Klima und Kitas - So lief der Demo-Freitag

Wegen Zukunftsfragen bei Umwelt und Bildung sind gut 2000 Menschen auf die Straße gegangen. Einige zum ersten Mal.

Dass er eines Tages mit hunderten anderen für mehr Klimaschutz demonstrieren würde, das hätte sich Andreas Petzold vor ein paar Jahren noch kaum träumen lassen. "Aber man braucht sich ja nur mal die Wälder anschauen - da sieht man, was hier los ist", schildert der 60-jährige Chemnitzer. "Selbst Laubbäume gehen vor lauter Trockenheit mittlerweile kaputt."

Am Freitag nun war es so weit - Petzold und seine Frau gingen erstmals mit "Fridays for Future" auf die Straße. Die maßgeblich von Schülern und Studierenden getragene Klimaschutzbewegung hatte diesmal ausdrücklich auch ältere Semester zum Mitdemonstrieren eingeladen. Die Resonanz war mit 1500Teilnehmern aus Chemnitz und Umgebung so groß, dass zusätzliche Ordner gesucht werden mussten. Das Altersspektrum reichte von der Vorschulgruppe einer privaten Kinderbetreuungseinrichtung in Altendorf bis zu den Senioren von "Omas gegen Rechts".

"Die lockere Atmosphäre hier gefällt uns gut", sagte Andreas Petzold unterwegs auf dem mehrere Kilometer langen Marsch um die Innenstadt. "Nur die Ansprachen sind leider nicht so gut zu verstehen."

Das wiederum dürfte am Lautsprecherwagen gelegen haben, einem nicht besonders leistungsstarken elektrisch angetriebenen Kleinwagen. Der sei mit Solarstrom aufgetankt worden, betonte Eckehard Erben, der Mann am Steuer. Bis vor einer Weile noch SPD-Mitglied, sei er wegen deren Klimapolitik aus der Partei ausgetreten, erzählte er bei einer Zwischenkundgebung am Sitz des Energieversorgers Eins. Als Redner dort das Unternehmen allzu heftig kritisieren, ging Erben dazwischen. "Eins hat mehr für erneuerbare Energie getan als andere", sagte er ins Mikrofon und verwies auf einige große Fotovoltaikanlagen im Stadtgebiet.

Unterstützung erhielten die Organisatoren der Fridays-for-Future-Demo diesmal auch von einer Reihe von Wissenschaftlern der TU Chemnitz. "Hier geht es nicht um irgendwelche Meinungen, sondern um wissenschaftlich gesicherte Fakten", sagte Bernhard Wunderle, Professor für Werkstoffe und Zuverlässigkeit mikrotechnischer Systeme in einer kurzen Ansprache. Die Politik rief er auf, die wissenschaftlichen Fakten zum Klimawandel in ihrem Handeln zu beachten und umweltschädliches Verhalten zu sanktionieren.

Der Applaus der Demonstrierenden war ihm gewiss, doch Politiker fanden sich unter den Teilnehmern kaum. Das war nebenan auf dem Neumarkt nicht anders, wo es um ein weiteres Zukunftsthema ging - die Bildung in Kindergärten und -krippen. Anlässlich des Weltkindertages hatten die Liga der Wohlfahrtsverbände, der Stadtelternrat und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zu einer Kundgebung aufgerufen, an der sich etwa 500 Erzieherinnen, Erzieher und Eltern beteiligten. In einer vor Ort verabschiedeten Resolution an Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und die an der Sondierung für eine neue sächsische Landesregierung beteiligten Parteien forderten sie weitere Verbesserungen bei den Rahmenbedingungen in den Kitas, vor allem beim Personalschlüssel. Zudem müsse dem drohenden Fachkräftemangel entschiedener entgegengewirkt werden.

Die Polizei, die den Tag über mit 70 Beamten im Einsatz war, vermeldete nach Ende der Demos einen weitgehend störungsfreien Verlauf. Als einzigen Vorfall erwähnt ihr Abschlussbericht eine kurzfristige Blockade auf dem Falkeplatz. Wegen ihr habe der Verkehr für etwa zehn Minuten umgeleitet werden müssen.

Und die Petzolds? Sie haben bereits vor längerer Zeit beschlossen, nicht mehr in den Urlaub zu fliegen. Stattdessen hätten sie bereits eine Rundreise durch Schweden und Norwegen gemacht - mit der Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. "Das funktioniert", sagte Andreas Petzold. "Und obendrein bekommt man viel mehr mit von Land und Leuten."

