Werbung/Ads
Menü
Das Unentschieden gegen den Tabellendritten Claußnitz war für die Rodewischer am Sonntag ein hartes Stück Arbeit. In dieser Szene kommt Christian Lippold trotz heftiger Gegenwehr zum Torschuss.

Foto: Joachim Thoß

Aufholjagd bringt Punktgewinn

Die Rodewischer Handballwölfe haben am Sonntag dem Tabellendritten der Bezirksklasse ein 32:32 abgetrotzt. Dabei lag das Team zwischenzeitlich schon sieben Tore zurück.

erschienen am 17.04.2018

Rodewisch. Mit einem verdienten Remis gegen den TSV Claußnitz haben sich die Rodewischer Handballer am Sonntag im letzten Heimspiel der Saison von ihren Anhängern verabschiedet. Nach vierwöchiger Spielpause musste man sich gegen den aktuellen Tabellendritten aber mächtig strecken, bis das für Rodewischer Seite positiv zu bewertende Endergebnis von 32:32 feststand.

Nur in der auf beiden Seiten von Fehlern geprägten Anfangsphase erzielte Rodewisch Gleichwertigkeit und konnte bis zum 4:4 stets vorlegen. Danach fehlte es gegen die offensive Abwehr der Gäste an Bewegung ohne Ball und an Genauigkeit. Zudem wurden gut herausgespielte Chancen vergeben, sodass Claußnitz nach und nach davonzog. Beim 5:11 in der 17. Minute schien den Wölfen das Spiel zu entgleiten. Bis die daraufhin vorgenommenen Umstellungen fruchteten, vergingen einige Minuten, der Rückstand wuchs auf 7:14 an. Erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause erreichte auch der Angriff der Wölfe Betriebstemperatur. Mit besserer Laufarbeit wurden die Lücken gefunden und die Chancen genutzt. So kam man bis zur Halbzeit auf 15:17 heran.

Der Pausenpfiff unterbrach den Lauf der Gastgeber. Nach dem 16:18 reihten sich technische Fehler, Fehlwürfe und nun auch noch lasche Abwehrarbeit aneinander. Mit konsequentem Spiel zogen die Gäste wieder davon. Nach 40 Minuten führten sie 25:19. Doch eine erneute Umstellung im Angriff der Vogtländer zeigte Wirkung. Weil nun auch die Abwehr wenig zuließ und Keeper Markus Senf mehrfach parierte, war Rodewisch beim 23:25 wieder dran. Mit dem 28:30 (51.) begann eine temporeiche Schlussphase. Die Gäste fanden nur noch wenige Lücken, Rodewisch kam zum 30:30 Ausgleich. Obwohl die Wölfe kurz vor Schluss in Unterzahl spielten, gelang zweimal die Führung. 20 Sekunden vor Schluss musste man den Ausgleich hinnehmen. Trotzdem hätte es fast noch mit dem Sieg geklappt. Doch der letzte direkte Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit klatschte an die Latte. (sebt)

Rodewisch: Senf, Kämpfer; Groß (6 Tore), Günther (7/2), Kretzschmar, Lippold (2), Lösel (1), Meisinger (2), Schnabel (4/2), Walter (5/1), Zuber (5).

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
0
Kommentare
0
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)

Lesen Sie auch

Bildergalerien
  • 22.04.2018
Härtelpress
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf B 107

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Toten ist es Sonntagnachmittag auf der B 107 bei Claußnitz gekommen.? ... Galerie anschauen

 
  • 18.03.2018
Emilio Morenatti
Bilder des Tages (18.03.2018)

Wiedergewählt, Pro Spanien, Olympia-Solidarität, Bicycle-Trip, Sandbahn, Kalt und windig, Vergeben ... ... Galerie anschauen

 
  • 12.12.2017
Pavel Golovkin
Pariser Gipfel drängt Wirtschaft zum Klimaschutz

Paris (dpa) - Zahlreiche Staaten und Unternehmen haben beim Pariser Klimagipfel mehr Engagement für den Klimaschutz zugesagt. Damit setzte das Spitzentreffen auch ein Zeichen, den Kampf gegen dem Klimawandel von der ablehnenden Haltung von US-Präsident Donald Trump nicht schwächen zu lassen. zum Artikel ... Galerie anschauen

 
  • 13.11.2017
Alexander Heinl
Barkeeper: Vom Berufsrisiko Sucht und der Liebe zur Nacht

Berlin (dpa/tmn) - Ruben Neideck (29) arbeitet seit elf Jahren als Barkeeper. In der Bar «Velvet» im Berliner Stadtteil Neukölln mixt er die Drinks. Neben Klassikern gibt es auf der Cocktailkarte jede Woche zehn Eigenkreationen. Über das Nachtleben als Barkeeper: zum Artikel ... Galerie anschauen


 
 
 
 
 
am meisten ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
|||||
mmmmm