Aufholjagd bringt Punktgewinn

Die Rodewischer Handballwölfe haben am Sonntag dem Tabellendritten der Bezirksklasse ein 32:32 abgetrotzt. Dabei lag das Team zwischenzeitlich schon sieben Tore zurück.

Rodewisch.

Mit einem verdienten Remis gegen den TSV Claußnitz haben sich die Rodewischer Handballer am Sonntag im letzten Heimspiel der Saison von ihren Anhängern verabschiedet. Nach vierwöchiger Spielpause musste man sich gegen den aktuellen Tabellendritten aber mächtig strecken, bis das für Rodewischer Seite positiv zu bewertende Endergebnis von 32:32 feststand.

Nur in der auf beiden Seiten von Fehlern geprägten Anfangsphase erzielte Rodewisch Gleichwertigkeit und konnte bis zum 4:4 stets vorlegen. Danach fehlte es gegen die offensive Abwehr der Gäste an Bewegung ohne Ball und an Genauigkeit. Zudem wurden gut herausgespielte Chancen vergeben, sodass Claußnitz nach und nach davonzog. Beim 5:11 in der 17. Minute schien den Wölfen das Spiel zu entgleiten. Bis die daraufhin vorgenommenen Umstellungen fruchteten, vergingen einige Minuten, der Rückstand wuchs auf 7:14 an. Erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause erreichte auch der Angriff der Wölfe Betriebstemperatur. Mit besserer Laufarbeit wurden die Lücken gefunden und die Chancen genutzt. So kam man bis zur Halbzeit auf 15:17 heran.

Der Pausenpfiff unterbrach den Lauf der Gastgeber. Nach dem 16:18 reihten sich technische Fehler, Fehlwürfe und nun auch noch lasche Abwehrarbeit aneinander. Mit konsequentem Spiel zogen die Gäste wieder davon. Nach 40 Minuten führten sie 25:19. Doch eine erneute Umstellung im Angriff der Vogtländer zeigte Wirkung. Weil nun auch die Abwehr wenig zuließ und Keeper Markus Senf mehrfach parierte, war Rodewisch beim 23:25 wieder dran. Mit dem 28:30 (51.) begann eine temporeiche Schlussphase. Die Gäste fanden nur noch wenige Lücken, Rodewisch kam zum 30:30 Ausgleich. Obwohl die Wölfe kurz vor Schluss in Unterzahl spielten, gelang zweimal die Führung. 20 Sekunden vor Schluss musste man den Ausgleich hinnehmen. Trotzdem hätte es fast noch mit dem Sieg geklappt. Doch der letzte direkte Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit klatschte an die Latte. (sebt)

Rodewisch: Senf, Kämpfer; Groß (6 Tore), Günther (7/2), Kretzschmar, Lippold (2), Lösel (1), Meisinger (2), Schnabel (4/2), Walter (5/1), Zuber (5).

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