Viele Häuser dieser Straße stehen auf der Denkmalliste

Auflösung Fotorätsel 1232: Stresemannstraße fällt mit prächtigen Gebäuden auf

Plauen.

Die Straße hat inzwischen ihren dritten Namen. Erst war es die Fürstenstraße, es lässt sich denken, warum sie so hieß, dann war es nach 1946 die Stresemannstraße, die aber dem Stadtrat Jahre danach nicht mehr gefiel und deshalb in "Fritz-Heckert-Straße" umbenannt wurde. Dieser Name wurde um 1990 wieder geändert und so ist es nun wieder die Stresemannstraße geworden.

Die Stresemannstraße zieht sich von der Bahnhofstraße bis hinunter zur Elster und mündet in die Reichenbacher Straße ein. An der Ecke Stresemann-/Hammerstraße steht das heutige "Wasserwerk" (Zwav), das 1860 als Krankenhaus gebaut wurde. Nach dem Kriegsende 1945 gab es dort in diesem Haus die so genannte Kleiderkammer. Viele Plauener, die durch die Zerstörung ihrer Wohnungen keine Anziehsachen mehr hatten, bekamen dort gebrauchte Textilien, teils aus gefärbten früheren Uniformen. Gegenüber von diesem Gebäude stand auch das inzwischen abgerissene Geburtshaus des Zeichners Hermann Vogel. Am Ende der Straße fällt ein imposantes gelbes Fabrikgebäude auf, in dem in den 1950er Jahren die Maschinenfabrik Vogtland (Mavo) war. Heute ist es die Volkshochschule. Insgesamt wurden 17 Gebäude an der Stresemannstraße in die Plauener Liste der Kulturdenkmale aufgenommen.

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