Neuer Vortrag zur Geschichte von Reuth

Andreas Krone blickt in die jüngere Vergangenheit

Reuth.

Der zum Heimatabend in der Festwoche zur diesjährigen 600-Jahrfeier von Reuth begonnene Vortrag zur Geschichte des Ortes wird fortgesetzt. Andreas Krone wird morgen, 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Reuth die Zeit zurückdrehen. Einlass ist ab 19.45 Uhr; der Eintritt frei. Im ersten Teil berichtete Krone bereits vom Rittergut, von der einstigen Wehrkirche und der steigenden Einwohnerzahl in Reuth mit dem Eisenbahnanschluss. In den Jahren 1843 bis 1846 war es, als die Sächsisch-Bayerische Staatseisenbahn gebaut wurde und Reuth einen Anhaltepunkt erhielt. "Hatte Reuth vorher etwa 300 Einwohner, stieg die Zahl auf 400 bis 500." 245 Züge sollen damals am Tag durch Reuth gefahren sein. Der Ort müsse früher den Leuten wie eine Insel der Glückseligkeit vorgekommen sein, so Krone. "Die Menschen lebten 60 bis 70 Jahre, also länger als anderswo, es gab mehr goldene Hochzeiten, gelobt wurde die gute Luft." Im Vortrag morgen soll es um die neuere Geschichte gehen.

Da Reuth an diesem Wochenende auch die Kirchweih feiert, wird zudem für Samstag, 20 Uhr zum Kirmestanz mit Peter Klostermann und Band in die Mehrzweckhalle Reuth eingeladen. Am Sonntag ist dann ab 10 Uhr der Kirmes-Gottesdienst in der Kirche. In genau einem Jahr besteht dort wegen eines Jubiläums erneut Grund zum Feiern: der 150. Jahrestag der Einweihung der jetzigen Reuther Kirche. (sim)

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