So soll der neue Omnibusbahnhof von Chemnitz aussehen

Die Pläne für die künftigen Haltestellen sind fertig, Fördergeld für den Bau ist beantragt. Doch die Stadt kann sich das Vorhaben nur leisten, weil andere Projekte auf der Strecke bleiben.

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2121 Kommentare
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  • 2
    1
    Interessierte
    22.09.2020

    Und das Rabenstein-Viadukt müßte auch mal mit gemacht werden !
    Und der Tierpark bräuchte finanzielle Unterstützung ( von der Stadt )
    Und im Botanischen Garten , das war zumindest letztes Jahr noch :
    eine Volliere wohl leer ,
    ein Zweite wohl sanierungsbedürftig
    und von einer Dritten steht nur noch das Fundament

    Und was müßte noch gelegentlich bzw. recht bald mal mit gemacht werden ?

  • 2
    2
    Interessierte
    20.09.2020

    Ehe man einen funktionierenden Busbahnhof abreißt und dazu einen neu gemachten Bahnhofsvorplatz abreißt , um auf diesem einen neuen Busbahnhof zu errichten .......
    und ehe man Geld umverteilt und somit wichtige Sachen liegen bleiben ..
    sollte man doch lieber erst einmal die kleineren Sachen erledigen und dort etwas machen , wo es ´dringend` notwendig ist ...

    Da müßte mal das Eubaer Bad gemacht werden ...
    Und da müßte auch mal der Brunnen an der Ecke gemacht werden ...
    Und auch die Sonnenuhr auf dem Rosenhof beim Holland-Blumenladen müßte mal saniert werden , das kostet bestimmt auch wieder 300 - 500 - 600.000 Euro

  • 1
    1
    Interessierte
    20.09.2020

    Warum hat man denn ´überhaupt` das Grundstück des Busbahnhofes verkauft , brauchte man Geld - und wofür ?

  • 4
    4
    cn3boj00
    18.09.2020

    @994374: Bauen sollte auch nachhaltig sein. Bauen kostet Geld, wir reden hier über 11 Millionen vom Steuerzahler. Dass ein Busterminal vor einem Bahnhof nicht schlecht wäre ist ja keine neue Erkenntnis, die man da so plötzlich gewonnen hat. Wenn man alles was älter als 20 Jahre ist wieder wegreißt um was Neues zu bauen ist das entweder pure Verschwendungssucht oder Größenwahn.
    Es gibt vermutlich auch keine belastbaren Zahlen, wie viele Reisende vom Bahnsteig zum Busterminal wollen, genau so wenig, wie viele Reisende, die am Bahnhof ankommen, in einen Bus nach München, Stuttgart oder Düsseldorf wollen.
    Bevor man solche Gelder investiert, sollte man sich also auch einmal Gedanken etwa über die tatsächlichen und zukünftigen Verkehrsströme machen. Nicht alles, was auf den ersten Blick gut erscheint, muss auch sinnvoll sein. Deshalb würde ich z.B. einmal Fahrgäste befragen.
    Und wie Sie richtig bemerken: eine neue Nutzung des derzeitigen Busbahnhofs steht wohl auch in den Sternen. Vielleicht verlegt man dann ja dort die Platten des Bahnhofsvorplatzes.

  • 2
    4
    cn3boj00
    18.09.2020

    Da mein Einwand zu den Fernbussen mit vielen roten Daumen quitttiert wurde: Kann mir bitte jemand sagen, wie die Busse von der Dresdner Straße zur A4 oder A72 kommen? Glaubt man dem Internet, gibt es etwa 15 Fernbusverbindungen von Chemnitz, die meisten nach Bayern, BaWü, NRW oder Niedersachsen, und alle führen über die Autobahn. Da ist die Dresdner Straße der ideale Ausgangspunkt. Oder was habe ich da übersehen?

  • 2
    3
    994374
    18.09.2020

    @franzudo2013
    "Was wird aus der preisgekrönten Platzgestaltung vor dem Bahnhof von Prof. Knoche (Wettbewerb 2001) ?"
    - Was soll denn daran preiswürdig gewesen sein? Reine Platzverschwendung und Flächenversiegelung mit angeblichen Luxus-Platten. (Hoffentlich kann man die bei ebay & Co. verscherbeln.)

    Sehr richtig, Deluxe:
    "Der Bahnhofsvorplatz wurde vor Jahren mit riesigem Finanzaufwand saniert, neue Platten verlegt usw. Das war also alles umsonst? Allerdings nicht kostenlos..."

