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Der Lengenfelder Christian Mothes (rechts beim Schuss im Spiel gegen Rotschau) und seine Mannschaftskameraden treffen am Sonntag auf Rodewisch. Beide Teams sind noch nicht ganz im sicheren Hafen.

Foto: Franko Martin

Neustadt feiert vielleicht morgen schon

Am drittletzten Spieltag der Fußball-Vogtlandliga könnte eine Entscheidung im Kampf um die Meisterschaft fallen. Dazu bedarf es aber Syrauer Hilfe.

Von Thomas Gräf
erschienen am 19.05.2017

Auerbach. Spitzenreiter Neustadt hat in der Vorwoche seine Pflichtaufgabe bei der SG Stahlbau Plauen souverän mit einem 4:0-Sieg gelöst. Dagegen konnte der SV Fronberg Schreiersgrün als einziger Kontrahent im Meisterschaftskampf die dritte Partie in Folge nicht gewinnen. 0:0 hieß es bei der Regionalliga-Reserve des VfB Auerbach.

Sollte Neustadt morgen sein Heimspiel gegen den Tabellenelften VfB Mühltroff gewinnen und Schreiersgrün zeitgleich das Topspiel beim Tabellendritten SC Syrau verlieren, wäre Neustadt bei noch zwei ausstehenden Spieltagen und sieben Zählern Vorsprung schon Meister. Selbst ein Schreiersgrüner Remis dürfte Neustadt bei sechs Punkten Vorsprung und dem um 24 Treffer besseren Torverhältnis de facto zum Titel reichen.

"Wir lassen da keine Luft mehr ran, haben das qualitativ beste Team und werden aus den verbleibenden drei Spielen die nötigen Punkte holen", ist sich Neustadts Trainer Steve Gorschinek sicher. "Es war abzusehen, dass wir ganz oben mitspielen werden, Uli Forner hat da ja schon tolle Vorarbeit geleistet." Trotz des kleinen Kaders habe die Elf eine hervorragende Serie hingelegt. "Und falls Syrau mitspielt, können wir diese schon morgen krönen."

Eine kleine Träne im Auge habe der eine oder andere Spieler trotzdem: "Mancher hätte gerne mal in der Landesklasse gekickt, aber man muss auch die Möglichkeiten des Vereins sehen. Die Landesklasse mit allen Nebengeräuschen ist für kleinere Vereine nicht zu stemmen, wie man ja gerade am Beispiel Kottengrün sieht. Vogtlandliga ist für uns das Maximale."

Spannung bietet auch noch das Geschehen im Tabellenkeller. Dort steht zwar die SpVgg Grünbach-Falkenstein, die beim längst gesicherten BSV Irfersgrün (Platz 7) antreten muss, als erster Absteiger fest. Doch noch sechs weitere Mannschaften könnten rechnerisch als Vorletzter den Weg zurück in die Vogtlandklasse antreten. Heißester Kandidat ist immer noch der aktuelle Vorletzte SG Stahlbau Plauen, der sich aber im Aufeinandertreffen mit dem VfB Auerbach II (Rang 6) heftig wehren dürfte. Aber: Auswärts hat Stahlbau in der Rückrunde schon dreimal alle drei Punkte geholt. Zusätzliche Motivation verleiht der Fakt, dass die Stahlbauer nur drei Punkte Rückstand zum Drittletzten 1. FC Wacker Plauen haben. Der nun schon sechs Spiele sieglose Stadtrivale steht beim Tabellenfünften SG Rotschau vor einer schweren Aufgabe.

Mit dem Zehnten Rodewisch und dem Neunten Lengenfeld treffen zwei theoretisch noch nicht gesicherte Teams aufeinander. Der Sieger des Duells dürfte aber endgültig gerettet sein. Acht Zähler vom Abgrund entfernt ist der Achte Grün-Weiß Wernesgrün. Auch eine Niederlage gegen den zuletzt so starken FC Werda (Platz 4) dürfte die Grün-Weißen nicht in akute Abstiegsgefahr bringen.

 
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