Geld für internationale Projekte

Die Technische Universität Chemnitz hat mehr Fördermittel für Kontakte ins Ausland eingeworben als in den Jahren zuvor. Davon sollen auch Studierende und Wissenschaftler profitieren.

Die Technische Universität (TU) kann unter anderem ihre internationalen Aktivitäten weiter ausbauen. Möglich machen sollen das auch Fördermittel, die die Hochschule vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), einer Gemeinschaftseinrichtung der deutschen Hochschulen und Studentenschaften, erhalten hat. Die Organisation unterstützt internationale Beziehungen und den Aufbau von Hochschulen in Entwicklungsländern.

Der Zuschuss aus dem vergangenen Jahr beläuft sich nach den Angaben der TU auf annähernd 1,85 Millionen Euro. Das sind 200.000 Euro mehr als 2018. Damit hat die Chemnitzer Uni nach eigenen Angaben zum dritten Mal in Folge ihre Einnahmen aus DAAD-Mitteln gesteigert. Wie in den vorangegangenen Jahren macht die Projekt- und Programmförderung den größten Anteil an der Förderung aus: Dabei konnte die TU Chemnitz über 1,5 Millionen Euro einwerben - auch das ist laut TU ein Rekord.

Die Fördermittel unterteilen sich in Geld zur Unterstützung von Projekten und Zuwendungen, die Studenten und Wissenschaftler direkt etwa für Stipendien und Konferenzbesuche beantragen. Zudem ermöglicht die DAAD-Förderung an den Professuren unter anderem die Betreuung internationaler Doktoranden, die Durchführung von internationalen Veranstaltungen und gemeinsamen Forschungsprojekten mit Partnern in aller Welt.

Die finanzielle Unterstützung, die der DAAD ausschüttet, stammt aus öffentlichen Mitteln, aber auch von privaten Spendern und Organisationen. Um Zuschüsse zu erhalten, müssen Hochschulen und Universitäten umfangreiche Unterstützungs-, und Beratungsangebote nachweisen. Dazu zählen Studien und Forschungen von Studenten, die ins Ausland gehen oder nach Chemnitz kommen, um an der TU zu lernen. An ihr studieren nach eigenen Angaben ungefähr 10.000 junge Leute aus über 100 Ländern.

Zwei Forschungsthemen der Uni gehören zu den Projekten, die die meisten Fördermittel erhalten haben. Im Programm "Transformationspartnerschaften" ist nach TU-Angaben eine Steigerung auf 407.000 Euro erzielt worden. 189.000 Euro gingen an das Projekt "Praxispartnerschaften mit Hochschulen und Unternehmen in Entwicklungsländern".

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