    Die Verlegung des Busbahnhofes zum Bahnhofsvorplatz finde ich fahrgastfreundlich, auch wenn es angeblich zum aktuellen Standort nicht viel weiter ist. Schade, dass der Platz nicht auch für die Fernbusse ausreicht.
    Hoffentlich wird der frei werdende Platz vor der Uni-Bibo sinnvoll verwendet.

  • 4
    9
    cn3boj00
    17.09.2020

    @Hinterfragt, von den rote mal abgesehen, der Unterschied zwischen Fernbus, Regionalbus und Stadtbus ist wohl nicht so scharf definiert. So gesehen sind "Fernbusse" auf der Dresdner Straße ja eh Unsinn, denn für die meisten Richtungen samt Autobahnanbindung müssten die ja dann alle das Stadtzentrum kreuzen, denn wohin kann man von der Dresdner Straße aus schon fahren, wenn man an "Ferne" denkt? Dieses Projekt ist also genau so Unsinn.

  • 9
    6
    Hinterfragt
    17.09.2020

    Nun, es wäre doch nett, wenn die Rotfinger mich an ihrer Erleuchtung teilhaben lassen würden.
    Denn im Text steht Regional - Bahnhofsvorplatz
    Fern - Dresdner Straße.

    Das sind für mich ZWEI Teile, sollte das anders sein, bitte nochmals um Teilhabe an derer Erleuchtung ...

  • 19
    3
    cn3boj00
    17.09.2020

    Wir reden hier über maximal 50 Meter Wegunterschied, die uns 11 Millionen kosten sollen? Andere Projekte werden dafür gestrichen oder verschoben? Wollte man nicht schon wegen Corona streichen? Wer denkt sich so etwas aus? Hallo Stadträte, lesen Sie hier mit?
    Im Übrigen ist es ein Skandal, dass man wegen dieses unsinnigen Projektes ganz zufällig und nebenbei erfährt, dass der Förderantrag für den Radweg verschlampt und deshalb auf Sankt Nimmerlein verschoben wurde.

  • 17
    2
    saxon1965
    17.09.2020

    @Deluxe: Stimme ihnen zu. Unsere Kommentare haben sich überschnitten.

    @lax123: Das Verhindern klimaschädlicher Emissionen fängt nicht erst beim Laden ihres E-Autos an, wenn denn der Strom "grün" ist und die Materialien unter umweltschonenden und menschenwürdigen Umständen gewonnen wurden.
    Der beste Klimaschutz UND Umweltschutz ist die Nachhaltigkeit. Fragen sie mal gelernte DDR-Bürger was das war. Schon lange vor der Wende sprachen meine Westverwandten von ihrer Wegwerfgesellschaft. Wie schlimm diese jedoch wirklich ist und was genau diese Art des Wirtschaftens aus unserem Planeten gemacht hat, begreife ich erst heute. Sie sicher auch irgendwann.
    Nichts gegen Innovationen und Fortschritt, aber bitte stets ehrlich und ohne dieses "sich selbst belügen".
    Sagen sie doch bitte, was passieren wird, wenn alle Menschen dieser Erde annähernd unseren Lebensstandart haben? Ich sage es ihnen. Das wird nicht passieren, weil es nicht für Alle langt, Punkt!

  • 6
    6
    Deluxe
    17.09.2020

    Sie können glauben, woran Sie wollen.

  • 9
    6
    saxon1965
    17.09.2020

    Wenn man bedenkt, dass die Bauindustrie einer der größten CO2-Verursacher ist, dann schüttelt man angesichts der Bauwut verwundert den Kopf.
    Ich denke ja, wenn unser Planet schon untergeht, dann wenigstens mit jeder Menge Neubauten.
    Andererseits ist der weite Weg zum alten Busbahnhof, bei diesen eng getakteten Nahverkehrsplänen, auch unzumutbar.
    -Sarkasmus aus-
    Im Ernst, wann lassen die Entscheidungsträger aller Theorie auch Taten folgen?! Sind Begriffe wie klimaschädlich oder Nachhaltigkeit nicht bloß leere Worthülsen? Das fängt bei Wegwerfware Made in China an und endet bei der ganzen Bauwut. Ob Prunkbauten oder schlichter Busbahnhof, das Sanieren bester Autobahnauffahrten oder dem Bau eines neuen Supermarktes nach dem Anderen, all das geht mit dem Zerstören von vorhandener Substanz einher.
    Man belächelt die Aussagen eines Donald aus Amerika und beweist doch täglich seinen eigenen bescheidenen Horizont!

  • 15
    14
    Deluxe
    17.09.2020

    "Und streikende Kinder werden gegen Neubauten aufgewogen."