Bewertung des Artikels: Ø 4.1 Sterne bei 7 Bewertungen
23Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    5
    d0m1ng023
    23.09.2019

    Ich schreib hier aber nicht um anderen zu gefallen und grüne Daumen zu bekommen. Vorallam bilden die Daumen überhaupt kein Bild der Meinungen zu dem jeweiligen Thema ab.

    Das mit den Zeiten auf den Anzeigetafeln konnten mir mehrere Stamm -Bahnfahrer nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil, seit es diese Anzeigetafeln gibt, weiß man wenigstens wann der Bus/Bahn kommt und bleibt nicht im ungewissen, wenn es zu Verspätung kommt. Es ist viel transparenter als früher...

    Die Anzeige ist doch nicht dafür da um die allgemeinen Zeiten aus dem Fahrplan abzubilden, sondern für die aktuelle Situation. Wenn der Bus 5 Minuten später kommt, als im Fahrplan steht, kann die Anzeigetafel nix dafür. Sonst wären ja auch die gedruckten Pläne unter den Tafeln wertlos.

    Die 62/72 kommen doch von der Zschopauer. Da steig ich eben eine Haltestelle eher aus, die näher am Tietz ist.

    Solange das nur bei 2 von 15 Linien so ist, dann ist das ja kein Weltuntergang.

  • 5
    1
    HHCL
    23.09.2019

    Ich habe nie geschrieben, dass mir generell die Wege zur Haltestelle zu weit sind. Was ich aber sonntags regelmäßig beobachte ist, dass die Leute rennen müssen um ihren Anschluss zu erreichen. Von der Galerie Roter Turm, wo die 62/72 steht, zum Tietz oder zur 5, die fast an der Brückenstraße hält. Das ganze dann in drei Minuten oder noch weniger.

    "Also falsche Zeitangaben können da wohl kaum stehen, zumal man anhand der Minutenzahl sicher nicht erkennen kann, ob diese Zeitangabe falsch ist."

    Das ist für mich der endgültige Beweis, dass Sie noch nie Bus und Bahn in Chemnitz gefahren sind. Die Zeiten stimmen ganz oft gar nicht! Busse, die längst weg sind, werden noch angezeigt. Busse, die noch kommen, verschwinden aus der Anzeige. Häufig wird nur der allgemeine Fahrplan abgebildet. Wenn Sie die CVAG nutzen würden, wüssten Sie das. (Natürlich kann man an den Minutenangaben erkennen, ob sie stimmen. Wenn dort "in 5 Min" steht und er kommt in 10 sind sie falsch.)

    "Mit Ihnen ist jede Diskussion darüber zwecklos, weil sie Ihre eigene Sicht auf die Dinge haben und davon nicht abzubringen sind."

    Mit mir kann man sehr gut diskutieren, wenn man Argumente hat. Sie haben aber keine. Nur Vorhaltungen, Unterstellungen und persönliche Angriffe.

    "Ihre Sichtweise auf manche Dinge, sind für manche schon ziemlich absurd."

    Für Sie sind sie offensichtlich absurd. Die Zahl der grünen Daumen beweist, dass meine Kommentare doch ziemlich viele nachvollziehen können.

  • 1
    8
    d0m1ng023
    23.09.2019

    Lange Wege an der Zenti? Dann weiß ich ja was Ihr Problem ist... Aber wenn Sie das lange Wege nennen, dann kann ich Ihren Unmut verstehen, dass die Haltestellen zu weit weg sind.

    Die Zeiten auf den Anzeigetafeln werden in Echtzeit berechnet, jenachdem wo der Bus oder die Bahn grad ist, wird daraus die Ankunftszeit errechnet (+/- 2 Minuten)... Das läuft alles über Funk oder GPS. Also falsche Zeitangaben können da wohl kaum stehen, zumal man anhand der Minutenzahl sicher nicht erkennen kann, ob diese Zeitangabe falsch ist. Oder stehen Sie mit ner Stoppuhr an der Haltestelle und schauen, ob die Ankuft sekundengenau stimmt.

    Mit Ihnen ist jede Diskussion darüber zwecklos, weil sie Ihre eigene Sicht auf die Dinge haben und davon nicht abzubringen sind. Wen Sie schon schreiben, dass an der Zenti die Wege zu lang sind, dann ist es sowieso egal wie es ist, weil Sie an alles was auszusetzen haben.

