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Haben die Tour de Tirol geschafft: Cornelia Rothe, André Kirmse und Dana Hinz (v.l.) vom TSV Falkenau.

Foto: Thomas Schröder/TSV Falkenau

Falkenauer meistern Tortur

Thomas Schröder vom TSV Falkenau war zum zweiten Mal bei der Tour de Tirol dabei. Dieses Jahr hatte er sogar Begleiter aus den eigenen Reihen.

erschienen am 13.10.2017

Falkenau. Thomas Schröder hat es im vergangen Jahr vorgemacht, wie man die Tour de Tirol erfolgreich bestreiten kann. Er hatte die dreitägige Jagd über mehrere tausend Höhenmeter sowie knapp 80 Kilometer in rund sieben Stunden und 20 Minuten absolviert. Dabei machte er allerdings kein Geheimnis daraus, dass diese "Tortur de Tirol" seinen Körper bis zur Belastungsgrenze strapaziert hatte.

Ungeachtet dessen machte sich Schröder in diesem Jahr wieder auf den Weg in die Alpenrepublik - und nahm gleich noch vier Sportler aus der Laufgruppe des TSV Falkenau mit. Dana Hinz, Cornelia Rothe, Michaela Näfe und André Kirmse stellten sich ebenfalls der Herausforderung und meisterten sie bravourös. Der Megawettkampf begann mit dem sogenannten Söller Zehner, einem Lauf über 10 Kilometer mit insgesamt 350 Höhenmetern.

"Die Bedingungen waren nicht leicht. Teilweise regnete es stark, heftige Windböen machten allen zusätzlich zu schaffen", sagte Schröder. Einen Tag später folgte mit dem Kaisermarathon und 2350 Höhenmetern die zweite Etappe. Die äußeren Umstände waren da noch eine Zacken schärfer, denn ab der Hälfte der Strecke mussten die Ausdauerexperten teilweise durch Schneematsch laufen. Den Abschluss bildete der Pölventrail über 25 Kilometer und 1200 Höhenmeter bei wiederum heftigem Wind. André Kirmse, der am Ende 159. unter 260 Teilnehmern wurde, ließ mit Rang 2 in der Altersklassenwertung über 10 Kilometer aufhorchen. Cornelia Rothe belegte in der Gesamtwertung den 22. Platz, und die Ergebnisse von Michaela Näfe (33.) sowie Dana Hinz (41) konnten sich ebenfalls sehen lassen.

Thomas Schröder startete diesmal nur beim Kaisermarathon - und war auf Grund der Tatsache, im Vorfeld krankheitsbedingt keinen langen Trainingslauf absolviert zu haben, mit seiner Zeit von 4:30 ebenfalls sehr zufrieden. (kbe/scs)

 
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