissen wie hart das Geschäft der Selbstständigkeit ist und was es heißt sein Geld zu erarbeiten und gleichzeitig wieder sinnvoll zu investieren um am Markt bestehen zu bleiben. Natürlich darf die Natur nicht sinnlos geschädigt werden und muss auch erhalten bleiben. Aber dafür gibt es Institutionen die darauf achten das alle Vorgaben eingehalten werden, damit so ein Wasserwerk betrieben werden darf. Wichtiger ist das die Menschen lieber die Regionale Produkte z.B. beim Bäckermeister um die Ecke kaufen sollten. Vielleicht sollte der Herr Tauchsieder seine Probleme direkt mit Herrn Gläser klären und nicht in aller Öffentlichkeit. Das gehört sich einfach nicht.

  • 0
    11
    Tauchsieder
    29.08.2020

    Einen solchen Artikel kann man nur schreiben, wenn man dazu keinen Hintergrund hat. Hier wird wahrscheinlich eine einseitige Sichtweise des Wasserkraftanlagenbetreibers geschildert. Allein der Auszug aus einem Satz: "... mit einem vergleichsweise gemäßigten Eingriff in die Flusslandschaft ...", spotte jeder Beschreibung.
    Die Fischaufstiegsanlage am Wehrkörper ist nicht funktionsfähig, da am falschen Platz befindlich und falsch dimensioniert. Eine Fischabstiegsanlage gibt es nicht!
    Solch eine Querverbauung ist der schwerste Eingriff in ein Fließgewässer und dies kann man nicht schön reden, oder schreiben.
    Auch die Aussage, dass die Mühle mit dem eigenen Strom betrieben wird, ist aus meiner Sicht eine Lüge. Denn erst durch das Einspeisen des erzeugten Strom ins Netz erhält der Betreiber Geld aus der EEG-Einspeisevergütung. Sonst würde sich die ganze Sache gar nicht rechnen. Außerdem beschreibt ja der Betreiber selbst, dass durch den unterschiedlichen Wasserstand es zu Schwankungen kommt. Wie soll man mit so etwas kontinuierlich arbeiten. Mit den Forderungen im Rahmen der WRRL kommt auf den Betreiber in den nächsten Jahren sowieso noch einiges auf ihn zu. Besser für ihn wird's nicht, für die Natur schon.