    Ihre Sichtweise auf manche Dinge, sind für manche schon ziemlich absurd. Wenn Sie dann später mal wieder ein Auto haben, kann ich Ihnen jetzt schon sagen, dass Sie sich dann über die blöde Ampelschaltung und den nicht ausgeschilderten Einbahnstraßen aufregen werden. Und bis dahin, können Sie ja schön Ihren Frust wegen den langen Schlangen an der Kasse oder den beiden vor Ihnen am Geldautomaten loswerden.

  • 6
    1
    HHCL
    23.09.2019

    "Da ist es die reinste Ironie, dass sich gerade die Autofahrer darüber aufregen, obwohl diese das sowieso nicht nutzen."

    Ich bin kein Autofahrer. Ich habe gar kein Auto sondern muss den ÖPNV nutzen. Ich habe auch viele Jahre den ÖPNV in anderen Städten genutzt, aber seit ich auf die CVAG angewiesen bin, überlege ich ernsthaft doch einen PKW anzuschaffen. Die Gründe dafür habe ich unten benannt (und mir fallen noch mehr ein: Sauberkeit, Zuverlässigkeit, falsche Zeitangaben an den Anzeigetafeln, lange Wege an der Zenti, ...)

    Sie müssen hier ziemlich viel unterstellen um (aus meiner Sicht) berechtigte Kritik wegzubügeln! So wird man niemanden überzeugen.

  • 4
    1
    HHCL
    23.09.2019

    "Das ist ja alles schön und gut, aber was haben Ihre persönlichen Probleme/Empfindungen bezüglich des Nahverkehrs mit der allgemeinen Situation zu tun?"

    Warum sollte ich mich zur allgemeinen Situation äußern? Ich habe auf Ihren Kommentar zum Nahverkehr geantwortet. Wenn Sie über die "allgemeine Situation" philosophieren möchten, sollten Sie entsprechende Kommentare schreiben und mir nicht im Nachgang die Themen vorschreiben, weil Ihnen keine Gegenargumente einfallen.

  • 6
    1
    Rossauer
    23.09.2019

    @d0m1ng023 da soll ich nun meine Arbeitszeiten dem ÖPNV anpassen? Herzlichen Glückwunsch. Mal sehen was mein Chef dazu sagt. Solche Phrasen sind völlig am Thema vorbei.

  • 5
    2
    Blackadder
    23.09.2019

    @d0m1ng023: Aber geht es nicht vielmehr darum, den ÖPNV so attraktiv zu machen, dass Leute das Auto eben stehen lassen und mit dem Bus fahren?

  • 3
    6
    d0m1ng023
    23.09.2019

    Ich hab auch ein Auto und fahr damit meist auf Arbeit... Aber reg ich mich deswegen über den Nahverkehr auf?

    @HHCL
    Das ist ja alles schön und gut, aber was haben Ihre persönlichen Probleme/Empfindungen bezüglich des Nahverkehrs mit der allgemeinen Situation zu tun? Was sagen Sie denn zu Leuten, die auf den Nahverkehr angewiesen sind, weil sie aus verschiedenen Gründen keine Auto fahren (können)...? Dass die lieber zu Hause bleiben oder sich ein Taxi rufen sollen, weil der Bus länger fährt als das Auto?

    Es geht doch gar nicht darum, wieviel mehr Zeit man mit ÖPNV braucht, als mit Auto. Und das ich mit KFZ meine Familie besser rumkutschieren kann. Es geht um das Angebot des ÖPNV für Nicht-Mobile Menschen, dass Sie trotzdessen einfach von A nach B kommen, ohne lange Wege von und zur Haltestelle zurücklegen und so wenig wie möglich umsteigen müssen. Da ist es nunmal Fakt, das in Chemnitz das Angebot sehr gut ausgebaut und frequentiert ist.

    Da ist es die reinste Ironie, dass sich gerade die Autofahrer darüber aufregen, obwohl diese das sowieso nicht nutzen.

    Und was kleine Dörfer betrifft ist der Mangel an ÖPNV ja kein Chemnitzer oder regionales Problem, sondern in ganz Deutschland. Es ist nunmal leider so, dass sich das Angebot an der Nachfrage und der Zweckmäßigkeit richtet. Was bringt es denn, wenn ein Bus aller 10 bis 20 Minuten von Dorf Schießmichtot nach Chemnitz oder Leipzig oder Mittweida fährt? Da würden 90% Leerfahrten zu Buche stehen und das nur, um die Gemüter zu beruhigen, die die Anbindung der Dörfer an den Nahverkehr kritisieren. Nur weil ich einmal die Woche in die Stadt fahr, muss doch nicht gleich ein Netz für das Dorf errichtet werden. Und diejenigen, die jeden Tag vom Dorf in die Stadt müssen, haben sich an die Fahrzeiten angepasst und dementsprechend auch keine Probleme nach B zu kommen.