    Die streikenden Kinder streiken angeblich, um den Klimawandel aufzuhalten. Also um Umweltverschmutzung, die Freisetzung klimarelevanter Gase (allen voran CO2) und Ressourcenverbrauch zu begrenzen.

    Ist Ihnen klar, daß der Bereich Bau zu den Industriezweigen gehört, der am meisten Klimagase freisetzt? Stichwort Zementproduktion.
    Wenn das eine mit dem anderen angeblich nichts zu tun hat, kann die staatlich legitimierte Schulschwänzerei eigentlich aufhören.

    P.S.:
    Ich werde noch Jahrzehnte Verbrenner fahren. Zum Teil ohne jede Abgasreinigung. Verbrenner, die heute schon mehr als 30, teilweise sogar älter als 50 Jahre und trotzdem noch in Betrieb sind. Und deren Ökobilanz aufgrund der langen Nutzungsdauer auf Ihrem "Müllhaufen der Geschichte", verehrter lax123, noch lange nicht liegen wird, wenn so mancher E-Akku schon zum dritten Mal dort liegt.

  • 10
    1
    franzudo2013
    17.09.2020

    Ob das Pylondach bleibt, wurde nie klar kommuniziert. Es gibt einen Bebauungsplan mit 2 Gebäuden vor der Aktienspinnerei mit dem Hinweis, das Pylondach/ Denkmal ggf. woanders wieder aufzubauen.
    Es gibt außerdem sehr viel Straßenraum entlag des Bahnhofes bis zum neuen Querbahnsteig. Warum nutzt man nicht das, was man hat, effektiver und erhält den Granitplatz ? Warum wird das Projekt zeitlich gedehnt und bis ultimo verschoben (Wasserturm) ? Was ist mit der großen Fahrradstation, die mal entstehen sollte ? Was ist mit den Bildern von 2018 (FP 01.11.2018) mit einer japanisch anmutenden Überdachung des Vorplatzes ?
    Die heute veröffentlichten Darstellungen lassen nichts gutes erwarten.
    Der fehlende Respekt vor dem gebauten Umfeld führt zu solch fragwürdigen Ergebnissen.

  • 21
    3
    Klemmi
    17.09.2020

    Einen Umzug des ZOB zum Bahnhof betrachte ich als sinnvoll, besteht doch dann eine direkte Verknüpfung. Die Zweiteilung in ÖPNV- und Fernbusbahnhof sehe ich als Kompromisslösung, die so auch in anderen Städten funktioniert. Die Empörung über das Verschwinden der Granitwüste vor dem Bahnhof kann ich nicht nachvollziehen. Wünschenswert wäre eine, an der historischen Bahnhofsfassade orientierende Gestaltung der Überdachungen und nicht wieder eine schnöde, sterile Gestaltung, deren Alleinstellungsmerkmale die Grautöne und der Name des Schöpfers sind. Die gezeigte Grafik lässt diesbezüglich leider sehr viel Interpretationsspielraum.

  • 7
    31
    lax123
    17.09.2020

    Davon abgesehen dass es sich nur um einen Scherz handeln kann, sind einige Kommentare wieder mal lustig.
    Genau, um Kulturhauptstadt zu werden muss man mit dem Auto am besten direkt zum Gleis fahren können. Absurd.
    Und streikende Kinder werden gegen Neubauten aufgewogen. So viel Geschreibsel bringt die Verzweiflung ob des Versagen der eigenen Generation hinsichtlich dem zweifelsohne erforderlichen Mobilitätswandel zum Ausdruck. VerbrennerPKWs und solches Zeug gehört auf den Friedhof der Zeitgeschichte. Willkommen in 2020!

  • 12
    7
    ToRo
    17.09.2020

    Die freischwebende Decke am Schillerplatz bleibt. Nur die Bussteige kommen dort weg. Das Flächendenkmal bleibt also erhalten und erhält mit Parkgestaltung mehr Aufenthaltsqualität, auch für die Bibliotheksbesucher*innen.

    Der Busbahnhof direkt vor dem Bahnhof macht absolut Sinn. Die Ladenpassage des Bahnhofs bekommt damit mehr Kundschaft und die Wege werden für alle kürzer. Damit wird der öffentliche Nahverkehr attraktiver.

    Den Fernbusbahnhof an die Dresdner zu verlegen ist auch von der Verkehrsführung gut. Die müssen immer zur Autobahn und haben keinen Anschlussverkehr, also kann man das so gut trennen.

    Um den luftigen und von Vogelgezwitscher erfüllten Vorplatz tut es mir ein wenig leid und es sind ganz schön viele Bahnsteige, dafür dass am alten Standort maximal 2 gleichzeitig belegt waren. Ich hoffe nicht dass dann dort die Busse einfach nur stehen, wie vorher auf dem Schillerplatz hinten in der Ecke.

