Freiberger prüfen den Spitzenreiter

In der 2. Kegel-Bundesliga haben die drei Teams aus Mittelsachsen zu Jahresbeginn durchweg knifflige Aufgaben zu lösen.

Freiberg/Brand-Erbisdorf.

Die Freiberger Bundesliga-Kegler starten mit zwei Krachern ins neue Sportjahr. Sowohl die Herren als auch die Damen des ATSV Freiberg stehen am Wochenende jeweils gegen den Tabellenführer auf dem Prüfstand.

Dabei haben die ATSV-Herren morgen ab 13 Uhr den TSV Zwickau an der Heinrich-Heine-Straße zu Gast. "Zwickau dominiert die Liga seit Saisonbeginn und wird angesichts des komfortablen Acht-Punkte-Vorsprung mit ziemlicher Sicherheit auch Meister werden", sagt Freibergs Kapitän Michael Hahn. Für sein Team sei das Duell mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter eine prestigeträchtige Partie.

Die Freiberger balgen sich als Tabellendritter der Staffel Ost/Mitte mit dem Großteil der restlichen Teams um die weiteren Plätze. "Wir wollen auf jeden Fall ein Abrutschen in die Abstiegszone vermeiden", sagt Hahn. Bisher gewannen die ATSV-Männer ihre fünf Heimspiele souverän und stehen damit in der Heimtabelle sogar noch vor den Zwickauern. "Der TSV ist aber auswärts das Maß aller Dinge", so der Freiberger Teamchef.

Auswärts müssen auch die Damen des ATSV Freiberg beim derzeitigen Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord/Ost, dem MSV Bautzen (1./13:7 Punkte), antreten. Betrachtet man die bisherigen Ergebnisse auf fremden Bahnen, so erscheint das Unterfangen für die Freibergerinnen fast aussichtslos. "Nach der Weihnachtspause muss sich aber alles erst einmal wieder finden", sagt Michael Hahn. Die ATSV-Damen (6./10:10) wollen aber auf jeden Fall Schwung holen für das Heimspiel nächste Woche gegen Ortsnachbar Brand-Erbisdorf. Im Derby wollen sie sich für die Niederlage aus der Vorrunde revanchieren.

Die Keglerinnen des SSV 91 Brand-Erbisdorf haben am Sonntag eine Hausaufgabe zu lösen, die nicht weniger knifflig ist. Das Team des Neulings (4./12:8) empfängt den punktgleichen Zweiten Dessauer SV. "Wir werden auf eine gut aufgestellte Mannschaft treffen, die erst einmal bezwungen werden muss", sagt Teamchefin Rica Ulbricht. Dabei müssen die Brand-Erbisdorferinnen auf Maike Weinhold verzichten. (miha/uc/sb)

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