Erstmals seit Jahren verliert Chemnitz wieder Einwohner

Die Bevölkerung nimmt ab, der Anteil von Ausländern steigt. Das aber hat längst nicht nur mit Flucht und Asyl zu tun.

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5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    CPärchen
    11.01.2020

    @HHCL
    ganz so pessimistisch sehe ich es nicht. Chemnitzer Freunde von uns zogen erst 2019 nach Berlin, arbeitsbedingt.
    Die Versorgung mit Kindergarten, Ärzten, Parkplätzen, Wohnraum, Kultur empfanden sie als sehr gut. Berlin bietet zwar viel, aber dort ist man auch gerne ne Stunde unterwegs. Diese Zeit brauche ich aber auch, wenn ich nach L oder DD fahre.

    Zum Thema Jobqualität stimme ich ihnen zu. Gehalt ist nunmal ein entscheidender Faktor und war auch der Grund für den Umzug nach Berlin. Wenn eine Firma hier aber gut zahlt bzw. "normal", dann findet sie leicht entsprechende Arbeitskräfte, Siehe: IAV und öffentlicher Dienst.

  • 2
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    HHCL
    11.01.2020

    Es reicht eben nicht 1000 freie Jobs zu haben. Man braucht eben auch einen Arzt, gute Schulen mit ausreichend richtigen Lehren, guten ÖPNV, kulturelle Einrichtungen, Freizeitmöglichkeiten, usw..
    Was hat sich diesbezüglich getan? Nicht viel. Wer mehr möchte wird nicht selten als überheblich abgestempelt und angegangen - ich erinnere an den Artikel über den Lehrer, der nun nach Berlin geht. Nicht wenige waren der Meinung er wäre abgehoben und müsse sich mit dem zufrieden geben was man hier anbietet. Das macht eben keiner mehr.

    Man sollte sich vielleicht auch die Qualität der Angebote genauer ansehen. Ein freier Job mit einem Gehalt, das 1/3 niedriger ist als andernorts, ist nicht attraktiv. Das Argument "freier Job" zog vielleicht in den 90ern, als man froh war überhaupt etwas zu bekommen; aber die Zeiten sind längst vorbei. Das Bewußtsein dafür scheint in Chemnitz noch nicht angekommen zu sein.

    Chemnitz ist in vielen Dingen unglaublich provinziell und gestrig; als Großstadt ein Reinfall und eben auch kein Land mit den entsprechenden Vorzügen. Mich wundert die Entwicklung nicht.

  • 3
    6
    osgar
    10.01.2020

    Ist das Satire oder kann das weg?

  • 10
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    CPärchen
    10.01.2020

    Die Graphik ist heftig. Wir hätten innerhalb von 8 Jahren schon 10.000Einwohner verloren ohne die zusätzlichen Ausländer.

    Die ausländischen Studenten und auch die europäischen Arbeitsmigranten können gerne mehr werden.

  • 2
    23
    Interessierte
    10.01.2020

    Ich würde auch nicht in diese rechtslastige Stadt ziehen und wenn ich jung wäre , würde ich von hier weg ziehen , hier ist doch nichts los …

    Kein Flughafen , den man mal zu einem Sonntagsspaziergang nutzen kann
    Kein Fluß , den man nutzen kann zum paddeln und kein Schiff , was fährt
    Keine Messe , wo man mal paar gemütliche Stunden verbringen kann
    Kein See , wo man seine freie Zeit verbringen kann
    Nur eine "Badewanne" , welche von paar Monate nutzen kann
    Kaum Schwimmbäder , wo man Kinder hinschicken kann
    Der Botanischer Garten ist viel zu uninteressant und zu klein
    Die Innenstadt ist fast tot am Wochenende
    Der Brühl ist tot am Wochenende
    Und alles ringsum , da ist auch nichts los
    Dazu paar Museen und ein Kino
    Der Schloßteich rettet noch bißchen was - mal mit
    Und Parkanlagen kann man auch nicht ansehen gehen
    Die Blumen werden immer weniger und die "Ecke" wird auch immer leerer