Trotz Corona: Volle Busse im Schülerverkehr - Ruf nach Zusatzfahrten

Schon vor der Pandemie waren die Fahrzeuge voll. Der Geschäftsführer des Evangelischen Schulzentrums sagt: Die Zustände sind unhaltbar.

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    defr0ke
    14.11.2020

    Früher (vor 20 Jahren) konnte man wenigstens noch zur Schule laufen, weil auf Wohnortnähe bei der Verteilung geachtet wurde... Jetzt müssen die Schüler kilometerweit ans andere Ende der Stadt fahren, nur weil die Schule um die Ecke ein anderes Profil anbietet.

    Ich find es löblich, dass man sich endlich mal Gedanken über die vollen ÖPNV-Fahrten macht. Aber ich glaube, das wird sich so schnell nicht ändern, solange viele Bus- und TRAM-Fahrer in Quarantäne sind. Und der Markt ist ja auch fast leergefegt. Heutzutage will sich fast keiner mehr zum Busfahrer ausbilden lassen, weil der Job unatraktiv ist.

    Wenn dieser Beruf attraktiver und lohnenswerter wird, dann kann man sicher die doppelte Anzahl an Fahrten durchführen. Aber derzeit ist es halt, wegen der limitierten Manpower, nicht machbar.

    Die Eltern könnten ja Gruppenfahrten machen, wo immer abwechselnd ein Elternteil drei oder vier Kinder zur Schule fährt und abholt.

  • 7
    9
    sunhiller
    13.11.2020

    @VoVmA5cdhI...
    @cn3boj00...

    Alles richtig, was Sie schreiben.

    Allerdings sehe ich da keine Unfähigkeit, Belastungsgrenze, oder Bürokratie als Hauptgrund, sondern die sich fast wöchentlich ändernden Maßnahmen mit den sich ebenfalls ändernden Regeln.

  • 14
    8
    cn3boj00
    13.11.2020

    Grundsätzlich ist festzustellen, dass sich Kultusministerium und Schulamt bisher wenig oder gar keine Mühe gegeben haben, sich über Alternativen Gedanken zu machen, die ein Lernen auch in diesen Zeiten erleichtern. Dagegen ist man schnell mit "das geht nicht" bei der Hand. Dabei haben teilweise Lehrer- und Elternverbände Vorschläge unterbreitet, wie das Halbieren der Klassen und Verlagerung von Unterricht, auch wenn vielleicht im einen oder anderen Fach der Stoff etwas ausgedünnt werden muss. Das Festhalten an den bürokratischen Regeln jedenfalls ist nicht das, was wir jetzt bräuchten. Auch könnte man mit den Schülern sprechen. Man würde sich vielleicht wundern, wenn man fragt ob sie es gut finden halb sieben in die Schule zu rennen um "noch was vom Tag zu haben".
    Statt Bürokratie ist hier mehr Verantwortung gefragt, man sollte den Schulleitern mehr Freiheiten einräumen, da würde man sich wundern was alles möglich ist.

  • 25
    2
    VoVmA5cdhI
    13.11.2020

    Die Diskussion über volle Busse, gerade auf Hauptlinien wie der 21, 31 oder auch 62/72, ist nicht neu. Unsere Verwaltungen machen in Zeiten wie diesen mehr und mehr den Eindruck der Belastung nicht mehr her zu werden. Dem einen oder anderen Mitarbeiter/Leiter muss man auch Unfähigkeit unterstellen! Im normalen Arbeitsmarkt wären diese längst nicht mehr in ihren Positionen!

    Symbolisch dafür stehen aktuell die Gesundheitsämter. Über viele Jahre personell ausgedünnt, schlecht ausgestattet. Es wurde über das Sommerhalbjahr gefühlt nichts getan und es rächt sich aktuell mehr und mehr. Wir haben gerade Mitte November, der Winter hat noch nicht begonnen, die Erkältungszeit steht uns noch bevor. Es werden schwere Monate für alle Beteiligten & Verantwortlichen!

    Es sollten sich alle Beteiligten, also Schulen, Eltern, Schüler, der VMS und auch die CVAG an einen Tisch setzen. Es muss Lösungen geben und nicht alles auf "Biegen und Brechen" gefahren werden.