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Fast in Bestbesetzung trat der SK König am Wochenende an: stehend von links Gunter Sandner, Michael Kuraszkiewicz, Roland Pfretzschner, Sven Schaller, Daniel Zähringer, Matthias Hörr sowie vorn von links Dimitrios Mastrovasilis und Jolanta Zawadzka.

Foto: Oliver Orgs

SK König bleibt ohne Niederlage

Ein fast perfektes Wochenende liegt hinter dem Plauener Schach-Oberligisten. Ins Träumen bringt das Niemanden.

erschienen am 14.11.2017

Plauen. Zwei klare Siege gab es für den SK König Plauen am Wochenende beim Doppel-Heimspieltag der Schach-Oberliga Ost im Großen Ratssaal des Plauener Rathauses. Dem 7:1 gegen den SK Dessau am Samstag ließen die nahezu in Bestbesetzung antretenden Plauener am Sonntag ein 6:2 gegen die SG Löberitz folgen. Damit ist der SK König nach drei von elf Saisonspielen Tabellenführer der Staffel A.

Gegen den Tabellenletzten Dessau wollten die Gastgeber unbedingt gewinnen. So gesehen kam der Erfolg, der zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet, nicht unerwartet. Die Deutlichkeit des 7:1 aber überraschte. Nach den souveränen Siegen von Gunter Sandner, Dimitrios Mastrovasilis und Michael Kuraszkiewicz stand es bereits 3:0. Jolanta Zawadzka stand schlecht, rettete sich noch in ein Dauerschach und damit ins Remis. Auch Jugendspieler Daniel Zähringer teilte den Punkt mit seinem Gegner, bevor Matthias Hörr, Sven Schaller und Roland Pfretzschner mit ihren Siegen den Endstand perfekt machten.

Gegen Löberitz hatten sich die Plauener am Sonntag auf mehr Gegenwehr eingestellt, doch auch diese acht Partien überstanden sie ohne Niederlage. Sandner und Zähringer eröffneten das Match mit Punkteteilungen, Pfretzschner, Mastrovasilis - der gegen die lettische Finanzministerin Dana Reizniece-Ozola antrat - und Zawadzka sammelten jeweils den ganzen Punkt ein, womit die Plauener bereits klar 4:1 vorne lagen. Carlo Kunze, in diesem zweiten Vergleich des Wochenendes für Teamchef Matthias Hörr ins Aufgebot gerückt, und Sven Schaller standen eher schlechter und mussten sich beide ins Unentschieden retten, bevor Kuraszkiewicz seinem jungen Kontrahenten im Turmendspiel den ganzen Punkt abjagte.

Bei aller Freude über ein überaus erfolgreiches Wochenende und der überraschenden Tabellenführung geriet beim SK König niemand ins Träumen von der sofortigen Rückkehr in die 2. Bundesliga. Viel wichtiger war, dass man sich erst einmal einen Vorsprung zum Tabellenende verschaffen konnte. Denn es bleibt abzuwarten, ob die Plauener, die ihren Kader vor Saisonbeginn deutlich verjüngt hatten, nochmals in einer derartig starken Aufstellung werden spielen können. Am 10. Dezember geht es für den SK König mit einem weiteren Heimspiel weiter. Dann gastiert der Tabellenzweite USV Halle zum Spitzenduell in Plauen. (ban)

 
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