Warum in Chemnitz nachts nur schwer ein Taxi zu bekommen ist

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Fahrgäste, Gastronomen und Politiker fordern mehr verfügbare Autos. Laut Taxigewerbe und Rathaus fehlt es an etwas anderem.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 11
    1
    MuellerF
    14.06.2019

    @Haecker: ich gebe Taxifahrern grundsätzlich Trinkgeld, selten unter 5 Euro bei einem reinen Fahrpreis von ca. 20 Euro (längere Strecken fahre ich eigtl. nie per Taxi). Das Trinkgeld sollte aber nicht voraus gesetzt werden, damit die Fahrer genug verdienen. Die Kalkulation der Preise im Taxigewerbe ist nicht "auf Kante genäht", der Boom von "Uber" beweist das! (Wobei deren Fahrer noch schlechter bezahlt werden.) Zum Chemnitzer ÖPNV: ja, er ist isgesamt besser geworden & wird wohl auch zukünftig noch besser werden. Chemnitzer Modell & Ausbau des Tramnetzes begrüße ich ausdrücklich. Aber es gibt im Tag- & Nachtnetz auch Gegenden, die (fast) komplett abgehängt sind, und solche, auf denen die Versorgung sogar schon mal besser war als jetzt.

  • 13
    1
    Haecker
    14.06.2019

    Die Probleme des Taxi-Gewerbes sind die eine Sache. Wer allerdings meint, es müsste einfach besser bezahlt werden, sollte sich mal überlegen: wovon? Das geht hier ja wohl nur über die Fahrpreise. Sind Sie, @MuellerF, bereit, deutlich mehr für eine Taxifahrt zu bezahlen? Sie können ja schließlich dem Fahrer auch etwas Trinkgeld geben.
    Für Herrn König hält sich mein Bedauern aber sehr in Grenzen: Ich habe viel am ÖPNV in Chemnitz zu kritisieren. Aber immerhin, es gibt ein Nachtliniennetz. Ab Zentralhaltestelle von 23.45 Uhr bis 3.45 Uhr stündlich, auch entlang der Zwickauer Straße bis Kirche Reichenbrand und dann zum Rabenstein-Center. Gewiss fährt der Bus nicht bis zur Haustür von Herrn König, aber immer noch besser, als vom Stadtzentrum aus zu laufen. Natürlich, man muss sich vorher informieren und pünktlich an der Haltestelle sein.

  • 16
    3
    MuellerF
    14.06.2019

    Auf das Naheliegendste, nämlich dass der Mangel an Fahrer_innen hauptsächlich an der spärlichen Entlohnung liegt, die Nachteile wie Nacht- & Wochenenddienste natürlich nicht aufwiegen kann, kommt scheinbar keiner. In Leipzig & Dresden haben viele Studierende gar keine andere Wahl, als solche unterbezahlten Jobs zu machen, damit sie sich ihre Wuchermieten leisten können. Wobei man dort eigentlich kaum Taxis bräuchte, da deren ÖPNV vergleichsweise komfortabel & rund um die Uhr läuft.