    Warum fährt denn der Bus nur einmal am Tag im Dorf A? Weil es sich nunmal nicht rentiert, soviel Fahrten durchzuführen. Wenn dem so wäre, müssten wiederum die Ticketpreise erhöht werden, was dann auch wieder keinem Recht ist. Die meisten die sich aufregen sind die Autofahrer, um sich zu für das Auto zu rechtfertigen oder eine Begründung zu haben, warum man keine öffentlichen benutzt.

    Man muss sich halt auf die örtlichen Begebenheiten anpassen und sich damit arangieren. Und wenn es mir nicht passt, dass in meinem Dorf nur zweimal am Tag der Bus fährt, dann kann ich immer noch dahin ziehen wo es nicht so ist. Die Ausrede, dort bleiben zu müssen, weil Haus & Lebensmittelpunkt ist nur der Bequemlichkeit wegen.

    Und ältere Menschen, die nicht mehr umziehen können, sind nicht jeden Tag auf den ÖPNV angewiesen. Die verlassen vielleicht einmal die Woche ihr Dorf, wenn überhaupt. Und wenn se es verlassen, dann zu dem Zeitpunkt wo der Bus fährt.

  • 10
    1
    HHCL
    22.09.2019

    "Und in der Stadt Chemnitz selber braucht man i.d.R. nicht länger als 5 Minuten zur nächsten Haltestelle."

    Super, wenn man dann dort teilweise bis zu 30 Minuten wartet, bis der Bus kommt.

    Jede Nutzung des ÖPNV kostet mich unglaublich viel Zeit. Das kann sich vielleicht jemand ohne Arbeit leisten oder Leute ohne Familie, aber die Warte- und Fahrzeiten ist nicht sonderlich attraktiv. Irgendwann wäre ich dann auch gern mal zu Hause.

    Wenn ich vom Krankenhaus Flemmingstraße nach Gablenz will, brauche ich mit Bus und Bahn pro Richtung ca. 45 Minuten (vorausgesetzt ich komme in dem Moment, in dem der Bus losfährt an der Haltestelle an). Mit dem Auto würde ich das in ca. 22 Minuten schaffen - das ist die Hälfte der Zeit! Dabei würde ich würde mit dem ÖPNV Hauptlinien nutzen, die alle 10 Minuten fahren; also das schnellste, was überhaupt angeboten wird! Auf Nebenstrecken braucht man da schnell mal das Dreifache. Für mich klingt das nicht nach einer guten Alternative.

    "Das sind selbstgemachte Probleme von Leuten denen man es nie recht machen kann."

    Ein bisschen weniger Arroganz wäre schon schön. Nur weil sie es nicht stört, heißt das nicht, dass es kein Problem wäre und nur abgehobenes Genörgel ist. Ich habe Arbeit und Familie und eigentlich keine Zeit um sie bei der CVAG zu verschwenden.

  • 13
    5
    BlackSheep
    22.09.2019

    @d0m1...., es gibt auch Menschen und Orte ausserhalb des von Ihnen beschriebenen Kreises. Ein Beispiel in der Bekanntschaft, das Paar wohnt in einem Ort wo zu Ferienzeit einmal am Tag der Bus fährt, beide arbeiten ausserhalb, da sind zwei Autos notwendig. Jeder der wechselnde Arbeitszeiten hat kann mit dem starren Angebot des öffentlichen Nahverkehrs kaum etwas anfangen.
    Deswegen, diese herablassenden Unterstellungen die Leute erwarten zuviel gehen am Thema vorbei.

  • 10
    5
    Rossauer
    22.09.2019

    Lieber d0m1... was ist denn mit den Dörfern? Da steh ich zwar in Mittweida und dann?

  • 14
    8
    d0m1ng023
    22.09.2019

    Das ÖPNV-Angebot im Chemnitzer Umland ist doch eigentlich recht brauchbar. Citybahnen nach Burgstädt, Stollberg, Mittweida, Hainichen... Zusätzlich fahren von vielen Orten im Erzgebirge Überlandbusse nach Chemnitz. Nach Limbach fährt die Linie 21... Und in der Stadt Chemnitz selber braucht man i.d.R. nicht länger als 5 Minuten zur nächsten Haltestelle. Und Abends ist an der Zenti Rendevous, sodass man fast jeden Anschluss bekommt. Und auf vielen Strecken fahren teilweise zwei Linien, weil se sich auf der Strecke begegnen.

