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Tommy Löbner (Mitte) ist nicht aufhalten. Beim 37:30-Sieg gegen Glauchau/Meerane II erzielt der Zwönitzer zwölf Tore.

Foto: Ralf Wendland

Meister kann Zwönitz nicht umreißen

Der Zwönitzer HSV hat die zweite Mannschaft des HC Glauchau/Meerane mit 37:30 besiegt. Das Fernduell mit Leipzig um die Tabellenführung geht dadurch weiter.

Von ralf beckmann
erschienen am 29.01.2018

Zwönitz. Gegen den aktuellen Verbandsligameister vom HC Glauchau/Meerane II hatten die Handballer des Zwönitzer HSV am Wochenende keine Sorgen. Nach zwischenzeitlicher Führung mit zehn Treffern Vorsprung (34:24, 55.) gewann der HSV vor heimischem Publikum mit 37:30 (17:15). Damit führt Zwönitz das Fernduell mit dem punktgleichen Verbandsliga-Tabellenführer LVB Leipzig fort.

Zufrieden zeigte sich HSV-Trainer Frank Riedel im Anschluss mit der Durchschlagskraft im Angriffsspiel. Lediglich in der Defensive kassiere man ein paar Tore zuviel. "Da fehlten gerade in den Schlussminuten nach der klaren Führung ein paar Prozente", stellte der Coach fest.

Im ersten Durchgang fehlte dem HSV außerdem ein wenig Konsequenz. Führungen wie das 6:3 (10.) oder 13:10 (23.) konnten nicht ausgebaut werden. Stattdessen gelang den Gästen durch Nachlässigkeiten in der Zwönitzer Defensive immer wieder der Anschluss. Gerade der erfahrene Thomas Heidrich und die beiden von der Oberligamannschaft abgestellten Tobias Pfiller und Fabian Götze bereiteten dem HSV Probleme. So entwickelte sich im ersten Durchgang ein sehenswertes Spiel mit Tempo und schönen Kombinationen.

Nach dem recht knappen 17:15 für die Erzgebirger zur Pause, zog der HSV mit Beginn der zweiten 30 Minuten im Defensivverhalten deutlich an. Mit Beweglichkeit und starkem Einsatz bekam Zwönitz die Gästeangriffe besser in den Griff. Man erlaubte Glauchau lediglich Halbchancen, die wiederholt in den Armen von HSV-Torwart Michael Kerner landeten. Das Angriffsspiel blieb effektiv und somit konnten die Parkettherren ihren Vorsprung allmählich ausbauen. Nach 42 Minuten lag Zwönitz erstmals mit sechs Treffern vorn (24:18). Bis weit in die Schlussphase dominierten die Zwönitzer das Geschehen. Auch die Versuche des Gästetrainers, mit dem siebenten Feldspieler Akzente zu setzen, verpufften wirkungslos. So konnte sich sogar Torwart Kerner in die Torschützenliste eintragen. Erst mit der Zehn-Tore-Führung in der 55. Minute ließen die Einheimischen wieder etwas in der Konzentration nach. Mehr als Ergebniskosmetik sprang für den HC Glauchau/Meerane II aber nicht heraus.

Statistik Zwönitz: Kerner (1), Treuter; Brecko (6), Fritsch (3), Hartenstein (2), Langer (1), Becher (1), Kotesovec (3), Hofmann (5), Küntzel, Löbner (12/7), Lieberei (3).

 
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