  • 31
    12
    franzudo2013
    17.09.2020

    Was wird aus dem Pylondach des Busbahnhofes ?
    Was wird aus der preisgekrönten Platzgestaltung vor dem Bahnhof von Prof. Knoche (Wettbewerb 2001) ?
    Warum werden Bauten, die noch nicht mal 20 Jahre alt sind, in Frage gestellt (hat schließlich alles Geld gekostet) ?
    Der Weg vom Querbahnsteig zum Busbahnhof Bestand ist nur wenig länger als der Weg durch die Bahnhofshalle auf den Vorplatz.
    Ist es 10 Millionen Euro wert, die Funktionalität des Bahnhofvorplatzes weiter einzuschränken ?
    Fragen über Fragen ....

  • 34
    11
    Deluxe
    17.09.2020

    Der Bahnhofsvorplatz wurde vor Jahren mit riesigem Finanzaufwand saniert, neue Platten verlegt usw. Das war also alles umsonst? Allerdings nicht kostenlos...

    Hoffentlich endet die Überdachung des neuen Busbahnhofes nicht wie die Überdachung der Eisschnellaufbahn.

    Und noch ein Tip:
    Chemnitz hat in Sichtweite des Hauptbahnhofes einen voll funktionsfähigen Busbahnhof. Ja, zugegeben, es sind ein paar Meter mehr - aber es ist doch wirklich nicht weit bis zum Schillerplatz.
    Diesen bestehenden Busbahnhof hat man zwar nach 1990 leider kaputtsaniert, indem die architektonisch hochinteressanten Bussteig-Überdachungen abgerissen und durch Neubauten in völlig anderem Stil ersetzt wurden. Aber auch das hat ja irgendwann mal Geld und Ressourcen gekostet.

    Wir leben in Zeiten einer Ökologie-Debatte. Ständig ist vom Klimawandel die Rede und die Menschen sollen sich einschränken. Freitags streiken Kinder, statt in die Schule zu gehen.
    Aber niemand stört sich an dieser enormen Ressourcenverschwendung!
    Wo sind denn die Schüler, die mal freitags gegen diesen ganz konkreten Öko-Unsinn vor der eigenen Haustür demonstrieren? Das wäre viel greifbarer und nachvollziehbarer als pauschale Schülerstreiks mit Wutreden, wie man sie von Fräulein Thunberg kennt.

    Busbahnhofneubau 1968 - funktioniert bis heute. Hat Geld gekostet und Ressourcen verbraucht.
    Bahnhofsplatzsanierung. Abriß des funktionierenden Busbahnhofes, Neugestaltung der Fläche, Abriß der noch recht neuen Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes, Neubau eines neuen Busbahnhofes.
    Das gibt es alles nicht zum ökologischen Nulltarif. Rohstoffe werden immer wieder neu benötigt, Tausende Liter Diesel werden für die Transportfahrzeuge und Baumaschinen gebraucht, unzählige Kilowattstunden Strom braucht es für diese Baustellen. Und für die Entsorgung des Altmaterials auch.

    Die Ökobilanz dieser Vorhaben ist doch irrwitzig! Wie paßt das in unsere Klimawandel-Diskussion und die dazugehörige Politik?
    Abgesehen davon, daß es unser aller Geld kostet.

  • 30
    11
    AmKuechwald
    17.09.2020

    Chemnitz bekommt 100m vom bisherigen Standort eine neue Wellblechgarage - wenig innovativ und künstlerisch eher schrottreif. Eine Autovorfahrt für den Bahnhof kann ich gar nicht erkennen, wenn man mal jemanden mit dem Auto hinbringen oder abholen möchte. Zur Kulturhauptstadt ist es damit ein weiter Weg und ein neuer Anziehungspunkt schon mal gar nicht. Was waren das für Zeiten, als Karl-Marx-Stadt sich noch mit Innovationen wie dem bisherigen Busbahnhof mit Klapperbrunnen schmücken konnte. Über die Sache mit dem Radwegebau von Lugau zum Küchwald kann man sich wieder nur wundern, doch dafür haben wir dann eben einen anders modernen Busbahnhof als Highlight. Wann erwacht in Chemnitz wieder der praktische und formschöne Ingenieurgeist? Stadträte, wie kann man sowas durchwinken???

  • 13
    11
    Hinterfragt
    17.09.2020

    Verstehe ich das richtig, aus EINEM Busbahnhof werden ZWEI Teile mit einer weitläufigen Verbindung?