    Das einzige was man kritisieren könnte, ist die Taktung Abends allgemein und tagsüber bei manchen Buslinien. Und der Anschluss zum Fernbahnverkehr. Aber alles was Nah- und Regionalverkehr ist, ist hervorragend ausgebaut. Wer das jetzt kritisiert, fährt entweder selten mit Bus und Bahn oder hat die Realität vor Augen verloren.

    Ich weiß ja nicht was hier manche erwarten. Das einem der Bus direkt vor der Haustür abholt? Scheinbar ist es für manche schon zuviel mal 10 Minuten zu laufen, dann lieber fährt man mit Auto sogar zum Bäcker. Aber dann sich aufregen, dass in der Stadt Stau ist... Das sind selbstgemachte Probleme von Leuten denen man es nie recht machen kann.

  • 13
    5
    cn3boj00
    21.09.2019

    @Blacksheep genau diejenigen, die Maßnahmen gegen den Klimawandel einfordern, fordern z.B. auch Verbesserungen im ÖPVN, denn das wäre eine wichtige Maßnahme. Man kann über den schlechten Nahverkehr auf dem Land meckern, man kann aber auch was tun.
    @Arndt ja es ist eine Frage der Bildung. Wer das Prinzip der zeitlichen Entkopplung von Ursache und Wirkung bei Eingriffen in Ökosysteme verstanden hat wird den Slogan "wir sind laut weil ihr uns die Zukunft klaut" verstehen.

  • 10
    6
    uwe1963
    21.09.2019

    @Blackadder
    Ich bin gerade in Düsseldorf, dort gab es gestern auch eine große Demo, gegen die ich im Übrigen überhaupt nichts einzuwenden habe, ganz im Gegenteil aber hier dah es nachher aus wie bei Hempels...

  • 27
    16
    ArndtBremen
    21.09.2019

    Wer mit "Bagger zerschlagen und Faschos verjagen" das Weltklima retten will, der sollte doch lieber zur Schule gehen. Das Zauberwort heisst BILDUNG.

  • 16
    10
    BlackSheep
    21.09.2019

    @christophdoerffel, Sie leben irgendwie in Traumwelten. Die Leute leben nicht im "Grünen" sondern in anderen Orten und kommen zum Arbeiten nach Chemnitz. In den grossen Orten gibt es funktionierenden öffentlichen Nahverkehr der die Verkehrsprobleme abmildert. Im Osten schafft man den öffentlichen Nahverkehr ab und wundert sich warum alle ein Auto brauchen.

  • 16
    9
    christophdoerffel
    21.09.2019

    Black Sheep es ist ja nicht so, dass es in Chemnitz einen Mangel an Wohnraum gibt.

    Wohnen 'im Grünen' und einkaufen, arbeiten, Kultur in der Stadt ist kein Zukunftsmodell und aus Sicht der Stadtbewohner durch Verkehrsaufkommen und Einwohnermangel auch nicht wünschenswert.

    Das Berlin, München, Frankfurt... andere Lösungen als Chemnitz und Hoyerswerda brauchen ist auch klar.

  • 19
    21
    ange3
    21.09.2019

    Ich finde diese blöde Streikerei zum kotzen überall Stau natürlich klimaneutral

  • 25
    16
    BlackSheep
    21.09.2019

    @Lexxisdark, viele die aus dem Umland nach Chemnitz zur Arbeit fahren sind auf das Auto angewiesen weil keine brauchbaren Nahverkehrsverbindungen bestehen. Aber ich habe das Gefühl das das die grünen Grosstadtbewohner nicht begreifen.

  • 17
    13
    Blackadder
    21.09.2019

    @uwe: Wo haben Sie denn Müll gesehen? Vorm Roten Turm lag jedenfalls keiner.

  • 24
    20
    Lexisdark
    21.09.2019

    @Urlaub2020: gibt die Möglichkeit zu laufen, ÖPNV zu nutzen oder wenn möglich die Innenstadt zu meiden... Sie werden es überleben...

  • 18
    18
    uwe1963
    21.09.2019

    ...und den Müll, den man macht, der bleibt auch einfach liegen.

  • 18
    27
    Urlaub2020
    21.09.2019

    Ja und überall Stau in den Städten super Umweltfreundlich



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