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Gastgeber müssen sich um die Startplatz-Frage kümmern

Foto: MLADEN ANTONOV (SID)

WM 2026: USA, Kanada und Mexiko müssen Startplatz-Frage klären

erschienen am 13.06.2018

Nach ihrer erfolgreichen Wahl zum Ausrichter der Fußball-WM 2026 müssen sich die USA, Kanada und Mexiko nun um ihre eigene Teilnahme am Heim-Turnier kümmern. Durch die Aufstockung auf 48 Teams und den Sonderfall der gemeinsamen Ausrichtung ist derzeit fraglich, ob die Gastgeber allesamt direkt für die Weltmeisterschaft qualifiziert sein werden. Im Moment ist der Ausrichter immer automatisch dabei.

Der Kontinentalverband CONCACAF überlegt nun, drei der sechs festen Slots an die Ausrichter zu geben. FIFA-Präsident Gianni Infantino schob der Konföderation die Verantwortung zu. "Jetzt müssen sie schauen, wie sie ihre Qualifikation in den nächsten Wochen organisieren", sagte der Schweizer nach der WM-Vergabe am Mittwoch in Moskau.

Die CONCACAF hat nach der Reform normalerweise 6,5 Startplätze und als WM-Gastgeber einen zusätzlichen halben. Die halben Startplätze erlauben die Teilnahme an einem Play-off-Turnier, bei dem sechs Mannschaften aus jeder Konföderation - ausgenommen Europa - antreten. Dort werden zwei Startplätze für die WM ausgespielt.

CONCACAF-Präsident Victor Montagliani sieht in der Startplatz-Frage keine Eile. "Aus Governance-Sicht ist das eine Entscheidung für das FIFA-Council. Wir müssen das natürlich erst anschauen. Ich glaube nicht, dass man sich beeilen muss. Irgendwann wird das auf einer Sitzung aber besprochen werden", sagte Montagliani.

 
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