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Dorian Titu hinterließ in seinem ersten Spiel für Motor Rochlitz einen guten Eindruck. Eine Halbzeit durfte er mitwirken.

Foto: Mario HoeselBild 1 / 2

Neuzugang fügt sich nahtlos ein

Die Fußballer des BSC Motor Rochlitz haben ihr erstes Testspiel gegen den BC Hartha 2:3 verloren. Für Dorian Titu war es die erste Begegnung für das Mittelsachsenliga-Team.

Von Robin Seidler
erschienen am 13.02.2018

Rochlitz/Hainichen. Eine Halbzeit durfte Dorian Titu bei seinem Debüt für den BSC Motor Rochlitz auf dem Kunstrasen im Vater-Jahn-Stadion stehen. Für den Neuzugang persönlich liefen diese 45 Minuten im rechten Mittelfeld gegen den BC Hartha akzeptabel. Bei der 2:3 (2:2)-Niederlage seines Teams lieferte der 26-jährige Rumäne die Vorlage zum zwischenzeitlichen 2:1-Führungstreffer durch Tommy Uhlig.

Den Weg nach Rochlitz hat Dorian Titu über Martin Bildhauer gefunden. Beide arbeiten gemeinsamen bei einem Paketzusteller. "Dorian wollte wieder Fußball spielen, darum hat er zunächst bei uns mittrainiert", sagt Bildhauer. Der Innenverteidiger schätzt besonders die Schnelligkeit seines Arbeitskollegen, der aus Târgu Jiu am Rande der Südkarpaten stammt. "Ich denke, dass er darum größtenteils auf der Außenbahn spielt."

Bildhauer selbst schaute beim Spiel gegen Hartha nach 35 Minuten etwas ungläubig. Zweimal waren die Gäste, die derzeit Zehnter der Kreisoberliga Muldental/Leipziger Land sind, mit Freistößen vor dem Rochlitzer Tor. Zweimal klingelte es im Kasten des zweiten Rochlitzer Neuzugangs Enrico Beer. Dominique Liebernickel drückte den Ball per Kopf zur 1:0-Führung für Hartha über die Linie (14.), beim 2:2 verlängerte Christopher Elsel eine eigentlich viel zu kurze Freistoßflanke unglücklich in die lange Ecke (35.).

Zwischenzeitlich bogen Tom Gutknecht und Uhlig den Rückstand um. Paul Klimsch sorgte in der 69.Minute für den Harthaer Siegtreffer. "Das Resultat ist in so einem Test zweitrangig", sagt der Rochlitzer Trainer Bertram Fischer nach dem Spiel. "Allerdings haben wir in der zweiten Halbzeit einige Chancen liegengelassen." Einstellung und Wille hätten bei seinem Team gestimmt, so Fischer. Am Sonntag empfängt die Mannschaft Limbach-Oberfrohna zum nächsten Test.

Für die Fußballer des Hainichener FV war die Reise nach Chemnitz erfolgreich. Der Mittelsachsenklasse-Spitzenreiter gewann beim Kreisoberligisten BSC Rapid Chemnitz II mit 3:2 (1:1) und holte den ersten Testspielsieg in der Wintervorbereitung. Allerdings war Trainer Christian Schulze noch nicht zufrieden. "Es ist zwar erst das zweite Testspiel, doch so langsam dürfen einige Dinge etwas besser funktionieren", sagt er. Dabei spricht der Coach besonders die mangelnde Chancenverwertung und die Zuordnung in der Abwehr an. "Wir sind zwar nur mit elf Spielern angereist, aber es war dennoch eine Partie auf Augenhöhe." Für das kommende Wochenende suchen die Hainichener noch einen Testspielgegner, nächste Woche gastieren sie beim SV Barkas Frankenberg. "Ich habe bewusst höherklassige Gegner gewählt, damit unsere Jungs erkennen, wie in anderen Ligen gespielt wird", fügt Schulze an.

Einen Dämpfer zu Beginn seiner Vorbereitung gab es für Liga-Kontrahent SV Fortschritt Lunzenau. Er verlor beim VfB Empor GlauchauII mit 1:6 (0:2). "Wir haben ja glücklicherweise noch einen Monat Zeit, bis die Pflichtspiele wieder losgehen", sagt Fortschritt-Trainer Tommy Haeder. Der Glauchauer Sieg gehe zwar in Ordnung, sei aber ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, so der Trainer. Er wechselte in der Halbzeit achtmal aus, sodass der Spielfluss in den zweiten 45 Minuten verloren ging. Zudem brachten die Glauchauer vier Spieler ihres Landesliga-Kaders in die Partie. "Schön zu sehen ist auf jeden Fall, wie nach und nach unsere Langzeitverletzten zurückkehren", sagt Haeder. "Dass sie nach Knieverletzungen auf dem Kunstrasen noch nicht so intensiv in die Zweikämpfe gehen, ist verständlich." (mit rais)

 
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