Trainer aus Frankenberg wieder beim FSV Limbach

Mit Ulrich Schreiter kehrt ein alter Bekannter ins Waldstadion zurück

Limbach-Oberfrohna/Frankenberg.

Fußball-Westsachsenligist FSV Limbach-Oberfrohna hat einen Nachfolger für den noch vor Saisonende zurückgetretenen Trainer Uwe Herold gefunden. Neuer Coach der Limbacher ist Ulrich Schreiter. Mit dem Frankenberger kehrt ein alter Bekannter ins Waldstadion zurück, denn Schreiter hatte den FSV bereits 2012 trainiert - allerdings nur für ein halbes Jahr. Weil es zwischen ihm und dem damaligen Vorstand unterschiedliche Auffassungen zum neuen Kader gab, musste Schreiter nach nur sechs Monaten wieder seinen Hut nehmen.

Diese Gefahr sieht der 62-Jährige diesmal nicht. "Es gibt inzwischen eine neue Vereinsführung. Und das Konzept, was mir Präsident René Schwabe vorlegte, hat mich begeistert", sagte Schreiter gestern. Kernpunkt sei, die Nachwuchsarbeit im Verein weiter zu forcieren und neue Spieler für das Männerteam künftig vor allem aus dem eigenen Juniorenbereich zu gewinnen. Der Trainer machte aus seinem ganz persönlichen Ziel keinen Hehl: "Limbach-Oberfrohna will nicht ewig Kreisoberliga spielen. In der nächsten Saison möchte ich ganz vorn landen, wobei der Aufstieg in die Landesklasse kein Muss ist", ergänzte Schreiter, der zuletzt den Oberlungwitzer SV trainiert hat.

Auch FSV-Chef René Schwabe vermied es, Druck auf die Mannschaft auszuüben. "Als Vorstand geben wir Platz eins bis fünf als Ziel aus." Die Zusammenarbeit mit Neu-Trainer Schreiter, der ohne Assistent auskommen will, sei langfristig angelegt. Aktuell besteht der Kader aus 18 Mann. "Hätten wir zwei mehr, wäre ich beruhigter", sagteSchreiter. Der Frankenberger hatte in der Vergangenheit unter anderem Germania Mittweida, den BSC Motor Rochlitz, den TSV Flöha, Barkas Frankenberg und den TSV Penig trainiert.

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